EMBRYO

 

 The Archive of Embryo is giant... So please contact us for details, this page is experimental and not ment to be actual.

 

 

  deutschlandfunk-Corso_mp3

 

 

 

Hatten gerade w u n d e r  bare Konzerte mit dem Stern des Osten, Trompetenmeister und Derwisch Jurji Parfenov (sogar Oudvirtuose und alter Freund Rabih Abou-Khalil machte am 1. Abend mit in Lea`s Galerie wo eine fantastische Ausstellung über die legendäre Münchner Künstlergruppe Spur noch bis Sept. zu bewundern ist!), davor eine swingende Begegnung mit dem Albert Ayler Schlagzeuger und u.a. wie auch in dem Artikel der nmz 1.07.12 geschrieben mehrere fabelhafte Sessions mit dem Between Gründer, Pianisten, Sänger und Komponisten Peter Michael Hamel u.a. in der Hochschule für Musik & Theater Hamburg. Mehr Einzelheiten über unsere 3 Wochen lange Frühsommertour &  Mik Quantius, Lothar Stahl, Valentin Altenberger, Jens Pollheide, Marja and Christian Burchard...... demnächst.
Embryo kommt wieder ins Fernsehen:
So, 29.07.2012 um 19:15 BR-alpha zum Fernsehtipp bäckstage Volksmusik
Sa, 04.08.2012 um 19:15 BR-alpha bäckstage Volksmusik
http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/baeckstage-volksmusik/embryo106.html
Dieser Film wurde Anfang des Jahres in München gedreht und bringt viele Interviews mit Ausschnitten von einem aufregendem Konzert im Münchner Import Export Februar 012.
Dann ganz wichtig das Free Flow Open Air im Wendland.
  Nicht verpassen, denn wir sind glücklich heuer das dritte Free Flow Open Air ankündigen zu können. Neben Omray, Strom, Stahlband, Embryo, Art Zen von Missus Beastly, Beelzebub Airlines.. werden noch mehr Künstler und Gruppen der Gegenkultur zwei Tage und Nächte  dort ihre Künste solo und gemeinsam vorführen:   
10. & 11.8. 2012 Gasthaus Wiese 29494 Gedelitz (bei Gorleben, dem Zentrum der Antiatombewegung)) Gedelitz 21
Es ist ein idealer Platz auch zum campen.
Reservieren jetzt möglich bei: francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de
Da werden auch neue Undergroundtexte gesungen (u.a. von Bobbel und Artzen) und es gibt spontane Mitmachworkshops in z.B. südindischer Trommelsprache
(Christian Schmidhofer http://ziz.edvdl.de, sowie jede Menge andere Überraschungen.  

 

Embryo ist gerade auf Tournee mit einem Musiker und Tänzer aus der afrikanischen Familie, dessen Oberhaupt Ende der 60 er einem Jimi Hendrix gezeigt hat wo es lang geht, und der gleichzeitig Sohn der wichtigsten Frau beim legendary living theatre ist: Younesse Paco aus Essaouira.
Er singt und spielt nicht nur die Melodien der Gnawa, vor allem die der Beatles des Maghreb, den legendären Nass al ghiwane aus Casablanca. Mit denen hat sein Vater Abdel Rahman Paco Weltmusikgeschichte geschrieben, denn obwohl er sich seit Jahren zurückgezogen hat, ist seine Musik überall auf der Welt zu hören und sein Sohn führt erfolgreich sein Erbe fort, wie aktuell bei dem umjubelden Auftritt mit Embryo kürzlich bei dem 11. Weltmusik Openair der Klangfreunde oder Ende August auf dem größten Jazzfestival der Alpenregion in Saalfelden.
Embryo hat momentan eine hochkarätige Besetzung:
Neben dem bewährten Kern um Gründer Christian Burchard und dem virtuosen  Schlagzeuger der sagenhaften Check Point Charlie, der jetzt auch seine eigene Band am Start hat, ist natürlich auch Marja Burchard mit dabei, die  längst eine eigenständige internationale Karriere begonnen hat. Z. B. mit der durch MTV bekannt gewordenen Vokalistin Bajka bis nach Istanbul oder die Tourneen mit dem Antagon Theater von Brasilien bis nach Rußland im Juni 2012. Dann seit Juni mit dabei der süditalienischen aus der Basilicata kommende Carlo Mascolo, der einer der weltbesten Worldjazz Posaunisten ist. Er tourt auch mit eigener Band durch Europa und den mittleren Osten bis nach Lateinamerika, wo er 2011 ein Jahr lang große Erfolge feierte.
 

                                                                                                                           

Knochenbox 14.08..JPG  Mokhtar Gania, Torben Holleuver, Marja Burchard, Lothar Stahl, Valentin Altenberger, Carlo Mascolo, Mik Quantius, Christian Burchard, Lutz Wernicke, Michi Wehmeier.........

 

Kassel 05.08..JPG Auftritt auf der Documenta Kassel & Edgar Türk, Marja Burchard, Lothar Stahl, Valentin Altenberger, Carlo Mascolo, Mik Quantius, Christian Burchard........

 

                                                      

              


http://www.youtube.com/watch?v=KsRVdxLyX8E&feature=related

Zwei dieser Filme wurden im Import Export im Türkenviertel von
München aufgenommen, wo 14 Akteure ein freies Kommentar zu diesem
schrecklichen Thema rüberbrachten: Marja, Simon, Valentin, 2x Wolfgang, Rajko Musulin, Rafaele,
Harro, Markus, Stefan, Wolfi, Thomas, Christian und Titus Waldenfels.
Letzterer kam auch zum zweiten Set des Indo Afghanischen Abends wo
ein Nonett mit u.a. Marja, Valentin, Simon, Georg Janker, Wolfi,
Christian und Wolfgang den Rubabmeister Habibi Abdullah aus Kabul
fast drei Stunden lang auf seinen Ragaimprovisationen begleiteten
und das in Embryos neuer Heimat, dem Münchner westend.
Gute Kritiken gab es für ein Sextet (& u.a. Gregor Platzer) auf einer
Tour in und um Würzburg, wo es  auch eine eindrucksvolle reunion mit dem
Keyboardvirtuosen Burkard Schmidl gab. Die Erlangener Nachrichten
schrieben z. B.: "Deren Musik ist ein ewiger, sich permanent wandelnder
Fluss, ohne Anfang und Ende... Zauberhafte Klänge.
Die Weltenbummler sind gut drauf an diesem Abend.
Das meiste dieser risikofreudigen, freien Musik gelingt so zauberhaft.."
Einen Monat später für ein Konzert in einer anderen Besetzung schrieb
die Süddeutsche Zeitung: "... Die Gruppe Embryo, seit 1969 in unterschiedlichen
Formationen unterwegs, erweist sich nach wie vor als Schmelztiegel, ja
Kulminationspunkt musikalischer Sprachen...." oder der Starnberger
Merkur lobte das gleiche Konzert:"..Es ist eine Musik, die in alle Richtungen
offen ist, die keine Grenzen und Abgrenzungen kennt... die gleichsam das
Ideal einer besseren Welt vorwegnimmt... Es ist ein perkussives, sich
immer wieder enorm verdichtendes, mal fliegendes und flirrendes, mal satt
groovendes, ein scheinbar endloses Klanggefüge, das seine Sogwirkung
auf Mitspieler und Zuhörer gleichermaßen ausübt. Ein erstaunlicher,
ein tatsächlich ganz und gar entschleunigter, ein höchst erfreulicher
Abend."

  

 

 

 

                                                                        

         Before Embryo left for their tour Christian Burchard was asked to write a foreword for a book about the contemporary Arab musicmovements in Egypt, Iran, Libanon, Morokko, Israel..., here some info about that: vorwort pdf    book_pdf
Bevor Embryo losfuhr fragte der Palmyraverlag  Christian Burchard ein Vorwort für das Buch "Rock the Kasbah" zu schreiben, das die zeitgenössischen arabischen musikalischen Stile thematisiert. Hier Info darüber:   vorwort pdf    book_pdf
                                                                                     

  
Here you can hear some wellrecorded document of the concert from 26.02.011 on this wonderful site dedicated to avant garde music
Hier wurde vorzüglich das Konzert am 26.2.011 aufgezeichnet und auf dieser empfehlenswerten site vorgestellt, die vor allem Avantgarde Musik bringt.

http://www.captaincrawl.com/f.php?link=http://restinbits.blogspot.com/2011/02/embryo-bcn-2011-02-26.html&title=Embryo, Bcn, 2011-02-26&pos=0&q=embryo


Many people suggested we should promote that film from 13.10.10
Viele Leute meinen wir sollten auf diesen Film vom Konzert am 13.10.011 hinweisen:
no madlib
http://www.youtube.com/watch?v=G-dy6ZTrMzc&feature=related

 

 

                                             

                                                       Essauoira: 08.02.11 , v.l.n.r.: Carlo Mascolo, Sherif Regradui Christian, Juness...

 

The time in Morocco was filled with much travelling, playing and musical meetings. In Essaouira Carlo Mascolo www.myspace.com/kerloxdubband and Christian had another great session with master (maalem) Sherif Regradui (he is also known as leader of the legendary 70 ies group Tagada), who is part of the trio (him, Paco the father of Younesse and Mahmoud Gania) that came out of the shool of Mahmoud Gania`s father, a legend of the Gnawa. On  Embryo`s  performance in the French cultural center of  Fez there were great local musicians to play with, but time too short and it happened a few days later in the Andalous club of Tanger with the masterminds of the file de detroit like in the years before. Then in Castelar de la Frontera celebrating the 51 th birthday of India (see her on the picture) Embryo (& Lutz Wenicke(www.spaceviolin.com), Wolfgang Petritsch, Carlo, Valentin and Christian) gave to her a groovy musical present. Then all of a sudden a big surprise when late in the night all the family of singer star Dolores Abujeta showed up, her sun Diego sitting in and she later did some incredible singing. It happened too fast to record that, but next day Christian was able to film some of her fantastic flamenco art, when she adviced her talented daughters (Trinitad and Emilia) in the secrets of her tradition that once thrilled even Garcia Lorca, who is said being a big admirerer of her grandfather. After an expressive stop in Madrid the quintet went to the new house of Alquimia del sol (Igor & Marilou alquimiadelsol.net, myspace.com/alquimiadelsol) who transform our music so genuine into films & pictures on a screen behind the stage. They are organising wonderful most of the shows there since years, we hope to welcome them on our free flow event this time in november 011. Lothar Stahl (www.lotharstahl.de joined the three fantastic concerts & their beautiful lightshow.and at the final one in Barcelona there was Italian singer Alessandra Patrucco fitting great in our improvisations as she had done with our musical father Mal Waldron.
 

 

                                      

             Foto: angel farres capsanes, concert La Sedeta Barcelona 26.02.011 & alquimilia del sol lightshow


Die Zeit in Marokko war angefüllt mit herumfahren, spielen und musikalischen Begegnungen. In Essaouira kam es zu einem weiteren Zusammentreffen (& Christian und Carlo Mascolo , mit dem Meister (Maalem) Sherif Regradui (auch bekannt durch seine legendäre 70 er Gruppe Tagada), der zu dem magischen Trio (er, Paco, der Vater von Younesse und Mahmoud Gania, mit dem Embryo Europatourneen und Platten einspielten) gehört, das aus der Schule von Mahmouds Ganias Vater erfolgreich hervor gegangen ist. Bei dem Embryo Auftritt im französischen Kulturinstitut von Fez waren einige hervorragende lokale Musiker auch am musizieren aber für ein Zusammenspiel war die Zeit zu knapp. Dafür passierte es einige Tage später im andalusischen Klub von Tanger mit Meistern der Gruppe File de Detroit, wie die Jahre zuvor: wunderbare Übungen im orientalischen Mikroton. Kaum angekommen in Europa gab es bei India (ist auf dem Gruppenfoto) zu ihrem 51 ten ein langes Embryoständchen (& Lutz Wenicke (
www.spaceviolin.com), Wolfgang Petritsch, Carlo, Valentin und Christian)im andalusischen Castelar de la Frontera. Zu später Stunde dann die große Überraschung, als die Starsängerin Dolores Abujeta mit ihrer ganzen Familie auftauchte und ihr Sohn Diego sofort mitspielte. Als sie bald mit ihrem umwerfenden Gesang loslegte, fand niemand die Zeit Aufnahmegeräte dafür bereit zu stellen. Christian filmte wenigstens am nächsten Tag eine Art Workshop, wo sie ihre hochtalentierten Töchter (Trinitad und Emilia) in die Geheimnisse ihrer Flamencokultur einführte, die schon einen Garcia Lorca begeisterten, der über ihren Großvater sagte, dieser wäre das höchste an Kultur was er gehört hat. Das Embryoquintett gab noch ein facettenreiches Gastspiel in Madrid und fuhr dann in das katalanische S Celoni, wo Marilou und  Igor von Alquimia del Sol ( alquimiadelsol.net myspace.com/alquimiadelsol) wohnen, die mit ihrer aussergewöhnlichen Lightshow seit Jahren kongenial die Musik visuell umsetzen. Lothar Stahl (www.lotharstahl.de) war auch dort, denn es standen drei Sessions auf dem Plan, wobei die letzte in Barcelona ein wirklicher Höhepunkt dieser Tourne wurde. Unerwartet fand dabei die italienische Sängerin Alessandra Patrucco mit ihrem ausdrucksvollen avantgardistischen Stil sofort Zugang zu den Improvisationen, vielleicht weil sie schon mit Embryo`s musikalischen Vater Mal Waldron musiziert hatte.
 

                                       

           Igor & Marilou from Alquimia del Sol in Granollers

 

                                         

 

After a small stop in Tanger where we met Gnawamaster Black Abdullah and Essaouira, where we had a spontanous performance in an open air stage, that made the organisers for an upcoming festival to book the band for a big event later that year. In the 2. set the popular Maghreb singer Zarah Hindi joined the band with some other high talented local musicians.
Then the Embryo caravan travelled south to Merlift near Tiznit where they met one of the great Sousse Berber singer and lothar players. Then they moved back to Essaouira to stay in the house of Younesse Kirrouche to continue their musical work they had done since some years. He is the son of one of Morroccos most famous legends Paco.
 

                                                 

                     in Castelar de la Frontera & India                                                                                                    M`barak & Christian in Mirleft

 

                                                                                                  

                                                                                                                                      Session in the house of Samo from Caragi & Valentin Altenberger...


Nach einem kurzen Aufenthalt in Tanger , wo wir unseren Gnawameister Black Abdullah trafen ging die Fahrt weiter nach Essaouira, wo wir ein spontanes open air Konzert gaben, bei dem die zufaellig anwesenden Organisatoren fuer ein grosses Festival spaeter in diesem Jahr die Band dafuer verpflichteten. Im 2.ten Set gab es dann eine Session mit der beruehmten Maghrebsaengerin Zarah Hindi und einigen sehr talentierten Musikern von der dortigen Szene. Dann ging es hunderte von Kilometern weiter in den Süden nach Mirleft bei Tiznit. Dort im Lande der Sousse Berber kam es zu einem Treffen mit einem wunderbaren Sänger und Lotharspieler aus dieser Gegend. Dann ging die Fahrt zurück nach Essaouira wo wir mit Younesse Kirrouche unseren musikalischen Dialog fortsetzen, der seit einigen Jahren bei seinen Besuchen in München bestens läuft. Er ist der Sohn einer der bekanntesten Kultmusiker Marokkos: Paco von den Naziriouane.
 

 

                          

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Neue Musikzeitung - newsletter 1.07.12
Anverwandlung statt Vereinnahmung: Peter Michael Hamel verabschiedet sich mit einem fulminanten Konzert seiner Ethnoband „Embryo“ aus dem Hamburger Hochschuldienst
Wenn Peter Michael Hamel die Welt musikalisch umarmt, geht niemandem die Luft aus. Er engt nicht eurozentrisch ein, sondern lebt eine Durchlässigkeit, die Unterschiede hörbar macht und dabei doch der gemeinsamen Harmonie der Dissonanz auf der Spur ist. Seit 1997 war Hamel als Professor für Komposition und Theorie an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater tätig – in der Nachfolge eines György Ligeti. Jetzt, kurz vor seinem 65. Geburtstag, verabschiedete der Komponist sich aus dem Hochschuldienst – mit einem Projekt, das ganz seine unverwechselbare Handschrift trägt.
02.07.2012 - Von Peter Krause
„Die Klangreise des Ibn Battuta“ nennt Peter Michael Hamel sein Abschiedskonzert, das zugleich ein Revival der ältesten Weltmusikgruppe Deutschlands ist. Seine „Embryo-Bande“, wie Hamel seine immer noch wilde Truppe nennt, wurde in den nicht nur politisch bewegten Zeiten der ausgehenden 60er Jahre gegründet. Begeistertes Lob erhielten sie seinerzeit gar von Miles Davis, der befand: „Das sind Hippies, die verrücktes Zeug und schräge Rhythmen spielen und großartig improvisieren können.“ Ähnliches lässt sich auch von dem aktuellen Auftritt behaupten. Embryo-Gründer Christian Burchard ist höchstselbst dabei, er macht, barfuß Bodenhaftung und den Kontakt zum gemeinsamen Groove findend, auf Mikrotonmarimba und Vibraphon deutlich, dass Vierteltöne beileibe keine Erfindung der Neutöner sind, sondern fest zum Materialbestand der östlichen Musikkulturen zählen. Xizhi Nie macht eben dies auf den Zauberwerkzeugen aus dem Reich der Mitte deutlich, er bedient Che
ng und Erhu mit einer meditativen Erdung, über die wohl nur eine Asiate verfügt. Roman Bunka steuert kontemplative, arabisch gefärbte Töne auf der Oud, der Laute des Ostens, bei.

Hamel selbst, der erst aus dem Publikum seinen alten Freunden und Mitstreitern gelauscht hat, begibt sich dann an den Flügel, der sich in seiner westlichen Wohltemperiertheit den Ethno-Experimenten von Embryo eigentlich entziehen müsste. Doch irgendwie überwindet Hamel auch solche Beschränkungen. In das improvisatorisch durchdrungene, das wilde und milde, das aufregende und sehr entspannte große Ganze streut er Hildegard von Bingen ebenso ein wie Olivier Messiaen. Und er gibt die Impulse für die finale jazzige Open Stage Session, zu der auch das Publikum eingeladen ist, sich nach Lust und Laune auf der Bühne zu betätigen.

Peter Michael Hamel zeigt zu Beginn seiner vorlesungsfreien Zeit also einmal mehr mit der List des Utopisten sein künstlerisches Selbstverständnis – als komponierender Integrator, westöstlicher Versöhner, großer Unbequemer, seine Studierenden zu Individuen heranziehender Professor, Gegner einer rationalistisch orientierten Avantgarde und Kämpfer für freie Grenzen zwischen den musikalischen Stilen, Schulen und Kulturen. Für diesen Abend den Ibn Battuta als Vorbild zu wählen, ist mehr als passend. 1304 im marokkanischen Tanger geboren, wird er zum lebenslangen Weltreisenden. Ganz konkret ist Hamel mit seiner Embryo-Band auf den Spuren jenes Marco Polo des Orients gewandelt, hat dessen Forschungsreisen musikalisch nachvollzogen. So wurde dann auch immer wieder gemeinsam mit einheimischen Meistern musiziert.

Von welchem Geist Hamel und die Seinen bei ihren Reisen durchdrungen sind, wurde schon vorab bei der akademischen Verabschiedung des Komponisten deutlich. Da hob er gemeinsam mit Niklas Schmidt am Cello ein neues Werk für Violoncello und Bordun aus der Taufe. Das kühne Amalgam zwischen Minimal Music und Orientalismen zeugte so ganz von Hamels Weg einer Anverwandlung, die keine Vereinnahmung sein will. Wer dies glücklich feststellte und hernach ins Programm blickte, fand die Bestätigung: Das Stück heißt „Anverwandlungen“.

 

 


The springtour 012 happened to be a big surprise. Lots of meetings & old and new friends of free and intercultural music. In Salzburg drummer Suchreddin Chonov from Usbekistan joined the quartet (Christian, Marja, Simon and Valentin) and next days in Vienna they were supported by more oriental power. A dharabuka player from Morocco and a singer from Tunesia were sitting in beside some musicians from the local scene. Tamas from the Hungarian band Trottel, friend since decades, had arranged our visit to Budapest. He was impressed from our performance at the freeform festival in Dürerkent where we played after many other acts as some brilliant gypsy group, a free rock sessiongroup, and a violinplayer & a  new ensemble. There we met the avantgarde trio Dorota. In the still broadcasting alternative radio Tilos we played after midnight a long jam with them live on air for several hours. You can watch the music of them & Marja improvising on a gig some hours before that. Samo Kutins house near Ljubliana was next, a day drive far . Samo is part of the Salamandra, Carangi group who were touring some years ago till the free flow festival in Kassel. We had an openair session & him, where we played with Samo and Anna many of his ethnic sometimes selfmade instruments, while the stars were listening. On our gig in the famous Rog we had beside them Tadeusch on drums and some Slovenian players for a final. Peter Braatz from the legendary Syph documented that unique event on video. Then in Udine the reunion with Carlo Mascolo the trombone wizard, back from his almost a year long trip to Latin America and our singer Mik Quantius, who brought along his brandnew solo LP. Since many years freeform singer Elisa Ulian had been on several Embryoconcerts in that area. Now, she lived just a few blocks away from the location, Elisa even brought her own microphone and joined all two sets. A rare concerts & two singers spacing into the music could be heard. The sextet enjoyed the Italian adiences. In Bologna`s squat xm 24, where some punk and rockbands were doing their thing on our stage before. Something after two in the morning we did a great session with Andrea Monetti, Pier and Nick from the worldband Alhambra. Nick joined the next event in the Toscana and near Cortona at Dinos we also jammed succesfully with a local guitarplayer. Andrea came to Genova while Carlo still remembered the demonstration witnessing the brutal actions from the police there in 2001. The beautiful theatre La Claque/la Tosse was a perfect stage for Andi Pardatscher to do another filming. Now you can watch a new clip about our concert there and the view of Andi on that city with its big harbour:  Genova  More playing in Torino`s legendary centro soziale El Paso, where a poster for an Embryo show there from decades ago was still there. Good to see alternative live grow in the ages but still being total different from the outside life. Next day near Varese a spontanous gig with friends and some hours later a packed house in Milano`s Torchiera where Felice Cosmo from the Kerloxband was giving great keyboard and violin help. In the free university of Bolzano we had support from a young Gnawa gembriplayer Benjamin Samuel from Morokko. This was topped by Cristina Mazza`s appearance at Trento`s  Enoteca Accademia where she contributed sensitive and expressive her modern altosaxplaying into Embryo`s worldjazz improvisations beside performing Mal Waldron`s music whom she had met in the 80 ies. Carlos Kerlox connection: Michele Bolognese joined some parts.
The welcomesesion near the Embryopad & Titus Waldenfels, Niko Schabel, Franz Brunner, Götz Liekfeld, Wolfgang Klöckner, Simon Ackermann, Thomas Gundermann and the Italian band was a big success. Later after some musical support for Erich Fried (done by Jürgen Jung and Beate Himmelstoß) and Wolgang Borchart (reading by Henk Flemming & Jo Vossenkuhl and Carmen Kordas multimedia) the reunion with Sascha Alexander Alexandrov. He is world`s best freestyle bassoon player, star of the Russian avantgarde scene and since the 80 ies with us. On the friday night in Munich`s Kullukcu he was also singing and piping & Markus Heinze, Götz, Wolfgang, Horst, Simon, Thomas, Marja and Christian, but missed next day`s event for an exhibition of Meno Fall`s works at Leas galery where we had also Mame Ibra from Senegal on drums. From Far East Abdul Habib who is playing since decades his ancient rubab and Parviz Ayan a virtuous tabla master, both from Kabul, were in Munich`s Import Export the big stars. They introduced intense their cultural heritage, while Embryo ( Raffaele Eliseo Quarta, St Stefan, Simon, Thomas, Marja and Christian) added their sounds and improvisations to make it something different. Complete other rhythms and melodies two days later in Reinhard Zimmermann`s Nietzschekeller where Embryo met again Karsten Hochapfel (& us since the 80 ies) who is now also known for his work as a composer. He contributed real free celloart inspiring Götz, Gregor Altenberger and the others for further explorings well documented & film and sound.
 

                                                                                   

                                                                           All fotos by eva pluwatsch-burchard


Don`t miss the meeting of independant groups that we are happy to announce: 3 rd open air free flow festival in Wendland (that had been so interesting in the last years)  
10. & 11.8. 2012 Gasthaus Wiese 29494 Gedelitz (bei Gorleben : center of the anti-nuclear movement since decades!) Gedelitz 21
No problem for camping there! You can book now via  francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de.,
You will hear, see and smell some of the best free playing artists and groups (Strom, Stahlband, Embryo, Art Zen von Missus Beastly, Beelzebub Airlines..), hear some new underground lyrics (Bobbel, Artzen (Missus Beastly founder)..) and be open to all kind of surprises including workshops to expand your mind!

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Die Frühlingstour war voller Überraschungen. Wir trafen alte Freunde, lernten neue kennen mit ihren Verbindungen zu hier nicht bekannten aufregenden kulturellen Szenen. Unser Qartett (Christian, Marja, Simon and Valentin) traf zunächst in Salzburg den usbekischen Drummer Suchreddin Chonow, der auch nach Wien mitfuhr, wo er einen vorzüglichen marokkanischen Dharbukaspieler mitbrachte. Am Tag drauf mischte sich ein tunesischer Sänger zu den anderen einheimischen Einsteigern. Dann ging es weiter nach Budapest wo unser alter Freund Tamas von der ungarischen Gruppe Trottel alles arrangiert hatte. Er hatte uns als topact beim renomierten Freeform Festival im Dürerkent vermittelt, wo eine fantastische Romabkapelle neben diversen Freerocksessionbands vor unserem Auftritt zu hören waren. Wir spielten zu viert einen gut organisierten set der das anwesende Avantgarde trio Dorota veranlaßte uns zu einer gemeinsamen livesession im Tilosradio einzuladen. Davor spielte Marja mit ihnen in einem angesagten club der Stadt, bereits on line zu sehen. Die dabei entstandene Musik wurde mehrere Stunden live gesendet vom einzigen Alternativsender (Tilos heißt verboten), der jederzeit geschlossen werden kann, denn Ungarn wird gerade von einer Rechtsregierung heimgesucht. Dann ging es weiter zu Samo Kutin von der slowenischen Gruppe Salamandra, Carangi die wir seit vielen Jahren kennen und wegen ihrer originellen und aufregenden Musik schätzen. Es gab eine open air Begrüßungssession am nächtlichen Feuer, vor den Toren der Haupstadt, wo wir mit seinem vielfältigen Instrumentarium und seiner neuen Geigerin nicht nur für die Sterne musizierten. Tag drauf dann ein Superkonzert in der ehemaligen Fahrradfabrik Ljublianas Rog mit Samo, Anna, dem wunderbaren Schlagzeuger Tadeusch.... das Peter Braatz von der 80 er Kultband Syph auf video festgehalten hat. Dann in Udine kamen Carlo Mascolo ( er war fast ein Jahr in Lateinamerika mit seiner Posaune unterwegs gewesen ) und Mik Quantius dazu, der seine 1. Soloplatte mitgebracht hatte. Er war an diesem Abend nicht der einzige Sänger. Die freeform Sängerin  Elisa Ulian war schon des öfteren auf unseren Konzerten gewesen und diesmal hatte sie ihr eigenes Mikrophon mitgebracht um alle beiden sets wunderbar mitzusingen.
Unser Sextett kam in der italienischen Szene gut an. In Bologna`s squat xm 24 wo erst Punk und Rockbands dran waren musizierten wir mit Andrea Monetti, Pier and Nick von der worldband Alhambra bis in den Morgen hinein. Nick war auch in der Toscana mit dabei, während bei Dino ein vorzüglicher Gitarrenspieler zum Schluß einstieg. Im berühmten Theater La Claque/la Tosse in der Altstadt von Genua kam wieder Andrea mit seiner Flöte dazu. Dieses Konzert hat Andreas Pardatscher gefilmt und davon und seinen Eindrücken von dieser alten Hafenstadt einen clip geschnitten:
 Genova  Carlo erzählte allen von seiner schrecklichen Erfahrung, die er dort 2001 bei der Demonstration gemacht hatte, wo eine brutale Polizeimacht schlimmes anrichtete. Tags drauf im El Paso in Turin, wo seit Jahrzehnten eine Handvoll Alternativer ein autonomes Kulturzentrum am Leben halten. Gut zu sehen, dass der freiheitliche Geist etwas gemeinsam durchzuziehen immer noch da ist, wie ein altes Embryoplakat für ein Konzert vor vielen vielen Jahren dort immer noch hing. Ins C S Torchiera war der Kerloxkollege Felice Cosmo mit seiner Geige und einem keyboard gekommen, er wohnt jetzt in Milano wie Michele Bolognese, der später auch noch mitspielte. In der freien Uni von Bozen sprang plötzlich der Gnawa Gembriplayer Benjamin Samuel aus Marokko  mit auf die Bühne. Dann in Trento die große Überraschung: Die Prima Donna des neuen italienischen Jazz Cristina Mazza, die mit Mal Waldron ein wunderbares Album herausbrachte, hatte ihr Altsaxophon mitgebracht und spielte diesmal neben den Mal Waldronkompositionen auch bei unseren ethnomusikalischen Ausflügen mit.
Zurück in München zur Begrüßung im Westend eine Session & Titus Waldenfels, Niko Schabel, Franz Brunner, Götz Liekfeld, Wolfgang Klöckner, Thomas Gundermann, Simon Ackermann und der Italienband. Für die Texte von Erich Fried (gelesen von Jürgen Jung und Beate Himmelstoß) und Wolgang Borchart ( gelesen von Henk Flemming & Jo Vossenkuhl und Carmen Kordas multimedia) haben wir mit einem kleinen Ensemble (Marja, Simon, Thomas u. Christian) mehr als musikalische Untermalung gemacht, demnächst mit anderem Programm. In München`s Kullukcu gab es ein Wiedersehen mit dem besten frei spielenden Fagottspieler der Welt: Sascha Alexander Alexandrov, der diesmal neben seinen mikrotonalen Flöten auch seine Stimme zum Einsatz brachte (& Markus Heinze, Götz, Wolfgang, Horst, Simon, Thomas, Marja and Christian). Leider war er nicht dabei in der Galerie Lea, wo wir die Ausstellung von Meno Fall mit u.a. Trommler Mame Ibra (Senegal) in Töne umsetzten. Dann ein highlight der indo-afghanischen Musik mit Abdul Habib (Rubabmeister) und Parvis Ayan (Tablavirtuose) die uns ( Raffaele Eliseo Quarta, St Stefan, Simon, Thomas, Marja and Christian ) und das Publikum auf eine Reise in den fernen Osten mitnahmen. Bei der Frühlingssession in Reinhard Zimmermann`s Nietzschekeller gab es u.a. 2 Trompeten (Götz u. Simon) sowie 2 Cellis zu hören. Dabei zeigte allen unser bewährter Mitmusiker (seit den 80 ern) Karsten Hochapfel  wie sich hohe Cellokunst anzuhören hat. Glücklicherweise auch auf Ton und Film festgehalten.
Nicht verpassen, denn wir sind glücklich heuer das dritte Free Flow Open Air ankündigen zu können. Neben Omray, Strom, Stahlband, Embryo, Art Zen von Missus Beastly, Beelzebub Airlines.. werden noch mehr Künstler und Gruppen der Gegenkultur zwei Tage und Nächte  dort ihre Künste solo und gemeinsam vorführen:   
10. & 11.8. 2012 Gasthaus Wiese 29494 Gedelitz (bei Gorleben, dem Zentrum der Antiatombewegung)) Gedelitz 21
Es ist ein idealer Platz auch zum campen.
Reservieren jetzt möglich bei: francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de
Da werden auch neue Undergroundtexte gesungen (u.a. von Bobbel und Artzen) und es gibt spontane Mitmachworkshops in z.B. südindischer Trommelsprache
(Christian Schmidhofer
http://ziz.edvdl.de/), sowie jede Menge andere Überraschungen.  

 


                                

 


                                                                  

 

                                                                                     

 

                                                               All fotos by eva pluwatsch-burchard
 

                                      

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                                                                                  photos by fliszt !

 

New films from our november concerts:

Embryo spielt zum Jahreswechsel  in Münchens geheimster Jazzbühne 31.12. 21 Uhr Nietzschekeller Agnesstr.60

neue Filme von der Novembertour:

http://www.youtube.com/watch?v=QdOrG-0Ute0&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=xIWn-F9GCxc

New interview with Christian Burchard:

                                                          http://psychedelicbaby.blogspot.com/2011/12/embryo-interview-with-christian.html

 

 

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             pictures from the sessions & Deobrat and Prashat Mishra in Munich by felix radewaldt

 

      

 

 

Almost 45 years ago there was a concert in Regensburg where Dieter Serfas, Christian Burchard and the immortal Mal Waldron played for a small Jazzcomunity. Now they performed again there in the packed jazzclub with Marja Burchard, Valentin Altenberger and Gregor Platzer doing a tribute for the great pianomaster and composer, who had influenced the improvisation scene all around the world. Christian had persuaded him
to move to Munich where he settled for more then three decades. First they lived together in a sort of commune running the Mal Waldron Quartet that toured all around Europe from 1967 till 1969. Now you can listen to some of the music they had recorded, mostly for radiostations via Fuego.
fuego 1    fuego 2   fuego 3

End of october happened again a wonderful reunion with sitarmaster Deobrat Mishra and from the same family Prashat Mishra on tabla, coming from Benares, India`s holy city. It was a highlight of an intercultural meeting. The final concert in Munich`s Import Export (was already too small `cause so many came) had Marja & Christian beside Achim Lupfer,
Stefan Berchtold and Niko Schabel, who replaced Markus Heinze after the first show.
Then a long awaited reunion with singer Mik Quantius on a tour that lasted more then 3 weeks. He helped to move around our friends Marilo and Igor and their fantastic lightshow http://alquimiadelsol.net/adspresent_en.php who first toured Germany & Stahlband and Frankensteins Ballet. They are magicians in transforming music on the screen with trippy pictures.
Lothar Stahl and Valentin played all the gigs. Marja had a good start and joined later
again. Jens Pollheide came when Edgar Türk left and stayed till the 8 th free flow festival in Kassel where also Christian Schmidhofer showed up & his Southindian drums. Strom made another dream of free music and action possible, there is no festival we know comparable to that.
Also we are happy to announce now the 3 rd open air free flow festival in Wendland that had been so interesting in the last years:  
10. & 11.8. 2012 Gasthaus Wiese 29494 Gedelitz (bei Gorleben) Gedelitz 21
No problem for camping there! You can book now via 
francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de.
Berlin was happening. Michi Wehmeyer, Lutz Wernicke, Dirk Engelhardt were there, big surprise when the legendary Locko Richter joined some sessions, who was very pleased with Romeo a talent on nai and percussion with Palestine roots. At the final session great music in the Salon Remise that hardly could fit all the audience Embryo`s Morocco saxplayer Johannes
Schleiermacher, new star on the trombone Johannes Lauer and singer Cavanna Lee-Hampel who is the daughter of the ingeniouse jazzsinger  Jeanne Lee who we met in 1993 and the godfather of European free Jazz Gunter Hampel who was one of the highlights of the free flow festival in Kassel.
Back in Munich we keep on exploring our experiments with odd times and mikrotonal scales, getting our tourbus going while waiting for new projects to come true that are emerging on the horizon.      

 

                                                               

 

                                                              

     pictures from our novembertour & alquimila del sol, Lothar, Mik, Marja, Valentin, Christian, Lutz, Michi..... in Berlin by Eva Pluwatsch-Burchard

 


Vor fast 45 Jahren spielten Dieter Serfas und Christian Burchard in Regensburg ein Konzert  
mit ihrem unvergesslichen Lehrmeister und Bandleader Mal Waldron für eine kleine Jazz-
gemeinde. Jetzt platzte der Jazzklub dort aus allen Nähten als sie einen Abend (& Marja Burchard,
Valentin Altenberger und Gregor Platzer) mit seinen genialen Kompositionen bereicherten um
an diese Ikone der Jazzgeschichte zu erinnern. Christian hatte ihn  Mitte der 60 er kennengelernt
und  überredet nach München zu ziehen, von wo aus er mehr als drei Jahrzehnte die
Improvisationsszene der Welt beeinflußt hat. Mit Dieter haben sie wie in einer Kommune
zusammen gelebt und bis 1969 als Mal Waldron Quartet durch Europa getourt. Jetzt gibt es
Tondokumente davon bei Fuego zu hören, die meisten davon sind Rundfunkaufnahmen:
fuego 1    fuego 2   fuego 3
Ende Oktober gab es wieder ein Zusammentreffen mit dem Sitarvirtuosen Deobrat Mishra, der
den Feuerwerker an der Tabla Prashat Mishra mitgebracht hatte. Die Begegnungskonzerte mit
diesen indischen Stars aus der heiligen Stadt Benares waren beste Beispiele für ein spannendes
Geben und Nehmen. Einige aus dem Publikum im überfüllten Import Export  beim Finale
meinten, das wäre das beste was sie erlebt hätten. Dort mit dabei Marja, Christian, Achim
Lupfer, Stefan Berchtold und Niko Schabel, der Markus Heinzes Saxophonstimme ersetzte, die
bei der Premiere im 1 Welt Haus noch zu hören war.
Dann gab es ein schon lange anstehendes Zusammentreffen mit dem Kölner Stimmwunder
Mik Quantius, der gerade seine erste Solo LP herausgebracht hat. Er und Lothar Stahl
( Frankensteins Ballet und Stahlband) hatten davor einige Konzerte mit den Multi Mediazauberern
Igor und Marilo von http://alquimiadelsol.net/adspresent_en.php organisiert. Jetzt reisten sie
mit der EmbryoKarawane durch die Lande. Überall große Begeisterung über die gelungene
visuelle Umsetzung der Gäste aus Katalonien, die auf eine aufgespannten Leinwand hinter der
Band die Musik in einen Trip aus Bildern, Farben, Mandras, surrealen Formen... projezierten.
Marja war am Anfang mit dabei wie Edgar Türk, der dann von Jens Pollheide abgelöst wurde.
Lothar, Valentin, Christian und Mik waren bei dieser 3 Wochen Tour immer zu hören. Bei dem
8. Free Flow Festival in Kassel hatte wie im Jahr zuvor Christian Schmidhofer wieder seine
südindischen Trommeln mitgebracht. Das Künstlerkollektiv Strom schaffte mit viel Energie dieses
einzigartige Zusammentreffen der freien Szene, wie es es sonst nirgendwo passiert.
Jetzt sind wir glücklich schon jetzt das dritte Free Flow Open Air ankündigen zu können. Neben Omray,
Strom, Stahlband, Embryo, Art Zen von Missus Beastly, Beelzebub Airlines.. werden noch mehr
Gruppen der Gegenkultur zwei Tage und Nächte  dort ihre Künste solo und gemeinsam vorführen:   
10. & 11.8. 2012 Gasthaus Wiese 29494 Gedelitz (bei Gorleben) Gedelitz 21
Es ist ein idealer Platz auch zum campen. Unbedingt vormerken!
Reservieren jetzt möglich bei:
francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de
Nach dem Free Flow Meeting ging es für fast 2 Wochen nach Berlin. Da waren die dort lebenden
Kollegen Michi Wehmeyer, Lutz Wernicke und manchmal auch Dirk Engelhardt mit dabei.
Locko Richter, Urgestein des Underground tauchte ein paar Mal zur großen Überraschung
auf. Er war höchst angetan vom Perkussion und Naispiel von Romeo der den Orient
durch seine Herkunft aus Palästina bestens vertrat. Beim Finale in der viel zu kleinen Remise
hatte Johannes Schleiermacher den vorzüglichen Posaunisten Johannes Lauer und die Sängerin
Cavanna Lee-Hampel mitgebracht. Sie hatte viel Spaß bei den ausgiebigen
Improvisationsausflügen, ganz in der Tradition ihrer fantastischen Mutter, der Jazzsängerin
Jeanne Lee die wir in den 1993 bei der Performance Koreographie kennenlernten. Ihr Vater
ist übrigens Gunter Hampel, einer der Väter des europäischen Freejazz.
Jetzt spielen wir weiter unsere geraden und ungeraden Takte, erkunden die uns möglichen
mikrotonalen Skalen in diversen Sessions in und um München.

 

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Good luck on our summer festivals: Best sunshine when we opened
the 2nd day of Mani Neumeier`s 29th Finkenbach festival, (whom
Christian Burchard knows since 1967) and a beautiful sundawn
when we closed the Sommerwerft, organized by our friends Antagon
the brave free theatre group from Frankfurt. Jens Pollheide, Lothar
Stahl and Andy Rust had joined the Munich trio Marja, Simon and
Christian that had been a week before on the Assling openair & Niko Schabel, Raffael Quarta....
In Frankfurt for the 1. time Strom the founder of the free flow
movement. 8 years ago they had called some of the independant bands
and projects that could not be categorized to a festival in Kassel`s
Salzmannfabrik. Since then every year an incredible meeting of
unique music, multimedia, sessions, actions... including the survivors
of the Schneeball movement (Embryo, Stahlband, Artzen of Missus
Beastly...) and contemporary groups (Frankenstein`s ballet, Omray
Weltraum...).

Strahlendster Sonenschein als wir den 2 ten Tag von Mani Neumeier`s
(Christian Burchard kennt ihn seit einer gemeinsamen Session 1967)
29th Finkenbach Festival eröffneten und ein wunderbarer Sonnen-
untergang als wir die 10. Sommerwerft ausklingen liessen, das von
unseren Freunden, der freien Theatergruppe Antagon aus Frankfurt
wieder so fantastisch organisiert war. Auf beiden Events Zuschauerrekorde
und Kollegen sowie Publikum waren von unseren Sets begeistert. Dabei
Jens Pollheide, Lothar Stahl, Andy Rust und das "Münchner" Trio
Marja, Simon und Christian, die eine Woche zuvor beim Asslinger
open air mit u. a. Raffael Quarta und Niko Schabel aufgepielt hatten.
FREE FLOW FESTIVALS!!!
 Freeflow heißt frei fließend. All die Bands, Kollektive oder Projekte
aus den Randzonen der Gegenkulturen, die unter diesem Begriff zum
8 ten Mal in der  Kassler Salzmannfabrik auftreten werden, verdanken
dies der Künstlervereinigung Strom, die 011 ihr erstes Jahrzehnt feiert(wie das Sommerwerftfestival wo sie am Tag vor uns auftraten).


                                                                 

 

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Back from that long tour there were many sessions happening with all the friends that could not come on that trip. First there were Stefan Berchtold, Götz Liekfeld, Markus Heinze, Gregor Altenberger, Franz Brunner, Thomas Gundermann a. o. seen on the Embryostages, also an unannounced multimedia event with a trio where Roman Bunka, Marja and Christian played two sets and the performances of Dylan Thomas famous play " under milk wood" where Stefan, Christian, Marja and Valentin supported the unique translation of Erich Fried - some weeks later Embryo did the music for one of his essays, critisizing the situation in the Middle East. The protest against nuclear power on may 28 where 25000 people showed up ended on Munich`s Königsplatz and there Embryo played the 1. time
the song: stop that madness, atomic power no thank`s daggi daggida daggi & a 28/8 beat, that became a hit in youtube:
http://www.youtube.com/watch?v=KsRVdxLyX8E&feature=related
or:  
http://www.youtube.com/watch?v=e7e6iINnPKg&feature=related
or:
http://www.youtube.com/watch?v=QqdAb6VLWFY&feature=related
14 musicians performed the other musical comments on the dangerous threat:
Marja, Simon, Valentin, 2x Wolfgang, Rajko Musulin, Rafaele, Harro, Markus, Stefan, Wolfi, Thomas, Christian and Titus who also came to the 2 nd set of the Indo - Afghan experience with the rubabplayer Habibi Abdullah from Kabul were a
nonett including Marja, Valentin, Simon, Georg Janker, Wolfi, Christian and Wolfgang played for almost 3 hours in the westend of Munich.  
Good reviews for a sextett (Gregor Platzer back on stage) that toured around Würzburg, where they met the legendary Burkard Schmidl a keyboard virtuoso since the 70 ies. The Erlangen news wrote for instance:... it`s like an eternal river that is changing all the time, a free music that is taking any risk, magic!
A few weeks later the Süddeutsche Zeitung praised the Embryo performance with a different lineup as "being a culmination of many musical languages".
 

 

 

                                                                             

 


Zurück von dieser langen Reise gab es jede Menge aufregender Sessions
bei denen viele dabei waren, die nicht auf diesem Trip mitkommen konnten
So war neben den Afrikabesetzung um Valentin, Simon, Marja und Christian
noch Stefan Berchtold, Götz Liekfeld, Markus Heinze, Gregor Altenberger,
Franz Brunner, Thomas Gundermann u.a. auf den Embryobühnen versammelt.
Einmal gab es eine unangekündigte Multimediaperformance bei der ein
Trio mit Roman Bunka, Marja und Christian aufspielten, oder einige
Aufführungen des einzigartigen Hörspiels "Unter dem Milchwald" von
Dylan Thomas wo eine kleine Embryobesetzung viele Textstellen der
genialen Übersetzung von Erich Fried (Einige Wochen später gab ein  
Quintet musikalische Unterstützung für ein Essay von ihm über die
kritische Situation im mittleren Osten) mit spontanen Klängen
untermalten. Am 28. Mai zogen 25000 Menschen in einem Protestzug
durch die Münchner Straßen um für den Atomausstieg zu demonstrieren.
Die Abschlußkundgebung dafür war am Königsplatz und Embryo spielte
hier das 1. Mal den song "Stoppt diesen Wahnsinn, Atomkraft nein
Danke, Daggi Daggida...." natürlich im 28/8 Beat der mittlerweile
auf you tube zu einem hit geworden ist:

 

Es lief eine magische "Freitag der 13 te Session" im Januar, bei der Dieter Serfas & Georg Janker nicht nur den drum & bass für das unsterblicheThelonious Monk Stück für diesen bestimmten Tag
hervorzauberten sondern auch die Embryo 13 beats bestens unter die Leute brachten.
Großartig unterstützt von Thomas Gundermann und den Express Brass Band Freunden Wolfi Schlick, Tesi, Jose, und dem Münchner Trio um Marja, Simon und Christian. Peider Defila ein Filmemacher, der bekannt wurde durch seine Berichte über die europäische Avantgarde Szene (Musica Viva) war von dieser Session so begeistert, daß er einen Bericht über die momentane Arbeit von Embryo drehen wollte. Schon eine Woche später hatte er ein Quintet (& Wolfgang, Salomon, Marja, Simon und Christian) in ein Filmstudio eingeladen, wo sie ihre neuen mikrotonalen Stücke auf Film & Ton dokumentierten. Dazwischen passierten dann viele Interviews mit Informationen über die Musik. Ein paar Tage später im Münchner Impex eine durch Thomas, Markus Heinze, Götz Liekfeld, Franz Brunner und Stefan Berchtold erweiterte Besetzung im Konzert, die über drei Stunden bestens zusammenspielten. Das Ganze (im 2 ten Set kam noch Fliszt von den Düüls dazu) wurde von einem professionellen Team bestens aufgezeichnet, zu sehen vorr. im Mai auf BR Alpha. Bevor es soweit ist gibt es was im TV am 24.03 auf Arte (http://www.arte.tv/de/104524.html )da geht es bei der Sendung Tracks um die Embryo Geschichte in den progressiven 70 ern.
 Wir sind glücklich das dritte Free Flow Open Air ankündigen zu können. Neben Omray, Strom, Stahlband, Embryo, Art Zen von Missus Beastly, Beelzebub Airlines, Herbert Weisrock & friends.. werden noch mehr
Gruppen der Gegenkultur zwei Tage und Nächte dort ihre Künste solo und gemeinsam hinzaubern:
10. & 11.8. 2012 Gasthaus Wiese 29494 Gedelitz (bei Gorleben) Gedelitz 21
Es ist ein idealer Platz auch zum campen. Unbedingt vormerken!
Reservieren jetzt möglich bei: francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de
Die Bürgerinitiative Luechow-Dannenberg, die seit Jahrzehnten der Atomindustrie mit ihrem strahlenden Müll beim Endlager Gorleben  erfolgreich die rote Karte zeigt unterstützt unser Festival und wir damit ihren Widerstand.
 

We did a magic friday 13 th session in january (Munich`s Kulukcuk galery) where Dieter Serfas & Georg Janker not only gave the drum & bass for Thelonious Monk`s immortal tune for that date
but also made the Embryo 13 beats happening. Great support by Thomas Gundermann and from the Express Brass Band Wolfi Schlick, Tesi, Jose and the Munich trio Marja, Simon and Christian.
Peider Defila a filmmaker who became known with spots on the European avantgarde scene was impressed by that session. He decided to produce a film on our current work. A week later a quintet & Wolfgang, Salomon, Marja, Simon and Christian were invited in a studio, where they played some of their new microtonal music and also talked about that. The concert & that group
plus Thomas, Markus Heinze, Götz Liekfeld, Franz Brunner and Stefan Berchtold a few days later was also recorded and filmed by a professional team. In may it will be on BR alpha. Before that on 24.03 you can watch on arte (http://www.arte.tv/de/104524.html ) a small look on Embryo`s history in the 70 ies.
We are happy to announce the 3 rd open air free flow festival in Wendland that had been so interesting in the last years, a meeting of the free groups like Omray, Strom, Stahlband, Embryo, Art Zen von Missus Beastly, Beelzebub Airlines, Herbert Weisrock & friends...:
10. & 11.8. 2012 Gasthaus Wiese 29494 Gedelitz (bei Gorleben) Gedelitz 21
No problem for camping there! You can book now via francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de.

 

                                                                          photos by fliszt !

 

 

 

 

 

The small festival for the release of the Trikont Embryo 40 dcd was a big success. Lots of great fusions: & Parviz Ayan and Habibi from Kabul, Xizhi Nie from Peking, Jeff Goodman & Marty Cook from New York, Michael Hornstein was sitting in for the 1. time, the Express brassband opened with a 23/8 groove (7,7,8), Titus Waldenfels made it a 2 violin set, Dieter Serfas sang the 41, thats the year Embryo is into.Munich`s Abendzeitung from 26.04.010 on their page for culture started in big letter: till the vibraphone is burning and then called it a memorable night where Embryo was in best and superfine form always risking the falling apart.

Das Fest zu Ehren der neuen Trikont Doppelcd im gut gefüllten Schwere Reiter in München war ein voller Erfolg. Mehr als zwei Dutzend Musikerinnen (Marja & Feli) und Musiker quellen ständig aus der Tür hinter der Bühne, lobte die Münchner Abendzeitung diese "denkwürdige" Nacht unter der Überschrift "Bis das Vibraphon glüht". "Das Musikerkollektiv läuft in Hochform auf..... und weiß nie ob das fragliche Gebilde auseinanderfliegt..". Parviz Ayan und Habibi Abdul aus Afghanistan begannen meditativ nach der 23/8 (779)Intro vom Gemeinschaftsprojekt mit der Express Brassband vor der Halle. Xizhi Nie aus Peking tauchte mit seiner Spießgeige Erhu in die arabische Mikrotonalität, um dann mit seiner Mundorgel Scheng über ein langes 34 Takte währendes Motiv aus der Zeit des Konfuzius zu improvisieren. Die Embryomusiker halbierten auf 17 und beendeten das Stück mit einem freieren Riff. Bei dem angesagten 41 er (von Dieter Serfas mit der Stimme eingeläutet) denn Embryo ist nicht mehr im 40
  ten, kam dann Marty Cook dazu. Geoff Goodman drehte jetzt auch seinen amp lauter und bei Mal Waldron`s all alone spielte Jazzpreisträger Michael Hornstein mit, der Embryo`s musikalischen Vater auf einem Festival getroffen hatte und jetzt Nachbar von Christian Burchard und Titus Waldenfels (diesmal nur mit Geige neben Christian Aderholz)ist. Jedes gespielte Stück hatte eine andere Besetzung, Stefan Berchtold fand sogar Platz für ein längeres Kontrabasssolo..... Das ganze wurde unter der Leitung von Sigi Babl (Auch  schon bei der 25 und 30 Jahrfeier dabei) gefilmt, mit Kameraleuten wie Mario Hirasaka, dessen Film über Obdachlose in Tokyo (mit Embryomusik) gerade einen Filmpreis bekommen hat.

Just back from our springtour to Tangier and too busy yet to write info about this voyage to paradise, its coming! The new double cd  & book just released by Trikont, who are friends since the early 70 ies, is making us  interviews as never before. There is one of Torben Holleufer from Denmark and one published in Züricher Zeitung  here, just click on the flags. One radio  live interview can be heard on 16.04 with Sparifankalfounder Tillmann Obermaier who is working for BR. To honour this release we will make an unforgettable evening, where some rare films (several screens) and posters (the venue has room for many) can be seen. Of course many musicians will be there: from China Xizhi Nie ( new video ), from Afghanistan, Palestine, Senegal........ Dieter Serfas will come, even Karsten Hochapfel might show up, but for sure Marja and Christian Burchard will have the best musicians that played with the band. More info on tourdates next.                                               

Gerade zurückgekommen von unserer Frühlingstour nach Tanger sind wir vor lauter action nicht dazugekommen einen Tourreport zu schreiben, kommt aber demnächst. Die neue Doppelcd & Buch von Trikont, unseren Freunden seit Anfang der 70 er hält uns voll auf Trab. Wir haben deswegen Interviews zu geben wie nie zuvor. Zwei davon sind bei uns im Netz, einfach auf die Flaggen Dänemarks und der Schweiz klicken. Am 16.04 gibt es ein Liveinterview mit Marja und Christian Burchard, das der Sparifankalgründer Till Obermaier leitet im Bayerischen Rundfunk.

Embryo ist eigentlich schon im 41 ten Jahr und verhandelt gerade mit DJ madlib über ein gemeinsames Ding, wo sie vielleicht demnächst auf vielen grossen Festivals von Roskilde über Montreaux bis Umbriajazz zu hören und sehen sein werden. Vielleicht schafft dieser es auch zu diesem einzigartigen meeting am 23.4 im Münchner Schwere Reiter wo seltene Plakate und Filme aus vier Jahrzehnten zu bewundern sind und ganz viele Embryomusiker, vor allem die aus China mit Xizhi Nie (neues video) , Afghanistan, Palästina, USA (Geoff Goodman ua).........  dabei sind, denn die neue Doppelcd von Trikont wird an diesem Abend vorgestellt mit Aufnahmen aus aller Welt.

 


                                                                                                    

 

 

A picture of the last years festival & some of the members of the groups Strom, Stahlband, Omray, Embryo, der Berg groovt that will be again on the upcoming 3. free flow open air near Gorleben on 20.08 - 22.08 in Mützingen (Alte Ziegelei). 29499 Zernien This time & Southitalian new groove group Kerlox Dub Band who are just touring in Palestine, Ton Steine Scherben Family (whos drummer was playing & Embryo till 1973), Artzen from Missus Beastly,Wayout, Beelzebub Airline......organised also by the people from Wendland that fight against the "Atommafia" who wants to spoil the region www.castor.de
Ein Bild vom Festival 09 mit einigen der Gruppen Strom, Stahlband, Omray, Embryo, der Berg groovt, die wieder dabei sein werden bei dem 3. Free Flow Open Air nahe Gorleben 20.08 - 22.08 in der Alten Ziegelei in Mützingen.
29499 Zernien  Diesmal kommen zu diesem einzigartigen Treffen der alternativen Musikszene die süditalienischen new groove band Kerlox Dub Band dazu, die gerade in Palästina touren, die Ton Steine Scherben Family (deren drummer Anfang der 70er mit Embryo gespielt hatte), sowie Artzen Gründer der Missus Beastly, Wayout, Beelzebub Airline......mitorganisiert von den bewunderungswürdigen Leuten, die seit Jahrzehnten der Atommafia die rote Karte zeigen www.castor.de

 

 

             

 

                                                          

 

Here some pictures from the many actions that have happened since we came back from Morocco. April was great because of the festival for the Trikont cd.

Sigi Babl did a great filmdocument of the Embryo big band staring Marja, Dieter Serfas, Christian, Valentin, Stephan, Geoff Goodman, Marty Cook, Wolfi and his Expressbrassband , Götz, Xizhi Nie from China, Habib and Parvis from Afghanistan....see the videoclip.

Many touring and great festivals like Antagon`s "Sommerwerft" with Lothar Stahl, Edgar Türk, the great opening at Worldmusicfestival Loshausen with Mik, Jens, Karsten Hochapfel, Christian Schmidhofer... made the audience dance even to a 23/8 Beat, then the legendary Krahlochfestival & 2 cellos (Freddie Alberti) .August started with a performance in a subwaygalery bringing together Sascha Alexandrov from Petersburg, professor Peter Michael Hamel and his son Johnny, Markus Heinze, Marja, Stephan and Christian

 

                                                                                            Click to enlarge!

                                                                                               Photo: Thomas Degen

 

 

                                                                                                

                                     Mehr Presse über das Event und die neue CD und Kaufmöglichkeit auf Trikont.de

                                                       

Like the ancient alchemists we search in the Orient the stone of the wise. Musical life there is still so much of an itself renewing richness. For us it is still a honour to be able to witness and learn from the many scenes there, often misterious and magic.Tangier is a hotspot of that. This time we first met Black Abdullah, Christian had played & this master of the Chemeli – culture in 1982 in the house of Abdelsalam Carbone. which was a meetingpoint and residence of giants like Art Blakey, Oscar Dennert or Randy Weston who called up when we were there. B. A. just came back from an European tour & Archie Shepp group.
Peter Michael Hamel and Eva met Christian in Andalusia where they spent a night in the house of flamenco singer India, who had made so beautiful the backcover of the last Embryo Schneeball cd „freedom in music“. Next day in Fuentes at Zoco Chico where the Beatnicks & W. Borroughs... had big fun decades ago and one of the most psychedelic places of this world, they met the other eight Embryos (Marja, Feli, Gregor, Andreas, Mik, Valentin, Johnny, Thomas) who had done already a session & the Gnawas. Professor P. M. Hamel was impressed from the drive of their music and compared their scales with those the monk Ambrosius from St. Gallen had written down more then a 1000 years ogo. When he played one of those chants Black Abdullah had no problem to pick that with his gembri. Of course he did variations, but kept the form, while all his fellowmusicians even started to sing one of their incredible vocals, which Mik transformed into his own thing. We met quite a scene there, a talented keybordplayer showed us how he could immitate a quanunsole, included all the heavy microtonal chanes. Then he was jamming with us, giving even the cue for the Gnawas who picked it up. Samo Kutin from Slovenian undergroundgroup Carangi (Salamandra) came from a trip to Mali he did by hitchhiking all the way, and was also part of the good times that passed away so fast. He was very impressed from our work with the ensemble files de detroit in the Kasbah, where Abdul Mashied ( he is on the new Trikont double cd) also has his shrine. We played some Oriental microtonal standards, that the musicians from Morocco can throw around, mix them and even play it different each day. Professor P. M. Hamel said later those weeks he was able to be part of it will now interest his students for some years.
We did some gigs on the way to Zürich and had a sunny campingday on the Gulf of Biscaia before we made it to the hall near Bordeaux where Toni Kellner had set a show, first used by Josephine Baker. Now Sting is living in the neighbourhood but he didn`t showed up even we drank the same great wine.
The tourfinale happened in the legendary Wasserkirche, not too far from cabaret voltaire where Dada was born nearly 100 years ago. One of their founder Giacometi had made the huge windows showing the most expensive car then and now. Check out the video Andy had made from the 2 nd time we have played there, this time with Chinese master Xizhi Nie and Viz Kremlitz who had improved with his shakuhachi.
Now we are happy to announce that the 3 rd free flow open air will take place on
august 20. – 23. This time Italian free world music group Kerlox from South Italy will be there check out: http://www.castor.de/diskus/flugbl/2008/free_fow_festival.html, http://wendland-net.de/index.php/artikel/20080703/zero-bi-festival book your staying there now! It`s a great place to camp and the people who help us with the organisation are fighting against the „Atom-Mafia“ that wants to put the nuclear garbidge in a place nearby called Gorleben. Strom, Omray, Der Berg groovt.... and Lothar Stahl`s (who will come to play this week & Embryo, while Dieter Serfas had to sit on the drums & Amon Düül) band will all perform there.
Also watch the trailor Claudia and Sigi just made from the 40 years festival where we were 25! (Videotheke), the 4 hours of non stop music will be soon available via embryo2000@gmx.de

Wie die Alchemisten des Mittelalters suchen wir im Orient nach dem Stein der Weisen. Das musikalische (nicht nur) Leben dort ist immer noch von einer sich ständig selbsterneuerten fast unendlichen Fülle. Für uns ist es eine Ehre dabei zu sein und von den verschiedenen Szenen zu lernen, geheimnisvoll, magisch.... Tanger ist nach wie vor ein heißer Tip dafür.
Dieses Mal trafen wir zuerst Black Abdullah, mit dem Christian Burchard 1982 im Haus von Abdelsalam Akabone erstmals spielte. Dieser Platz war das Zuhause für stars wie Art Blakey, Oscar Dennert...Randy Weston, der bei den Gnawas anrief als wir dort waren, denn sie begleiten ihn oft auf seinen Tourneen. Gerade kam er aus Budapest von einer Konzert-Reise mit der Archie Shepp band als er die gerade vom Hafen kommenden ersten 8 (Marja, Feli, Gregor, Andreas, Mik, Valentin, Johnny, Thomas) Embryos sah und sofort einlud mit all ihren Instrumenten in sein Haus zu kommen.
Peter Michael Hamel und Eva trafen Tags zuvor Christian in Andalusien und verbrachten die Nacht bei der Flamenkosängerin India, die so wunderbar die Rückseite der Embryo cd auf Schneeball "freedom in music" gestaltet hat. Die Abende bei den Gnawas begeisterten den Professor, der Ende der 70 er mit dem unsterblichen Prof. V. G. Jog über indische Tonarten in der richtigen Stimmung improvisierte. Die Skalen der afrikanischen Musiker verglich er mit denen, die der heilige Ambrosius von St. Gallen vor über 1000 Jahren aufgezeichnet hat. Als er dann ein Beispiel von den ambrosianischen Gesängen anspielte, spielte das der Meister auf seiner Gembri nach, seine Mitmusiker stiegen mit ihren Krakabs ein und das Ganze wurde echte Gnawamusik mit allen ihren Variationen, aber ohne das Original zu verlieren. Manchmal kamen andere Musiker dazu wie ein Keyboardspieler der die Quanun mit all ihren Mikrotonschritten auf seinem japanischen Instrument nachahmen konnte, er gab auch gewisse Gnawagrooves vor, die die anderen dann aufgriffen, bis alle mitmachten. Samo kutin von der slowenischen Avantgarde band Carangi (Salamandra) war bis nach Mali getrampt und kam auf der Rückreise bei uns vorbei. Begeistert war er von unseren Sessions mit dem Ensemble files de detroits, einem Unternehmen das der andalusischen Musik verpflichtet ist. Gleichzeitig beherrschen sie das gesamte Repertoire von Istanbul, über Beirut, Bagdad, Kairo...
Das alles ist dann Grundlage für wilde Improvisationen durch den orientalischen Viertelton, sensationell! Die Zeit flog dahin. Auf der Rückreise waren wir sechs, Marja, Valentin, Andreas, Johnny, Gregor, Christian, und zum Abschlußkonzert in Zürich kamen Xizhi Nie und Viz Kremlitz dazu, die der Band eine asiatische Note gaben. In der Wasserkirche am Limatquai unweit des Cabaret Voltaire wo vor fast 100 Jahren Dada geboren wurde. Einer ihrer Gründer Giacometi hat die riesigen Kirchenfenster gestaltet, wo das teuerste Auto damals wie jetzt abgebildet ist. Zu sehen auf dem Clip von Andreas Pardatscher.
Auch zu sehen ist ein Vorgeschmack auf den 4 Stunden Mitschnitt von Sigi Babl vom 40 Jahres Konzert, wo 25 Akteure ihr bestes gaben.(Videotheke)
Glücklich sind wir über das 3. Free Flow Openair Festival in Mützingen bei Gorleben vom 20. - 23.August. Etwas Info was bisher passierte auf: http://www.castor.de/diskus/flugbl/2008/free_fow_festival.html, http://wendland-net.de/index.php/artikel/20080703/zero-bi-festival
Wie danken den Leuten von der Bürgerinitiative, die seit Jahrzehnten der übermächtigen Atomindustrie Wiederstand leisten für ihre Mithilfe der freien unabhängigen Musikszene ein Forum zu geben. Es gibt in der alten Ziegelei beste Campingmöglichkeiten. Strom, Omrai, Der Berg groovt... und gerade kam die Zusage der fantastischenworld free band Kerlox aus Süditalien, die gerade in Palästina touren. Lothar Stahl`s Band wird ebenfalls mitmachen, gerade ist er mit Embryo bei dem Schneeballtreffen am 22.5 zu hören, während Dieter Serfas gerade bei den Amon Düül wieder mittrommelt.

              Photos: Thomas Gundermann                             

 

 

    Beneluxtourfotos, & Session in Bochum with Indian

                                                                                                                  Bansurimaster Dinesh Mishra

                                                                                                        

 

For our friend Younnesse Paco from Essaouira (Morocco) it`s still the Oriental year. We just had great sessions with him and Marja Burchard, Roman Bunka, Wolfi Schlick, Götz Liekfeld, Thomas Gundermann, Christian Aderholz..... Christian Burchard.  Nubian singer Mohamed Mounir was there when we played some of the grooves of  "Nass El Ghiwane" the famous group that he met recently. When Embryo toured beginning of the 70 ies Northafrica they had seen them in Casablanca and met their drummer and singer Omar Sayed some years ago. The father of our visitor from the Maghreb is lmaallam Abderrahmane PACO ( kirouj), a legendary performer of this cultband. Like his son he is singing and playing in the tradition of the Gnawa. One of his inspiration came from the father of Mahmoud Gania, whom we know well. So there is an invitation to visit their hometown on our upcoming tour to Morocco.

Für unseren marokkanischen Freund Younnesse Paco ist es immer noch das orientalische Jahr. Mit ihm hatten wir ein paar wunderbare Sessions & Marja Burchard, Roman Bunka, Wolfi Schlick, Götz Liekfeld, Thomas Gundermann, Christian Aderholz..... Christian Burchard. Der nubische Sänger Mohamed Mounir war da als wir Themen von Nass el Ghiwane spielten, eine Kultband, die er vor kurzem getroffen hatte und die Embryo Anfang der 70 er auf ihrer 1. Afrikatour in Casablanca kennenlernte. Vor einigen Jahren saßen sie mit ihrem Trommler und Sänger Omar Sayed zusammen. Der Vater von unserem Besuch aus dem Maghreb ist  lmaallam Abderrahmane PACO ( kirouj) einer der Gründer und Legenden dieser Kultband. Wie sein talentierter Sohn singt und spielt er die Gembri in der Tradition der Gnawa. Seine Inspirationen fand er bei Mahmoud Ganias ( mit ihm tourten wir öfters)Vater. Ihre Heimatstadt im Süden ihres Landes wird Embryo demnächst auf der für 2010 geplanten Marokkotournee besuchen um die herzliche Einladung anzunehmen. 
 
 

 

 

 

                                                                                                                 

 

                                      Session with Younesse Paco Fotos Roswitha Proß, Eva Pluwatsch Burchard

 

 

             

 

 



        

 

 

          

                 

Session in Haiming & Christian (2x), Johnny, Marja foto by Schorsch 3.07.09/Tribute to Mal Waldron & Cristina Mazza, Chris Lachotta, Marty Cook, Dieter Serfas, Markus Heinze, Marja, Christian... Unterfahrt Munich 18.6.09

 

                                              

      

free flow tour & Christian, Dieter, Gregor/ Jens Pollheide, Andreas Gohlke, Johnny.../some of the free flow open air people11.,12.07.09/Holzbühne Karlsruhe & Lothar Stahl, Andy Rust, Manne Bock, Rainer Neef, Gregor, Marja, Christian.....23.07.09/Worldmusicfestival Loshauen & Mik Quantius, Gana from Mongolia, Christian Schmidhofer, Edgar Türk, Marja, Johnny, Conrad, Gregor, Christian.....26.07.09/Interview in the legendary Embryo-house (74.99) & Eva, Marja, Christian Burchard 08.08

 

                                                                       

 

 


                                         

  Johnny Hamel, Simon Ackermann, Marja & Christian Burchard, Christian Aderholz and  ThomasGundermann  Session & Roman Bunka, Marja Burchard,, 

                          Fotos: Hartmut Heller

                                                                                      

                                                 Fotos: Judith Fait:  Deobrat Mishra fom Benares in Munich



DIE KLANGREISE DES IBN BATTUTA

mit der Ethno-World-Rockband Embryo


Seit 1967 kennen sich Peter Michael Hamel

und der Embryo-Gründer Christian Burchard,

ihre Freundschaft hat sie immer wieder zu

gemeinsamen Konzerten zusammengeführt.

Musiker fremder Völker waren stets dabei,

wie der Trompetenstar Juri Parvenow aus Kirgistan

oder der malinesische Meistertrommler Madou Djembe.



Gemeinsam mit ihren Kindern spielten sie 2010 in Tanger

mit marokkanischen Meistern der Gnawa und Al Andaluz.

Und sie besuchten dort das Grabmahl des Ibn Battuta,

dessen große Forschungsreisen im 14. Jahrhundert

von Marokko bis China sie als Klangreise musikalisch

nachvollziehen wollen.



Diesmal werden Xizhi Nie aus dem Reich der Mitte

und Carlo Mascolo aus Süditalien, gerade von einer

langen Tournee durch Lateinamerika zurückgekehrt,

mit einer bestens besetzten Embryoband diesen

besonderen Auftritt anläßlich Peter Michael Hamels

Hochschulabschied zelebrieren.



Besetzung:



Xizhi Nie (China)           Sheng, Erhu, chinesische Flöten,

                                     Perkussion, Stimme

Carlo Mascolo (Italien)  Posaune, Perkussion
Roman Bunka                Oud, Gitarre
Jens Pollheide               Flöten, Bass
Lothar Stahl                  Perkussion, Mikrotonmarimba
Marja Burchard             Perkussion, Mikrotonmarimba,

                                     Posaune
Mik Quantius                 Stimme
Christian Burchard        Santour, Vibraphon, Perkussion,

                                     Mikrotonmarimba
Johnny Hamel               Perkussion, Djembé, Darabukka

Peter Michael Hamel     Piano, Keyboard



"Gegründet 1969 ist die Münchner Gruppe Embryo die älteste

Weltmusikgruppe Deutschlands. Ihre Auftritte und weitläufigen

Auslandsgastspiele, die bis nach Afghanistan und Indien führten,

organisieren die Musiker meist selbst. Vor drei Jahren hierzulande

endlich preisgekrönt, erhielten die 'Krautrocker' bereits vor

Jahrzehnten ein Lob von dem begeisterten Miles Davis:

'Das sind Hippies, die verrücktes Zeug und schräge Rhythmen

spielen und großartig improvisieren können!' "

(Neues Deutschland, Berlin-Kultur, Nov 2011)

 

 


October 2009 was golden! It opened with a thrilling session in Munich`s hangout Substanz where a big band including the Münchner Alphornkolleltiv made new Embryo friends. Then a farewellsession in Gauting`s Schloßcafe that had to close down & Marja & Christian Burchard, Christian Aderholz and Stefan Berchtold, who will reopen a new concertplace nearby.
You will get all the info about what happened and why the music & reading event was almost forbidden when you click on www.salam-shalom.de. The oriental performance by Johnny Hamel, Simon Ackermann, Marja & Christian Burchard, Christian Aderholz and Thomas Gundermann was well organized.
A different line up next day in Nietzschekeller: Marja & Christian Burchard, Christian Aderholz, Thomas Gundermann, Stefan Berchtold, Sunk Pöschl, Wolfi Schlick, Wolfgang Glöckner and Roman Bunka who just lives in the neighbourhood. Everybody loved his wild guitarlines, because he seemed to be happy with this Embryoband.
Then a solotrip by Christian Burchard. He had been hired by Calcutta based tabla player Suman Sarkar, who wanted an accustic trio. Third man was Büdi Siebert known by his work & Hergottsax, Ramesh Shotham or Cairos`s Quanoun virtuoso Hosam Shakir who was in the Embyoband a few years ago. First session was done in pianomaster`s Mathias Frey`s cultural center "Apfelhof", who contributed his well done playing. The local paper called this an evening full of thunder. Next day a trio performances that gave Büdi Siebert lots of space for his many flutes of all sizes. Christian stayed in Indian musicculture. A week later sitarstar Deobrat Mishra from Benares came with his cousin Pashra Mishra to Munich`s 1 Welthouse. It was packed. The audience loved the way the quintet (including Marja Burchard & Steffen Müller) broke down cultural borders. The recording also done includes some magic moments.
A week later a reunion with Lothar Stahl in Karlsruhe`s Jubez. Also on stage Shaggy Bätsch`s (legendary Schneeball cultgroup) Mane Bock, who now often plays & Lothar`s stahlband, Freddie Alberti who just celebrates 25 years of his free improvising stringband doing his spacy cellowork and the roadquintet with Gregor Platzer, Conrad Reukauf, Marja & Christian Burchard, and Christian Aderholz, that also did the sessions some days later.
Now we expect our visit from Essaouira (Morocco) musician and singer Younnesse Paco, who`s father had met Jimi Hendrix in the late 60 ies.
Don`t miss our sessions with him we just getting together in and around Munich.
Dieser Oktober war ein goldener für Embryo. Er begann mit einer spannenden Session in der Münchner Substanz wo auch das Münchner Alphornkollektiv mitmachte. Dann ein schlagzeugloser Abschiedsabend in Stefan Berchtold`s Schloßcafe, doch in ein paar Monaten eröffnet er eine neue Bühne nicht weit weg. Dann eine Lesung für die wir (Johnny Hamel, Simon Ackermann, Marja & Christian Burchard, Christian Aderholz and Thomas Gundermann) extra altarabische Themen eingeübt hatten, die fast verboten wurde. Mehr info dazu auf: www.salam-shalom.de. Richtig wild wurde es am nächsten Abend im Nietzschekeller. Marja & Christian Burchard, Christian Aderholz, Thomas Gundermann, Stefan Berchtold, Sunk Pöschl, Wolfi Schlick, Wolfgang Glöckner und Roman Bunka, der ein paar Häuser weiter wohnt begannen mit den Kompositionen von Mal Waldron um dann in ungerade Mikrorhythmen und Klangkaskaden sich free flow mäßig zu entwickeln. Roman wollte noch weiterspielen, aber Christian mußte sein Vibraphon für die nächste Verpflichtung abbauen. Der Tablaspieler Suman Sarkar aus Calcutta hatte ihn für ein besonderes Projekt engagiert. Dritter im Bunde war Büdi Siebert, bekannt durch seine Band Hergottsax oder sein Spiel mit Embryokollegen wie Ramesh Shotham und dem ägyptischen Quanunmeister Hosam Shakir. Auftakt war im Apfelhof des renomierten Pianisten Mathias Frey, der die drei vorzüglich auf seinem Flügel unterstützte. Die Zeitung lobte die zwei Studiosets als „ein Abend wie ein grollender Donner, der einem wahren Vulkanausbruch musikalischer Emotionen glich.“ Tags drauf ein Trioabend, bei dem Büdi Siebert neben seiner vorzüglichen Saxophonkunst auch Raum für seine vielen mitgebrachten Flöten fand. Indien`s bester Sitarspieler Deobrat Mishra kam mit seinem Cousin dem Tablaspieler Pashra Mishra in das gutbesuchte Münchner 1 Welthaus. Dort spielten Marja & Christian Burchard und Steffen Müller mit den asiatischen Musikern eine freiimprovisierte Musik, die alle faszinierte. Das Publikum forderte Zugabe um Zugabe. Die Aufnahmen davon haben magische Momente!
Eine Woche drauf ein Wiedersehen mit Lothar Stahl, der zum free flow festival nach Kassel leider nicht kommen konnte. Im Karlsruher Jubez waren noch mit dabei Shaggy Bätsch`s (legendäre Schneeball cultgruppe) Mane Bock, der oft bei Lothar`s Stahlband mitmacht, sowie am Cello Freddie Alberti, der mit seinem frei improvisierten Streichorchester gerade das 25 jährige Jubiläum feiert. Die Embryoroadband mit Gregor Platzer, Conrad Reukauf, Marja & Christian Burchard, and Christian Aderholz machte auch die Sessions am Tag drauf mit Lothar und eine Woche später als Quintet.
Jetzt freuen wir uns auf eine erneute Begegnung mit dem Musiker und Sänger Younnesse Paco aus Essaouira (Marokko), dessen Vater Ende der 60er schon Jimi Hendrix inspirierte. Bis Ende des Jahres gibt es Sessions mit ihm in und um München.
 

                                                             

                                                                      Fotos: Judith Fait
 

                                                                                 

Session & Lothar Stahl, Mane Bock, Freddie Alberti....... in Jubez Karlsruhe / Fotos: Ulf Neumann, 28,11,09 

In june great nights with Cristina Mazza altosaxplayer from Verona. She recorded with Mal Waldron and shares with us the love for the music of our musical father. She is definately a contemporary player. She grew up with free jazz like our troboneplayer from New York Marty Cook who was very pleased when she transformed the spirit of Ornette Coleman, one of his favourites.
Dieter Serfas came right in time to join Marja, Simon Ackermann and Christian on the welcome session for Cristina. Next day in Europe`s best jazzstage Unterfahrt an All Star Group did 2 sets & Chris Lachotta, Markus Heinze, Titus Waldenfels, Marty, Dieter, Marja and Christian, where you could hear seldom played Waldron compositions like Boo, all documented on dvd.
Two weeks later a step to the Far East. Chinese mastermusician Xizhi Nie had brought all his exotic instruments like erhu or scheng to the Embryo big band & Wolfgang Glöckner, Christian Aderholz, Götz Liekfeld, Thomas Gundermann to name some of them, of course also Marja, Johnny, Markus, Simon and Christian. The Münchner Alphornkollektiv was great represented by Roswitha Pross, Georg Schweissfurth ans Rajko Musulin. The show was a trip in time, sound and space.
On the way to the 2 nd Free Flow Open Air Marja, Johnny, Conrad and Christian did an intro to that in Nürnberg where Dieter and Gregor were sitting in. In Mützingen rain could not stop the impressive meeting of the many musicgroups like Strom, Omray, Stahlband, Ascension, Fliegen & Surfen,
der Berg groovt,  that search for new directions in life and creativity. Igor and Marilou from Alquimila del sol came from Barcelona to visualize all the beautiful sessions happening on two days. Embryo did the final jams till dawn with also Mik Quantius, Jens Pollheide, Lothar Stahl, Andreas Gohlke, Manne Bock....., saturday`s afternoon they performed a microtonal oriental set using two marimbas & quartertones.  
A week later the sun was shining in Bayreuth where we opened an African festival in front of Iwalewa House. A big crowd came to see Martin Pirchner, Dieter, Johnny, Gregor, Conrad, Marja and Christian doing two groovy sets. Then, after Edgar Türk joined them in Frankfurt, they met Lothar in Bad Kreuznach, as they did some days later in Karlsruhe. Our friends from the Holzbachtal had built there another wooden artwork. A free flow band met Andy Rust, Freddie Alberti, Rainer Neef, all of them who could not make it to the sunday evening highlight of the Wrldmusical Festival in Loshausen. Thousends were there when we started with a singer and stringplayer from Mongolia (Gana), followed by a Gnawa inspired gembririff from Gregor who like Marja, Johnny, Conrad and Christian did all the tour. Christian Schmidhofer made the 26/8 real with his Southindian drumming and Mik did great vocal contributions. They were missed on all the sessions in between and after, topped by a great summer fullmoon fest in Marja`s garden where many hornplayers of the Express Brass band joined the small open air stage. Their chief Wolfi Schlick was also there when we did a life concert in the new opened Haus 50, a gathering of ateliers for Munich`s artscene. Dieter managed easily the many impros on the day`s rhythm, this time a 15 in some variations. It was part of a filmdocumentation on the subcultural life of this city done by some young filmmakers, Stephan Hilpert and Ali Zojaji, who choosed Embryo being an important part of it through the decades. They even filmed an interview  with Eva, Marja and Christian in the „Embryo house“  (74 - 99) that is empty since the band had to leave it. Now with broken windows the owners seem to let it go down.
Now we prepare for the next free flow festival in Kassel (
www.freeflowfestival.de) 11. & 12.09, happy to have this time our friends from Slovenia the postfolk-avantgarde group Carangi.
Also check out the many videos in the net, have a look on
www.spacelook.de  or check out: http://www.youtube.com/view_play_list?p=E076DD80DCD9A942 our friends from tripintime have already put some films from our Italytour and the Berlindays. More to come soon.


            

 

pictures from Sommerweft,Frankfurt, Immerhin & Burkart Schmiedl, 6. Free Flow Festival & Carangi, Strom...


End of summer 09 a trip to our friends from the Antagon theatre group who are organising since years a festival called "Sommerwerft". At the river Main in middle of Frankfurt the incrowd of the scene was there to watch the new Embryo lineup: Edgar Türk, Gregor Platzer, Johnny Hamel, Christian Aderholz, Conrad Reukauf, Marja & Christian Burchard, that made many dance to our oriental, psychedelic and jazzy grooves.
A few days later they met in Würzburg`s one and only Immerhin
( www.immerhin-wuerzburg.de, a great place for the alternative movement that has to close)the new Carangi band from Slovenia. Our big friend Samo Kutin has brought some free improvising musicians: Ana Kravanja, Andrej Fon, Tadej Čauševič, who all took part in jams with us, that went each day into different directions. After our reunion with keyboardmaster Burkard Schmiedl (Missus Beastly, Sahara electric..) in a long Embryo set, where Marja pushed the rhythm, we did an all accustic 2 nd set with the avantgarde folk group. Some hours later at the 6 th Free Flow Festival in Kassel`s Salzmannfabrik a wonderful chill - out - session with Mik Quantius, Jens Pollheide, Andreas Grohlke, from Strom (heart of the free flow movement) Karsten Winnemut, Carmen ..... this time well documented on HDV from Jürgen Luftschmidt. Soon also more films by trip in time from our many concertactions.
 


Im Juni großartige Abende mit Cristina Mazza, Italiens wichtigste neue Altsaxophonistin, die wie wir die Musik Mal Waldrons verehrt. Sie hat mit unserem musikalischen Vater großartige Platten aufgenommen und ihre Interpretationen seiner Themen mit Europas angesagtesten Jazzsolisten sind einzigartig. Ihre Liebe zum Free Jazz brachte sie mit Zitaten von Ornette Coleman zum Ausdruck, zur größten Freude von Marty Cook, der dessen Musik besonders schätzt. Vor einem Jahr bei der ersten Begegnung mit ihr konnte er nicht dabei sein. Diesmal war die All Star Band mit Chris Lachotta, Markus Heinze, Titus Waldenfels, Marja, Dieter und Christian bestens eingespielt. Seltene Waldron Kompositionen wie „Boo“ machten dieses Tributekonzert auf Europa`s bester Jazzbühne Unterfahrt zu einem besonderen Ereignis, bestens gefilmt von Andy Pardatscher.
Auf München`s Kulturfestival brachten wir in das große Veranstaltungszelt fernöstliches. Unser chinesischer Virtuose Xizhi Nie hatte seine vielen exotischen Instrumente wie Erhu und Scheng mitgebracht. Mit hochkomplizierten Melodien und Rhythmen eröffnete er mit Marja, Johnny, Simon Ackermann, Wolfgang, Christian... den meditativ klingenden Set. Die Bläsersektion von Götz und Markus wurde dann erheblich durch das Münchner Alphornkollektiv (Roswitha Pross, Georg Schweissfurth ans Rajko Musulin) erweitert. Der gerade aus Marokko kommende Thomas Gundermann sorgte für eine Überraschung, als er mit seinem Dudelsack ahnlichen Instrument mehr an einen Schlangenbeschwörer erinnerte.
Dann auf dem Weg zum 2 ten Free Flow Open Air eine Einstimmung auf halbem Weg in Nürnberg. Dort trafen wir (Marja, Johnny, Conrad und Christian) Gregor und Dieter, die eigentlich als Europayers auf dem Plakat angekündigt waren. Gekommen waren all die anderen Gruppen der gegenwärtigen freien Musikszene wie Strom, Omray, Stahlband, Ascension, Fliegen & Surfen,
der Berg groovt. Wir hatten bei unseren morgendlichen Sessions Manne Bock, Andreas Gohlke, Jens Pollheide, Mik, Lothar und Musiker von Strom dabei, Am Samstag nachmittag dann ein orientalischer Ausflug mit zwei mikrotonal gestimmten Marimbas. Igor und Marilou von der Multimediagruppe Alquimila del sol aus Barcelona visualisierten fantasievoll das facettenreiche Programm. Sie werden auch beim nächsten free flow happening in Kassel am 11.& 12.09 (
www.freeflowfestival.de) dabei sein, wo wir uns auf ein Wiedersehen mit der slowenischen Avantgardegruppe Carangi freuen.
Ein paar Tage später hatten wir Glück mit dem Wetter, die ganze Straße vor dem Iwalewahaus war gefüllt von einem Publikum, dem unsere Musik bestens gefiel. Wir hatten wie schon die Jahre zuvor den Klarinettisten und Saxophonisten Martin Pirchner dabei, der mit Dieter und Gregor als Europayers unterwegs ist. In Frankfurt kam Edgar Türk dazu, Marja, Johnny und Christian teilten sich die Schlagzeugarbeit. Am nächsten Tag dann wieder mit Lothar, der dann auch in Karlsruhe dabei war, wo unsere Freunde vom Holzbachtal eine Bühne hingezaubert hatten, die wie immer jedes Jahr anders ausschaut. Andreas Rust war einer der vier Gitaristen, die sich zwischen Freddie Alberti, Marja und Christian aufgebaut hatten. Rainer Neef, Manne und Conrad, jeder mit einem anderen Sound. Beim gelungenen Sonntagabend Ausklang auf dem  Worldmusikfestival in Loshausen war noch Edgar Türk dazugekommen. Nach einer langen Einleitung mit dem mongolischen Geigenspieler und Sänger Gana, bestens unterstützt von Mik, begeisterte der psychedelische Gnawajam die tausenden Zuhörer. Selbst der vertrackte Tagesrhythmus, ein 26/8 konnte die vielen Tanzenden nicht davon abhalten, natürlich genauestens getrommelt von Christian Schmidhofer.
Dazwischen und danach immer wieder Sessions mit all den Musikern die dabei waren. Highlight gewiss die Vollmondsommernacht bei Marja, wo viele von der Express Brassband ihre Tubas, Posaunen, Trompeten, Klarinetten usw mitgebracht hatten. Ihr Leiter Wolfi Schlick kam dann auch zur Filmsession vor dem wieder eröffneten Haus 50, Münchens einzigem alternativen Atelierzentrum auf dem sonst plattgewalzten legendären Domagkgelände. Ein engagiertes Filmteam von Stephan Hilpert und Ali Zojaji hatte sich vor kurzem Embryo als wichtiges Beispiel für einen Film über die Münchner Subkultur ausgesucht. Eva, Marja und Christian waren deshalb in dem ehemaligen Embryohaus (74 – 99) interviewt worden, das bis heute seit unserem Auszug leer steht. Zerbrochene Fensterscheiben sollen dabei den Verfall beschleunigen. Ein Ort wo Embryo`s Geschichte stattgefunden hat. Dieter hatte einiges für die Kamera des BR zu berichten bevor er mit dem Embryo Septet den richtigen Beat loslegte, auch einen variationsreichen ausgedehnten Trip in den 15 er, bestens umspielt von Marja, Götz Liekfeld, Christian Aderholz, Ludwig Glöckner und Christian.
Vieles ist auf Film festgehalten, klickt auf  
www.spaceloock.de  oder sucht bei: http://www.youtube.com/view_play_list?p=E076DD80DCD9A942 , unsere Freunde von tripintime haben schon einiges von der Märztour in Italien und einige Berlingigs hineingestellt, demnächst mehr von den Konzerten im Sommer 09. 

 

 

                                                      

Sessions & Carangi, Wolfi Schlick...
Das Ende des Sommers 09 war für uns eine Fahrt zur Sommerwerft, einem Festival das von unseren Freunden vom Antagontheater seit ein paar Jahren organisiert wird. Mitten in Frankfurt am Mainufer hatte sich die Szene dieser Stadt zahlreich eingefunden um die neue Embryobesetzung ( Edgar Türk, Gregor Platzer, Johnny Hamel, Christian Aderholz, Conrad Reukauf, Marja & Christian Burchard)zu hören, die dann mit ihren orientalischen, psychodelischen und jazzigen grooves viele zum tanzen brachte.
Ein paar Tage später in Würzburg`s einziger alternativer alternativer Bühne dem Immerhin (www.immerhin-wuerzburg.de, das leider zum 1.11 für immer schließt!) trafen wir die einzigartige, slowenische Post Folk Band Carangi. Seit Jahren spielen wir mit Samo Kutin, der diesmal die gerne frei improvisierenden Ana Kravanja, Andrej Fon, Tadej Čauševič mitgebracht hat. Erstmal spielten wir einen langen aufregenden set mit dem Keyboardmeister Burkad Schmiedl (Missus Beastly, Sahara electric..) dem Marja`s drumming sichtlich Spaß machte. Dann mit den Freunden aus den julischen Alpen ein akkustischer jam. Einige Stunden später auf dem 6.ten Free Flow Festival in Kassel`s Salzmannfabrik ein wunderbarer chill out set mit Mik Quantius, Jens Pollheide, Andreas Grohlke,von Strom (dem Herz der Free Flowbewegung) Karsten Winnemut, Carmen .....
Alles bestens dokumentiert von Jürgen Luftschmidt und demnächst on line, so wie die neuen Filme von trip in time, die einen Blick auf unsere vielen Konzerte zeigen.

 

 

 

                                                                                         

 

Our trip to Morokko is happening, Dieter Serfas will join the Embryo band in Barcelona. Between founder Peter Michael Hamel will follow to Tanger.
Hopefully there will be soon films and recordings from that tour. Here a little taste from one of the concerts in january:
http://www.youtube.com/watch?v=8GO5jAcLAZ0&feature=related
In april there will be the release of the double cd that Trikont have produced to honour Embryo`s work (& lots of rare recordings from the 70 ies till 2008 :Trikont US-0404). Trikont have helped Embryo 1975 to get together with alternative bands like Ton Steine Scherben, Checkpoint Charlie or Sparifankal and the independant musicianlabel Schneeball (April) was born. On 23.04 there will be a special concert for the release of this cd, & Chinese virtuoso Xizhi Nie, members of the Express Brassband, ICI ensemble.... Embryo will also show films and posters of four decades.
 

Unsere Marokkofahrt entwickelt sich immer besser. Dieter Serfas hat sich entschlossen bei den Barcelonakonzerten mit dabei zu sein. Gründer der Kultgruppe Between Peter Michael Hamel wird in Andalusien dazu kommen, seit über vier Jahrzehnten träumt er von einer gemeinsamen Morgenlandfahrt. Hoffentlich gibt es bald einiges davon zu hören und zu sehen, hier ein kleiner Streifen von unseren Januarkonzerten:   http://www.youtube.com/watch?v=8GO5jAcLAZ0&feature=related
Ein halbes Jahrzehnt nach der Embryogründung, Mitte der 70er half der Trikontverlag den Münchner Musikern einen selbstverwalteten Tonträgervertrieb aufzubauen. Mit prominenten Bands der damals aufblühenden Subkultur wie Ton Steine Scherben, Checkpoint Charlie oder Sparifankal entstand das musikereigene Label April, später Schneeball, das eine neue Independentbewegung ins Rollen brachte.
Jetzt zum 40 jährigen Bestehen von Embryo ist es wieder der Trikontverlag, der mit einer aufwendig aufgemachten Doppelcd (Trikont US-0404) unsere Institution in Sachen freier Weltmusik würdigt.
Das ist Anlaß für einen besonderen Konzertabend am 23. April in München. Neben noch nie gezeigten Videos aus der Embryogeschichte gibt es eine Plakatausstellung mit Unikaten aus vier Jahrzehnten. Es werden Mitstreiter aus fernen Ländern wie der chinesische Virtuose Xizhi Nie mit dabei sein, genauso wie Musiker der Express Brassband, die mit Embryo bereits Afrika bereist haben.
 

 

 

                                               History
 

 

 

                      Nekrolog                       Monty Waters im Atomic Cafeé München

 

 

Here on the southwest coast of Spain in Puorto di St. Maria we even had an encore session, that was announced just overnight. There was lots of rain, even the coast had been flooded but we enjoyed some sunny moments. The trip started in cold Germany in Weiden' s Rioraum where Marja & Christian Burchard, Gregor Platzer, Valentin Altenberger and Johnny Hamel made the audience dance. Then came Mik Quantius and Andreas Gohlke to next day' s jam and Gregor joined again at another freeflow evening & Omray who played with the Embryo 6 tet. Same group did the French shows. In and around Barcelona sometimes like a big band like in La Fontana where David Drudis, Anna, Didak Ruiz and Dieter Serfas made Embryo & 11 musicians. Now we are eight in the old bus, two more to come and we are ready for Tanger

Es gab eine fast unangekuendigte weitere Session in Puorto di St. Maria wo wir an der suedwestlichsten Atlantikkueste Spaniens aufspielten.
Hier gab es viel Regen wie seit Jahrzehnten nicht mehr aber wir hatten einige sonnige Momente. Der Trip begann in der kalten Heimat, in Weiden' s Rioraum wo Marja & Christian Burchard, Gregor Platzer, Valentin Altenberger und Johnny Hamel das Publikum zum Tanzen brachten. Zum Hunolstein Abend kamen Mik Quantius und Andreas Gohlke angereist . Freeflow gab es am Tag drauf mit Omray, die dann bei der Zugabe bestens mitmachten. Das Sextet begeisterte die Szene in Lyon, bei Perpignon wollten die Clubbesitzer sofort einen neuen date. In und um Barcelona dann jedesmal neue Zusammensetzungen, Dieter Serfas hatte seine speziellen Schlagzeugerfindungen mitgebracht. Didak Ruiz war gerade aus Mali gekommen mit einzigartigen Trommeln, David Drudis und Anna zeigten ihr grosses Repertoire und Klarinettistin Feli sitzt seit dem mit im alten Bandbus.
Bald setzen wir zu zehnt uns in das Boot nach Tanger.

 

 


 

On july 10. and 11. there will be the 2. free flow open air (Alte Ziegelei 29499 Mützingen - Wendland) where you will find all the fantastic free flow groups like Strom, Carangi, Europayers, Stahlband, Omray, Embryo plus new projects from Schneeballlegends. Alquimia del Sol Vj`s from Barcelona will add new spaces with multimedia surprises and new bands will show up like Fliegen und Surfen from Saarbrücken/Berlin, Ascension, Weltraum and Frankfurt`s der Berg groovt. Please help to promote that selforganised festival, you can order flyer and poster via: francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de , embryo2000@gmx.de or solaterra@gmx.de

check out: www.bi-luechow-dannenberg.de, www.castor.de,

http://www.freeflowfestival.de, www.omray.de.vu, www.st-om.de

http://alquimiadelsol.net, www.derberggroovt.blogspot.com, www.ascension-project.de, www.fliegenundsurfen.de, www.regioactive.de/weltraum

Get your ticket now!

The tour to Italy in march showed first a quintet lineup & Wolfi Schlick, Max Weissenfeldt, Gregor Platzer, Johnny Hamel, and Christian Burchard. First birthdaycakes in El Baladin (Piozzo) one with 40 candles and next day in Milano`s cox 18 (http://cox18.noblogs.org/) the well decorated one that tasted so fine, that it was eaten up immediately. This centro soziale did a heavy fight recently to be able to continue with lots of help of many neighbours that support that. The session was filmed by a filmteam that lives there and visualised the music into a unique trip. You can see some of it:

http://www.spacelook.de/embryo/embryo_sound/video.htm,

http://www.youtube.com/watch?v=cPzOV7KTCzI

http://www.youtube.com/watch?v=yLals9nXSGI

http://www.youtube.com/view_play_list?p=E076DD80DCD9A942

Some of next days groupimpros in Varese you can see on: http://www.embryo.de/varese%20III.wmv

When Marja came to Dino`s cultural center everybody started all of a sudden to dance. Andrea Monetti and Pier Bernardi from Alhambra (Bologna) came to Magazzini Paralello in Cesena and joined the strong session. Since years we meet this free flow worldmusicgroup and like in a brotherhood share all our creativity. It is the same with Samo Kutin and his new Carangi. We had a good time with them on both gigs in Tolmin`s Mink + Ljubliana`s Rog factory. They are Slovenia`s leading postfolk avantgarde group. The exciting sessions had a great feeling. To be continued soon.

Back in Munich another present for 40 years Embryo. Especially for that reason a composition for piano, vibraphon & percussion from Peter Michael Hamel (Between), whom Christian knows since 1966.

Jens Pollheide and Mik Quantius who made the Beneluxdates happening came right in time to the Berlin springtour. Christian Schmidhofer, Valentin, Konrad, Marja and Christian were there when every day other players came on the different stages: Michi Wehmeier, Lutz Wernicke, Johannes Schleiermacher, HatemAl-Batta from Palästina, Mesut Ali from Istanbul ... not to forget the unique highlight in Kreuzberg`s Soulcat & old friend Larry Porter.

Some of that you can see: http://www.youtube.com/view_play_list?p=E37301638E8803E5

On our way back to Munich we (Marja, Valentin, Max, Christian) met

Dieter Serfas who surprised us with his new drumset using pedal brushes, talking drums ..., something that we never heard before. Gregor grooved in with his gembri, when we opened our oriental free impro.

Some days later a visit from New York. Somehow NNCK got the tickets to come to Europe paid by a big gig & Sonic Youth. Christian did lots of action to set up their meeting in Munich`s Rationaltheater. Roman Bunka who had met Keith Conolly and Dave Nuss some weeks before played wonderful guitar. The stage was too small for all the musicians of that Embryonnck lineup so Marja, Mik and Georg Janker had to place themselves in front. Takahashi Michiko did lots of pianowork. Christian, Max and Valentin made that group a tentettformation. See some of the great filmdocument on:http://www.embryo.de/NNCK_embryo_21_04_09.wmv

Also there is upcoming one hour in German radio SWR II on june 7. 23:00 40 years Embryo done by Christoph Wagner.

Now we get ready to do another tribute for Mal Waldron. We did some with Bernd Detzel and Wolfi Schlick supported by Stefan Berchtold, Marja and Christian. Next we will meet Cristina Mazza for sessions, a unique voice on the altosaxophon from Verona. She had played with Mal Waldron and has a wonderful understanding of his music. There will be Dieter Serfas, Marty Cook, Chris Lachotta.. all players with experience having worked in the many groups of Mal Waldron.


 

Die Italientour im März begann mit einer Qintettbesetzung & Wolfi Schlick, Max Weissenfeldt, Gregor Platzer, Johnny Hamel, und Christian Burchard. Es gab, weil als 40 Jahre Reise angekündigt, die ersten Geburtstagstorten: Im El Baladin Piozzo) eine mit 40 Kerzen und im Cox 18 in der Via Conchetta von Milano (http://cox18.noblogs.org/) einen phantasievoll geschmückten Riesenteller mit südländischen Kostbarkeiten, der sofort mit großem Genuß von allen als Vorspeise verzehrt wurden. In diesem Kulturzentrum hatte sich die "Associazione Culturale" erst vor ein paar Wochen mit Hilfe der solidarischen Nachbarn wieder einfinden dürfen. Die dort wohnende Videogruppe hat den Embryogig in einen visuellen Trip verzaubert, es gibt Kostproben davon auf:http://www.spacelook.de/embryo/embryo_sound/video.htm, http://www.youtube.com/watch?v=cPzOV7KTCzI,

http://www.youtube.com/watch?v=yLals9nXSGI&feature=related

Auszüge aus der Session in der gleichen Besetzung vom nächsten Tag gibt es auf : http://www.embryo.de/varese%20III.wmv

Ausschnitte zu sehen gibt es auf dem Video von Marja`s Einstieg bei Dino, als plötzlich alle Anwesenden zu tanzen begannen auf einen äußerst ungeraden Rhythmus. Zu sechst ging es dann weiter. Andrea Monetti und Pier Bernardi von der Weltmusikgruppe Alhambra aus Bologna kamen in das Magazzino Parallelo von Cesena um mit uns zu jammen. Es sind gute Freunde. Seit Jahren spielen wir mit ihnen und das Gefühl stimmt auf beiden Seiten.

So wie bei Samo Kutin und seinen Carangi, Sloweniens abgefahrendste Postfolk Avantgardeband, die wir in Tolmin und Ljubliana gerne dabei hatten.

Zurück in München dann ein weiteres Geschenk zum 40 jährigen, eine Komposition für Vibraphon, Piano und Percussion mit dem Titel

"Anwandlungen" von Peter Michael Hamel (Between). Er und Christian kennen sich seit 1966!

Jens Pollheide und Mik Quantius machten den Ausflug in die Beneluxländer dann doch möglich und kamen rechtzeitig zur Ostertour in und um Berlin. Marja, Valentin, Christian Schmidthofer, Max, Konrad und Christian waren immer dabei, als fast jeden Tag ein neuer Mitmusiker dazu kam: Michi Wehmeier, Lutz Wernicke, Johannes Schleiermacher, HatemAl-Batta aus Palästina, Mesut Ali aus Istanbul oder wie bei einem der vielen highlights der Rubab und Pianomeister Larry Porter aus New York.

Trip in time hat einiges davon ins Netz gestellt:

http://www.youtube.com/watch?v=cPzOV7KTCzI

http://www.youtube.com/watch?v=yLals9nXSGI

Auf dem Rückweg trafen Marja, Valentin, Max und Christian von der Berlinerband auf halbem Weg Gregor und Dieter Serfas, der sein einzigartiges Schlagzeug mitbrachte mit Pedalen die Besen auf Felle schlagen lassen oder sprechende Trommeln als Tom Tom. Schade daß er nicht mitkommen konnte zum dritten meeting mit den nnck, wie sich das radikale Musikerkollektiv aus Harlem abkürzt. Dabei waren von der 04/06 er Tour Max, Mik, Marja, Georg Janker und Christian, für Valentin war es das erste Mal. Roman Bunka hatte Dave und Keith vor ein paar Monaten zu Hause besucht und war in bester Spiellaune. Michiko Takahashi spielte am Klavier subtile sounds. Der komplette set wurde von mehreren HDV Kameras festgehalten, zu sehen und natürlich zu hören gibt es: http://www.embryo.de/NNCK_embryo_21_04_09.wmv

Nicht verpassen, am 7.Juni auf SWR II (Hörfunk) um 23:00 1 Stunde über 40 Jahre Embryo & viel Musik und Interviews, zusammengestellt von Christoph Wagner.

Mal Waldron, der uns vier Jahrzehnte begleitet hat sind einige Konzerte gewidmet. Bei Sessions mit Bernd Detzel und Wolfi Schlick brachten seine einzigartigen Kompositionen viel Aufmerksamkeit, unterstützt von Stefan Berchtold, Marja, Johnny und Christian. Wir erwarten die fabelhafte italienische Altsaxophonistin Cristina Mazza, die mit Mal Waldron wunderbare Platten aufgenommen hat. Sie gilt als die neue eigenständige Stimme des italienischen Jazz. Bei diesen Konzerten werden Marty Cook, Chris Lachotta, Dieter Serfas... dabei sein, alles Musiker die in den Gruppen des giant of new jazz Erfahrungen gesammelt haben.

Zur Zeit sind wir mitten in den Vorbereitungen für das 2. Open Air Free Flow Festival

am 10. & 11. Juli in: Alte Ziegelei 29499 Mützingen - Wendland .

Die Bürgerinitiative www.castor.de, www.bi-luechow-dannenberg, die seit vielen Jahren erfolgreich den Atomanlagen in Gorleben die rote Karte zeigt hilft dieses einmalige Zusammentreffen der gegenwärtigen freien Improszene tu ermöglichen, wo Gruppen wie Omray, Embryo, Strom, Stahlband, Europayers, Carangi... ihr bestes geben werden. Die multimediale Betreuung haben Alquimia del Sol Vj`s aus Barcelona zugesagt. Aus Berlin, Saarbrücken... kommen Fliegen und Surfen, Ascension, Weltraum und aus Frankfurt der Berg groovt.

Bitte helft dieses Festival publik zu machen, Laßt Euch flyer und poster zuschicken von: francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de, embryo2000@gmx.de oder solaterra@gmx.de

Mehr Information: www.bi-luechow-dannenberg.de, www.castor.de, http://www.freeflowfestival.de, www.omray.de.vu, http://alquimiadelsol.net, www.derberggroovt.blogspot.com, www.fliegenundsurfen.de www.st-om.de, www.regioactive.de/weltraum, www.ascension-project.de


 


 

 
  embryobooklet.pdf    english.pdf                                                                        schneeball jubileum
 

First concert in 09 again in legendary Nietzschekeller where you can find sensational sculptures from the S.p.u.r. movement, Munich`s most important avantgarde export. Sunk Pöschl, Christian Schmidthofer, Stefan Berchtold. Marja & Christian Burchard and Wolfi Schlick played mostly Mal Waldron`s unforgettable tunes. Then go west, when first after a quartet gig & Johnny, Gregor, Marja and Christian they were joined by Christian, Konrad and Edgar on next day`s session in the mountains of Hunsrück - Embryo`s best performance some said and the day after another free flow highlight, when they met Omray in Saarbrücken. A hot jam made the audience call for more - for sure in july! On july 10. and 11. there will be the
2. free flow open air where you will find all the fantastic free flow groups like Strom, Carangi, Europayers, Stahlband, Omray, Embryo plus new projects from Schneeballlegends like Missus Beastly `s Artzen or Munju`s Jürgen Benz. Alquimia del Sol Vj`s from Barcelona will add new spaces with multimedia surprises and new bands will show up like Fliegen und Surfen from Saarbrücken/Berlin and Frankfurt`s der Berg groovt. Please help to promote that selforganised festival, you can order flyer and poster via: francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de , embryo2000@gmx.de or solaterra@gmx.de
check out: www.bi-luechow-dannenberg.de,  www.castor.de,
http://www.freeflowfestival.de, www.omray.de.vu,  www.st-om.de
http://alquimiadelsol.net, www.derberggroovt.blogspot.com, www.fliegenundsurfen.de
Get your ticket now!

Before leaving for another springtour to Italy Embryo played another modal rocksession with bagpipe virtuoso Thomas Gundermann (& Götz, Marja, Horst, Valentin and Christian) in their hometown underground base Domagkstr.33 Haus 45 station, supposed to be wrecked soon - a terrible loss!
Also in danger is Gauting`s Schloß Fußbergcafe, run by bassman Stefan since many years as a centre for creative music. Embryo showed up with Marja, Valentin, Stefan and Christian to help to support good music. Some hours later in Galery Lea only microtonal impro`s with Götz, Achim Lupfer (who travelled with train from Tunis to Tanger!), Marja, Valentin, and Christian.


09 begann mit einer Session im Nietzschekeller wo große Werke des Künstler-kollektivs S.p.u.r., München`s wichtigster Avantgarde Bewegung zu entdecken sind. Sunk Pöschl, Christian Schmidthofer, Stefan Berchtold. Marja & Christian Burchard und Wolfi Schlick spielten meist Mal Waldron`s unvergessliche Kompositionen.Dann eine große Fahrt in den Westen, erstmal zum Auftakt eine Quartet Besetzung mit Johnny, Gregor, Marja und Christian, bis Christian Sch. Edgar und Konrad dazustiegen und das Septett spielte beim anschließenden gig bis in den Morgen, dass einige Zuhörer meinten so gut hätten sie die Band noch nie erlebt.
Tag drauf dann ein free flow meeting meeting mit Omray und einer aufregenden Session.
Mehr davon gibt es bestimmt auf dem 2. Open Air Free Flow Festival
am 10. & 11. Juli in der alten Ziegelei in Mützingen bei Lüchow Dannenberg.
Die Bürgerinitiative  www.bi-luechow-dannenberg, die seit vielen Jahren erfolgreich den Atomanlagen in Gorleben die rote Karte zeigt hilft bei der Organisation dieses einmalige Zusammentreffen der gegenwärtigen freien Improszene. Neben Omray und Embryo finden sich Gruppen wie Strom, Stahlband, Europayers, Carangi neben Projekten von Schneeballlegenden wie Artzen von den Missus Beastly und Jürgen Benz von den sagenhaften Munju. Die multimediale Betreuung haben Alquimia del Sol Vj`s aus Barcelona zugesagt. Aus Berlin und Saarbrücken kommen Fliegen und Surfen und aus Frankfurt der Berg groovt, beide Gruppen zum ersten Mal dabei. Bitte helft dieses Festival publik zu machen flyer und poster sind zu bestellen über: francis.althoff@bi-luechow-dannenberg.de, embryo2000@gmx.de or solaterra@gmx.de
check out: www.bi-luechow-dannenberg.de, www.castor.de, http://www.freeflowfestival.de, www.omray.de.vu, http://alquimiadelsol.net,
www.derberggroovt.blogspot.com, www.fliegenundsurfen.de  www.st-om.de


 
Bevor es im März auf eine Frühlingstour nach bella Italia ging gab es drei unterschiedlichste Auftritte: Erst ganz modal mit Ethnorockklängen im Haus 45, dass leider demnächst abgerissen werden soll. Thomas Gundermann an der Sackpfeife, Marja an den keys und drums, Valentin ebenfalls drums und Gitarre, Horst am Bass, Götz an der Trompete und Christian. Tag drauf ebenfalls in einem genialen Spielplatz der Ende des Jahes seine Pforten schliessen soll, das Schlosscafe Fussberg in Gauting. Seit vielen Jahren hat unser Bassist Stefan Berchtold hier eine Oase für kreative Begegnungen geschaffen. Wir spielten mit ihm, Marja, Valentin und Christian.
In der Galerie Lea dann mikrotonale Klänge mit Götz, Marja, Valentin, Christian und an der 2 ten Oud Achim Lupfer, der schon mit der Eisenbahn von Tunis nach Tanger reiste.  

                                                                

This year began like 08, when dates for a tour to Morocco had to be changed. This time till august, because a connection that Embryo made in february in Tanger seems to work out. September 09 different Gnawagroups from Essaouira, Asilha and Tanger will meet the musicians from Embryo, part of the celebrations for 40 years of the band.
08 had been a year of travelling. Long tours to France, Spain, Italy, Slovenia, Austria and Hungary. In between the release of three cds:Trip in time published a liverecording from the 07 Herzberg-festivalsession (www.tripintime.de, catnr.: wis-T 2504), Schneeball still alive with „freedom in music“ Indigo 858222, a view into some of the meetings with masters from Turkey, Russia, China, Morocco... brilliant mixed in Roman Bunka `s studio who plays guitar on some tracks. Garden of delights turned back the clock to 1972 where a trio & Christian, Roman and DieterMiekautsch met the hornplayers from X-hol caravan in their hometown Wiesbaden (cat.nr.:cd 144).
The 1. freeflow open air took place with big help from the anti nuclear movement of Lüchow Dannenberg near Gorleben (& Strom, Omray, Stahlband, Missus Beastlie`s Artzen, soon more news on free flow openair 09). One week before that the big surprise: Embryo was honoured with the „Ehrenruth“ on the biggest worldmusicfestival TFF in Rudolstadt (more then 70000 visitors), an award for their lifetime work. There a big band with many prominent members from the 70 ies (Dave King, Michael Wehmeier, Dieter Serfas, Roman Bunka, Christian Burchard) met the present worldmusicband (Xizhi Nie, Murat Cakmaz, Michael Lutzeier, Mik Quantius, Jens Pollheide, Christian Schmidhofer, Marja Burchard ..), some of them.
One will not be there any more, Monty Waters left us on 23.12.. Mal Waldron introduced him to the band in the late 80 ies and since then he had played with us. His unique altosax sound, his knowledge of freeform and changesplaying, his bluesrooted vocals .... made him a musician`s musician known all around the globus.
Many times after a concert when going home he used to say: Man you sounded beautiful. We will miss him!

Wie im Jahr davor mußte zum Jahreswechsel eine Marokkoreise verschoben werden. Diesmal bis zum Sommer, denn ein Projekt, das sich im Februar 08 in Tanger entwickelt hatte soll im September auf einem Festival dort vorgestellt werden. Gnawagruppen aus Essaouira, Asilha und Tanger treffen sich mit den Embryomusikern.
08 war bereits ein gutes Reisejahr. Tourneen nach Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Slowenien und Ungarn mit vielen interessanten Begegnungen.
Dann drei Cd Veröffentlichungen: Bei Trip in time (www.tripintime.de, catnr.: wis-T 2504) die in bester Erinnerung gebliebene Session von dem Herzberg Festival 07, Mitte des Jahres die lang erwartete "freedom in music" mit einem Einblick in die vielen interkulturellen Begegnungen,
 ".... dass die 33. CD einmal mehr Stationen von Embryos Weltreise auffädelt wie Perlen, die in der Nussschale das enthalten, was die spezifische Lebensform ‚Embryo‘ ausmacht..." schreibt Bad Alchemie darüber. Roman Bunka hat in seinem Studio für einen guten Sound gesorgt und spielt auf einigen tracks Gitarre. Ende des Jahre ließ Garden of Delights mit einem 72 Konzertmitschnitt die frühen Jahre der Band aufleben, wo ein Trio  mit Christian, Roman und Dieter Miekautsch auf die Bläser von X-hol Caravan trifft, verstärkt noch durch den späteren Ton Steine Scherben Schlagzeuger Klaus Götzner  (cat.nr.:cd 144).
Ganz viel gute Musik wurde auf dem 1. free flow open air (Das Datum für das 2. 09 wird gerade festgelegt) aufgenommen, wo Gruppen wie Strom, Omray, Stahlband, Missus Beastlie`s Artzen zeigten dass es eine lebendige stilübergreifende Improszene bei uns gibt. Die zwei Tage wurden mitorganisiert von der Bürgerinitiative Lüchow Dannenberg, die in Gorleben dem drohenden Atomstaat seit Jahrzehnten tapfer die rote Karte zeigen. Dann eine Woche zuvor auf dem größten Weltmusikfestival hier zu Lande (TFF in Rudolstadt) die große Überraschung. Embryo wurde der Ehrenruth 2008 für das Lebenswerk verliehen, verbunden mit zwei großen Auftritten, die von mehreren Rundfunksendern mitgeschnitten wurden. Da gab es eine Embryo Bigband mit Urgesteinen wie Dave King, Dieter Serfas, Roman Bunka, Michi Wehmeier und Christian Burchard die auf das gegenwärtige Musikerkollektiv trafen mit Xizhi Nie aus China, Murat Cakmaz aus der Türkei, Stefan Daskalos aus Bulgarien, Michael Lutzeier, Mik Quantius, Jens Pollheide, Marja Burchard, Valentin Altenberger, dem Münchner Alphornkollektiv....jedenfalls einigen davon.
Einer wird nie mehr dabei sein können: Monty Waters, der am 23.12 08 von uns ging. Wir kennen ihn durch Mal Waldron seit den 80 ern und durften mit ihm in ganz Europa spielen. So einen einzigartigen Saxophonsound wird es nie mehr geben. Seine Geschichte ist die des schwarzen Jazzmusikers mit all den damit verbundenen Entbehrungen, die er mit einem grenzenlosen Optimismus verschwinden ließ.  Nach einem Konzert sagte er meist zum Abschied, Du hast wunderbar geklungen.

 

 

New CD`s:                                                                                               

"Freedom in music" Indigo/Schneeball CD 858222 since many monthes  announced, completed in may (Roman Bunka studio) by using a short  livetracks from the Moroccotour february/march 08 & Alexandr Alexandrov from Russia." F. i. m". shows the work with some of the "worldmusicians" that play with Embryo since a long time like Xizhi Nie from China, Murat Cakmaz from Turkey, Fakhradin Gavarov from Aserbeidschan, Black Abdullah from Morocco, Monty Waters from USA ...... There are different lineups around Christian Burchard  including  legends like Dieter Serfas (who did the frontcover) or Roman Bunka but also the great rhythmsection Lothar Stahl and Jens Pollheide. 15 tracks of musical journeys to be remembered..

"Freedom in music" Indigo/Schneeball CD 858222  war seit vielen Monaten schon angekündigt. Im Mai 08 wurde die Platte im Studio von Roman Bunka fertiggestellt und noch ein kurzer livetrack von der Februar/März 08 Tour & Alexandr Alexandrov from Russia nach Marokko  hinzugefügt. " F. i. m" zeigt die Zusammenarbeit von Embryo mit einigen "Weltmusikern", die seit vielen Jahren immer wieder mitspielen wie  Xizhi Nie from China, Murat Cakmaz from Turkey, Fakhradin Gavarov from Aserbeidschan, Black Abdullah from Morocco, Monty Waters from USA .... Um Christian Burchard gibt es verschiedene Besetzungen mit Legenden wie Dieter Serfas (der das frontcover machte) und Roman Bunka aber auch Stücke mit der gut eingespielten rhythmsection von Lothar Stahl und Jens Pollheide.15 unterschiedliche Stücke ermöglichen eine musikalische Reise in ferne und nahe Galaxien 

                                         

"Live at Burg Herzberg Festival 2007"WIS-T2504 3 tracks of the final session Embryo did to heat up the audience on the last cold and rainy festival night. You can feel that power when the well tuned nucleus of the band around Marja & Christian Burchard, Lothar Stahl,  Jens Pollheide, Mik Quantius, Valentin Altenberger.......... played old and new grooves and give room for long solos of everybody. This shows the "plucked" side of Embryo.

l"Live at Burg Herzberg Festival 2007"WIS-T2504 3 Stücke von der Schlußsession  auf der letzten kalten und verregneten Festivalnacht um das Publikum aufzuwärmen. Diese Kraft kommt von der gut eingespielten Band um Marja & Christian Burchard, Lothar Stahl,  Jens Pollheide, Mik Quantius, Valentin Altenberger auf dieser Aufnahme gut rüber. Es zeigt die "elektrische" Seite von Embryo.

 

 

 

 

 

 
Mostly sessions in Munich in november. Götz Liekfeld only played muted trumpet, when Ludwig, Marja and Christian were doing their microtonal jazz, some days before in a subway galery (for Judith Feit`s exhibition) first meeting with Thomas Gundermann who blows an ancient bagpipe. He had been many times in Morocco working with Isawa musicians but also Gnawa. Wolfi, Reiko, Harro, Johnny, Marja and Christian had big fun.
The Embryobus was rolling in december & Marja, Andy Rust, Konrad, Christian Schmidhofer, Christian, Mik and Edgar Türk, great sessions in different cities. Then back in Munich, after a groovy night in Nietzschekeller where Marja, Wolfgang, Stefan Berchtold, Johnny, Bernd, Reiku  Christian and later some more friends had shown up, the x-mas concerts, first Sunk Pöschl  played the drums & Marja, Steffen Müller this time oud and guitar, Ludwig, Christian and a reunion with the Expressbrassband horns: Wolfi, Harro, Ian and Nico. Next day Max sat on the drumchair, Stefan, Marja and Christian were playing a tribute to Mal Waldron and at Lea were joined by Eleasar.
Der Embryobus fuhr im Dezember mit Marja, Andy Rust, Konrad, Christian Schmidhofer, Christian, Mik und Edgar Türk durchs vorwinterliche Rhein Main Land. Alle Sessions liefen gut.
Dann zurück in München, nach einem entspannten Abend im originellen Nietzschekeller wo Marja, Stefan Berchtold, Bernd, Wolfgang, Reiko, Johnny,Christian und einige Freunde aufspielten, die x-mas concerts: Zuerst saß Sunk Pöschl am Schlagzeug mit Marja, Ludwig, Johnny, Christian und Steffen, der diesmal oud und Gitarre spielte als sie die Bläser (Wolfi, Harro, Ian und Nico) der Express Brassband trafen, dann bei dem Mal Waldron tribute Abend (& Marja, Stefan und Christian) kam überraschend Schlagzeuger Max dazu, der auch am nächsten Tag in der Galerie Lea mit dabei war.

End of august at the beginning of our „end of summer tour“ our tourbus broke down. The 1. gig had to be cancelled, part of the group were waiting half a day at an Austrian railwaystation, but Babak and Christian managed to repair everything and we made it safe to the festival of nature and music in Èadrg, Tolmin, Slovenia organised by our friends from the postfolkgroup Salamandra. A beautiful place right in the mountains of the „Julischen Alpen“ with an educated audience (almost a thousand) that is not spoiling at all the nature park. We missed musicians from Begnagrad ( we were working with them beginning of the 80 ies ) that had played on a previous night but really enjoyed the sculpture art of Ducan that was spreaded all around. Lots of creativity, poetry and music. Our set was late in the night, just a sip of sleep and a long drive to Italy where small audiences were waiting in different places in Veneto and Toscana. There was an accustic session on the open air
near Bibiena where we were told wolves are howling. Then  one day ride, passing beautiful beaches. Lots of fires in the fields when we reached Basilicata our next station. There Carlo Mascolo (had been with us a few weeks ago) and the Kerlox band had set up a session in Matera just in the neighbour of the misterious old city where it`s said that there had been citylife more then 10000 years ago. Mik had arrived right in time to join Marja, Jens,Valentin, Johnny, Babak, Christian and Eva that all were fitting in the tourbus. Next day a long ride to Taranto where the highlite was the reunion of Kerlox & Embryo. The last 2 days of that 2nd „wunderbari tour“ happened in a magic place near Altamura. Many local players especially on the last evening showed up. Then Jaques a legendary improviser who used to live in Calabria opened with genuine sounds that tuned the audience in the 4 hours of good music. After a short visit to the Piaggia in Umbria 5 people crossed the Alpes and
  a completely new lineup (1. time and the Nürnberger Nachrichten loved it when they wrote a few days later: „..A wild, excentric, intense music full of polyrhythmic elements and overlapping, almost oriental guitarlicks.. it`s a miracle all that uncommon energy with a free spirit, since almost 40 years in a steady flow. A music that doesn`t want to arrive, always looking for new lands. Worldmusic in the real sense of this word that is throwing all the stylistic borders away – with a big laugh...“ in Nürnberg`s Pegnitzbühne: Dieter Serfas, Gregor Platzer, Christian Schmidthofer and Konrad joined  Marja, Christian and Valentin. Then the 4. free flow festival in Kassel organised by Strom. When we arrived there Jens had already left & the Stahlband (they played on the 1. night) for another performance, but Mik was there to sing with us and almost all our friends from Strom & other groups jammed nearly all night long. This time we made it to the center of free art Neuwage
nmühle, again free flow evening sessions. Next day we said goodby to our friends from Antagon (www.antagon.de) who were about to leave for a tour to Georgia, Iran ,,, so they couldn`t watch our quartet (Edgar, Valentin 2 x Christian) gig  in their hometown Frankfurt. Some weeks later, again our old tourbus had to be fixed, another „golden octobertour“ in the land of the Franken. We stayed in the beautiful Domherrenmühle where Piet our host and longtime friend wants to organize in 2009 a free flow openairfestival. In Würzburg we met Munju`s Jürgen Benz who enjoyed our music hopefully joining the movement. On the final gig on that tour in the treasurebox of Beavers (Miltenberg) we had beside Dieter, Gregor, Edgar, Valentin, Konrad and Christian a young lady on the violin named Annalena. Some days later the big announced exhibition „hidden paradises“ (by Roswitha Pross, member of Münchner Alphornkollektiev) where we played & a quartet: Götz Liekfeld (good friend of Fred
Braceful, the legendary drummer of Ex-magma, Ecetera, who even was chosen by John Coltrane...), Valentin, Marja and Christian. We did an impressive set in Kulturgut Höribach (www.hoeribach.de) next to the beach of dreamy Mondsee. At the exhibition a photocollage of Eva`s and Christian`s little but pretty balcony was the 1. to be sold to a fan from Bolzano. On saturday 2 sessions, an open air on the terasse of Micha`s Dachsteinalm, almost 2000 meters  high. The band, Eva and the daughter Clarissa from Amon Düül drummer Peter Leopold had to carry all the intruments into the cabins that made it up the high mountains and even change 3 times. They played a sunny nonstop set and made it right in time for the next show in Salzburg, where drummer Suchriddin Chonow from Samarkant/Usbekistan, Rajko Musulin from Croatia and Fredi & Roswitha (alphorns) were waiting to join the playing. Next day a night in the house of Viz, who just came back from a festival in Australia, where the be
st shakuhachi players are showing up. Then also via a boat to Zürich, where the Mishrafamily was already waiting. Pandit Shivanth Mishra a real master sitar player coming out of an ancient dynasty of Benares musiciens and his son Deobrat who was voted best sitarplayer of India some years ago. This time they had Mangala Mishra on tabla who contributed a very dynamic beat. The concert took place in the Wasserkirche (the windows are made by A. Giacometi) organised by the Helmhaus people and not only the sound was great. Just around the corner of Cabaret Voltaire, the birthplace of the Dada movement, which was closed. (Embryo did on 9.11.08 a performance with Wolfi Schlick, Steffen, Raffaele, Marja and Christian playing some of the music that pianist and composer Erwin Schulhoff had composed - he had been the Dada musician, worked with Arp, Grosz, Ball...., and made the statement „..I rather die then follow the masses..“ He died 1942 in a Bravarian „Internierungs“ camp
because of his Jewish origin, the performance Embryo plays Schulhoff was an event in an old Nazibuilding next to Munich`s railwaystation where thousends of names of the killed Munich jews during Hitler`s time were told to a public).
Next day some sessions in the Karlsruhe area without the Indian masters & Valentin, Andy, Alex and Christian to fill the free dates to the supersession & Roman Bunka, Steffen, Marja, Christian and Deobrat on sitar, Mangala on tabla. The audience in the packed 1. Welthaus (Munich) was running wild, thanks we have it recorded & dvd and cd (see the filmspot on videoclips).
Roman had played with the ICI ensemble already, for Christian their session on 28.10 in Munich`s Tonhalle was the 1. time to join them on vibes.
They were founded back in the late 90 ies as an initiative to make new ideas in bigger ensembles possible like freeplaying and have done work & Han Bennik, George Lewis, Barry Guy ... Georg Janker and Sunk Pöschel who played & Sascha Alexandrov were there and some great players like Christopher and Johanna Varner, Roger Janotta, Enrico Satori, Stefan Schreiber and Markus Heinzel (a few monthes ago on stage with Embryo).



Ende August, am Beginn unserer „end of summer“ tour, verhinderte ein Kabelbrand in unserem Tourbus den Auftaktgig in den österreichischen Alpen. Babak und Christian brauchten viel Zeit das Problem zu lösen und als sie dann endlich den Rest der Band vom Salzburger Hauptbahnhof abholten, wo diese einen halben Tag gewartet hatten, war es bereits nach Mitternacht, so ging es non stop auf das
festival of nature and music in Èadrg, Tolmin, Slovenien. Dort hatten unsere Freunde von Salamandra ein fantastisches Festival mitorganisiert. Mitten in den julischen Alpen, wobei die ca 1000 Besucher äußerst sensibel mit dem wunderbaren Naturpark mit seinen einmaligen Ausblicken umgingen. Leider hatten wir eine Band verpasst bei der Musiker von Begnagrad mitspielten, mit denen wir viel in den 80 ern zu tun hatten, waren sogar bei ihnen zu Besuch, und damals hieß ihr Land noch Jugoslawien. Sie hatten in der Eröffnungsnacht gespielt aber für uns gab es den ganzen Tag ein kreatives und einfallsreiches Programm. Da war der Holzbildhauer Ducan, der seine geheimnisvollen Werke überall aufgestellt hatte. Dann spontan zusammengestellte Sessiongruppen, viel slowenische Dichtung mit musikalischer Untermalung und wir als nächtlicher chill out act. Nach einer Mütze Schlaf ging es weiter nach Italien, wo uns in Veneto und der Toskana an mehreren Plätzen ein kleines interessiert
es Publikum erwartete. Bei einem open air in der Nähe von Bibiena trafen wir einheimische Musiker, die sich mit ihren Instrumenten (Psalter und Gitarre) dazugesellten. Dann ging es Nacht und Tag weiter nach Basilicata, vorbei an traumhaften Stränden und als wir am späten Nachmittag Matera näherten, schienen die vielen Feuer auf den abgeernteten Feldern uns zu begrüßen. Im Cameraclub angekommen (Jens, Marja, Eva, Johnny, Valentin, Christian) erwarteten uns Mik,  Carlo Mascolo (der uns vor ein paar Wochen besucht hatte) und seine Band. Die Session mit den italienischen Musikern lief bestens, vielleicht weil der Club am Eingang zur misteriösen Altstadt von Matera war, einem Ort der schon vor 10000 Jahren bewohnt war. Ob in Taranto oder in einem neuen Kulturzentrum bei Altamura, überall fanden
aufregende Jams mit den Kerlox sowie anderen Musikerinnen und Musikern statt. Am Abschiedsabend leitete der Improvisator Jaques aus Kalabrien mit magischen Klängen das mehrstündige Musikhappening ein, dann ging es über die Piaggia in Umbrien zurück nach München.
Am folgenden Wochenende Fahrt in den Norden. Erste Station in der Nürnberger Pegnitzbühne wo Marja, Valentin und Christian Dieter Serfas, Gregor Platzer, Christian Schmidthofer und Konrad Reukauf trafen. Die Nürnberger Nachrichten schrieben ein paar Tage später über dieses erstmalige Zusammentreffen in dieser Konstellation: “... Erstaunlich mit welch ungewöhnlicher, freigeistiger Energie diese Musik immer noch tönt, so als wäre hier alles seit vierzig Jahren in stetigem Fluss, Eine Musik, die einfach nirgendwo ankommen möchte sondern immer gierig bleibt nach Neuland. Weltmusik im eigentlichen Sinne des Wortes die alle stilistischen Grenzen einfach lachend über den Haufen fährt....von PETER GRUNER


Dann zum 4. free flow festival in der Kassler Salzmannfabrik von der Gruppe Strom seit Anfang bestens organisiert. Jens hatte am Vorabend mit der Stahlband gespielt und diese waren zu ihrem nächsten Auftritt abgereist als wir dort ankamen. Dafür war Mik da um mit unserem Quintet zu singen und die lange Abschlußsession brachte viele Musiker von Strom auf die wunderbar dekorierte Bühne. Tag drauf schafften wir es rechtzeitig in der Kulturoase Neuwagenmühle aufzuspielen. In Frankfurt verabschiedeten wir uns von Bernhard und seiner Antagon (www.antagon.de) Theatergruppe die gerade auf eine große Tour bis nach Georgien aufbrachen, deshalb konnten sie nicht bei unserer Quartetsession mit Edgar, Christian, Valentin und Christian dabei sein. Dann einige Wochen Spielpause wo u.a. der Tourbus repariert wurde. Die golden octobertour mit Christian S., Dieter, Edgar, Gregor, Konrad, Valentin und Christian B. in fränkischen Gefilden war von bestem Herbstwetter begleitet. Wir waren Gäste a
uf der einmaligen Domherrenmühle, wo Piet im Sommer 09 ein free flow openair organisieren wird. Im würzburger Immerhin trafen wir Munjus Jürgen Benz, dem unser Sound gefiel. In der Schatzkammer von Beavers in Miltenberg, wo wir 07 mit Mani Neumeier gejammt hatten machten wir die Bekanntschaft mit der jungen Geigerin Annalena.
Dann stand die groß angekündigte Vernisage mit Photokollagen von Roswita Proß (Mitglied des Münchner Alphornkollektivs) auf dem Programm.
Am verträumten Mondsee (Österreich) liegt das Kulturgut Höribach (www.hoeribach.de) wo die großflächigen Bilder der „verborgenen Paradiese“
großzügig aufgehängt waren. Unser Quartet mit Götz Liekfeld (langjähriger Mitmusiker von u.a. Fred Braceful, dem drummer der Exmagma, Etcetera, der sogar mit John Coltrane gespielt hatte), Marja, Valentin und Christian konnte das weit angereiste Publikum für sich gewinnen. Das hinter dem Vibrafon aufgehängte Bild von Evas und Christians Balkon wurde von einem Fan aus Bozen gekauft. Richtung Italien dann der schon mal angekündigte Auftritt in fast 2000 Meter Höhe auf der Dachsteinalm von Micha vom Alphornkollektiv. Dreimal mußten wir in verschiedene Gondeln unser Intrumentarium laden wobei uns die Tochter von Amon Düül Drummer Peter Leopold Clarissa und Eva bei dieser Arbeit halfen. Wir wurden mit prachtvollstem Sonnenschein belohnt, ein Zuschauer war in vielen Stunden zu Fuß gekommen und bedankte sich für dieses einmalige Erlebnis. Am selben Abend dann eine late night session in Salzburg mit dem Schlagzeuger Suchriddin Chonov aus Samarkant, Usbekistan, Reijko Mu
sulin aus Kroatien und Roswitha & Fredie mit ihren riesigen Alphörnern. Dann weiter Richtung Schweiz. Station bei Viz der kürzlich seine Shakuhachi Künste auf einem Festival in australien wo die Weltmeister auf dieser japanischen Flöte sich getroffen hatten. Sogar mit Fähre unterwegs dann pünktliche Ankunft in der ehrwürdigen Wasserkirche am Züricher Limatquai dessen Fenster vom unsterblichen A. Giacometi entworfen wurden, gleich um die Ecke vom Cabaret Voltaire, der Geburtsstätte der Dadabewegung, das leider geschlossen hatte. Wir sind Fans des großen Dadakomponisten und Pianisten Erich Schulhoff, der mit Arp, Grosz, Ball..... die kulturelle Einöde dieser Zeit verzauberte, leider aber als Opfer der Judenverfolgung 1942 in einem bayerischen Internierungslager elendig zu Tode kam . Unser Auftritt mit Embryo spielt Schulhoff am 9.11 (& Wolfi Schlick, Steffen, Raffaele, Marja und Christian) wo Tausende von Namen der von den Nazis umgebrachten Münchnerinnen und Münc
hner Juden in einem Prachtbau des 3 ten Reiches öffentlich verlesen wurden, ist da ein Anfang. Das Notenblatt einer Komposition dieses Weltbürgers mit russischem Pass, von der deutschsprachigen Avantgarde geprägt, dem Jazz genauso zugewandt wie der seriellen Musik und jetzt als tschechischer Tonkünstler gefeiert, stammt aus dem Jahre 1919 und nimmt sound of silence von John Cage vorweg.
Zurück nach Zürich, dort warteten Meistermusiker aus Indien: Pandit Shivanth Mishra der große Sitarmeister denn er hat den über viele Generationen weitergegebenen Vokalstil seiner Familiendynastie auf dieses Instrument übertragen, sein Sohn Deobrat Mishra, der vor einigen Jahren zum besten Sitarspieler Indiens gewählt wurde und der fabelhafte Tablavirtuose Mangala Mishra, ein rhythmischer Feuerwerker. Seit Jahren reisen sie erfolgreich als kulturelle Botschafter der zweitgrößten Nation um die Welt. Die angesehene Helmhausorganisation hatte das gut besuchte Konzert veranstaltet, ein Film darüber ist in Arbeit und die gemachten Tonaufnahmen sind von bester Qualität. Vielleicht gibt es von Ultimate records, die gerade eine Aufnahme von 07 auf LP unter dem Namen Embryo News herausgebracht haben damit eine weitere Vinylveröffentlichung. Dann ein paar Jams ohne die Besucher aus dem fernen Osten mit Andy, Alex, Valentin und Christian in und um Karlsruhe. Im 1. Welthaus da
nn die supersession mit Deobrat und Mangala Mishra, Marja, Steffen, Christian und Roman Bunka. Dieses einmalige Konzert gibt es auf Dvd und 2 Cds, ein kleiner Ausschnitt davon ist bei den videoclips anzuklicken.
Roman hatte mit dem ICI Ensemble schon mal gespielt, für Christian war es eine erste Überraschung als er am 28.10 von Georg Janker zu einem ihrer Aktionsabende in der Münchner Tonhalle mitgenommen wurde. Dieses Kollektiv hat sich der freiimprovisierten Musik verschrieben und bereits mit Größen dieses Genres wie Han Bennik, Barry Guy und George Lewis gearbeitet. Diesmal waren dabei Sunk Pöschel (rhythmischer Begleiter von Sascha Alexandrov), Christopher and Johanna Varner, Roger Janotta, Enrico Satori, Stefan Schreiber and Markus Heinzel (hatte kürzlich mit Embryo improvisiert), alles vorzügliche Meister ihres Faches.

 

        


 
 


 

 

                                                                              
                                                    November 2008
9.11. 11:00 Kunstpavillon im Alten Botanischen Garten München Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus
 Embryo spielt Auszüge aus einem Pianowerk von Pianist und Komponist Erwin Schulhoff der Musikdada, 1894 geboren, 1942 in einem 
bayerischen Internierungslager verstorben.

Jeder Mensch hat einen Namen

Am 9. November vor 70 Jahren wurde von München aus von der Führung der NSDAP ein Pogrom gegen die in Deutschland lebenden Juden 
inszeniert, die sog. Reichskristallnacht. Aus diesem Anlass lesen Münchner Bürger, verteilt über das ganze Stadtgebiet, die Namen 
von etwa 4 500 aus München verschleppten und ermordeten Juden. Der Bezirksausschuss Maxvorstadt sieht sich in besonderem Maße 
dazu verpflichtet, an dieser Lesung teilzunehmen. Denn auf seinem Gebiet befanden sich die zentralen Einrichtungen der 
Parteiführung der NSDAP wie das „Braune Haus“, die beiden „Führerbauten“, die zwei Ehrentempel für die „Blutzeugen“ des 
gescheiterten Hitler-Putsches von 1923, außerdem die Gestapo-Zentrale im Wittelsbacher-Palais. Insgesamt bestand das 
braune Zentrum der früheren „Hauptstadt der Bewegung“ aus etwa 50 Gebäuden.

Auch der Kunstpavillon im „Alten Botanischen Garten“, in dem die Lesung stattfindet, ist ein solcher „Nazibau“. 
Er wurde 1936 an der Stelle des fünf Jahre zuvor abgebrannten Glaspalastes als Atelier für den an die Münchner 
Kunstakademie berufenen Bildhauer Joseph Thorak gebaut. Thorak war neben Arno Breker der prominenteste Bildhauer 
des „Dritten Reichs“. Im Krieg weitgehend zerstört, wurde der Ausstellungstempel aus der Nazizeit ab 1948 von Mitgliedern 
des „Schutzverbandes Bildender Künstler“ in Selbsthilfe wieder hergerichtet. Dieser unabhängige Künstlerverband, 
inzwischen Teil der ver.di Fachgruppe Bildende Kunst, nutzt ihn bis heute für Ausstellungen und Veranstaltungen. 
Der Bezirksausschuss Maxvorstadt bedankt sich herzlich, dass diese Lesung hier stattfinden kann. 

Programm der Lesung
11:00 Eröffnung durch Dr. Oskar Holl, Vorsitzender des Bezirksausschusses 
11:05 Mitglieder der Gruppe „Embryo“ : Vorstellung eines musikalischen Motivs aus dem
     Werk des „vergessenen“ jüdischen Komponisten Erwin Schulhoff 
11:15 Lesung durch Mitglieder des Bezirksausschusses
12:00 „Embryo“: Weitere Motive von Erwin Schulhoff
12:10 Fortsetzung der Lesung durch Schülerinnen und Schüler des Luisen-Gymnasiums
    und weitere Bürgerinnen und Bürger der Maxvorstadt
Ca 13:00 „Embryo“:  weitere Motive von Erwin Schulhoff

Die Gruppe „Embryo“, bekannt als Mitbegründerin der so genannten Weltmusik (Weltmusikpreisträger Ruth 2008), 
beschäftigt sich seit längerem mit dem Werk des nur noch wenig bekannten Pianisten und Komponisten Erwin 
Schulhoff (1894-1942). Dieser wurde als Jude ein Opfer der nationalsozialistischen Kulturpolitik und starb 1942 in 
einem bayerischen Internierungslager. Schulhoff nahm Elemente aller Strömungen der damaligen Avantgarde in seinem Werk auf, 
etwa die serielle Kompositionstechnik oder den Jazz. Seine Musik wurde von Kennern der damaligen Neuen Musik wegen ihres 
Einfallsreichtums gerühmt: "unbekümmert um Tradition, unangekränkelt von Philosophie und Grübelei". Für den musikalischen 
Rahmen der Lesung stellt ein sparsam besetztes Ensemble der Gruppe Motive aus Klavierstücken Erwin Schulhoffs erstmals in 
eigener Interpretation vor. 

        V.i.S.d.P. Dr. Michael Bärmann, BA 3 Maxvorstadt, Geschäftsstelle: Tal 13, 80331 München
 

 

 
 
 

 

                                                                 Now we expect the group Salamandra, our friends from Tolmin (Slovenia). We played with them from 29.07 - 1.08

on the beautiful Sajeta festival where also musicians from Strom showed up. They are brothers in mind, using

all kind of intruments (exotic, contemporary or selfmade) and are completly into spontanous "free flow" music.

That`s why they will perform with us on the 4th free flow festival in Kassel (still documenta time) which became

an important meetingpoint of new and old groups of this genre. Interaction and sessions made this festival to a

fantastic look in the possible future of free playing. Salamandra will tour from 6. - 9.09 with us.

Jetzt warten wir auf unsere Freunde aus Tolmin (Slowenien) die Gruppe Salamandra. Wir hatten erst vor ein paar

Wochen mit ihnen auf dem wunderbaren Sajeta Festival vom 29.07 - 1.08 intensive und aufregende Sessions, bei

denen auch Musiker von Strom mit dazu gekommen waren. Alles Brüder im gleichen "spirit", benutzen alle Arten von

Instrumenten (exotische, zeitgenössische und slbstgebaute) und haben sich ganz der spontanen "free flow" Musik

verschrieben. Auch ein Grund warum sie mit uns auf dem 4, Free Flow Festival in der Kulturfabrik Salzmann (immer

noch Documenta Stadt Kasse) spielen werden, das ein wichtiger Treffpunkt für neue und alte Musikgruppen dieses

Begriffes wurde. Einmal konnten sich Gruppen aus den Randzonen des Musikleben einem interessierten Publikum

vorstellen. zum anderen waren die Sessions Blicke in die Zukunft der freien Musik. Salamandra touren mit uns vom

6.09 bis 9.09.

 

 

ou can see on videotheke (run by our friend Andreas) some filmspots of our Italian tour & Fakhraddin Gafarov

mastermusician from Baku/Aserbeitschan, which presented some rhythms & melodies from that region, Dieter Serfas added his

unique drumming and Marja, Valentin, Mik, Edgar Türk and Christian supported successfuly that trip.

Then a big celebration for 30 years of Klaus Lea `s galery, that was and is an important place for Embryosessions in Munich.

Everybody played there: Sudanese oudplayer and singer Muhallab, Libanese oudstar Rhabi Abou Khalil made his first steps on this

instrument there, Gnawa express Tanger, tavil master from Southindia Paramashiwam Pilai (who died february 07!), Naimaster Murat

Cakmaz from Turkey, Ramesh Shotham, Nehmat Darman from Iran, ..... & all the Embryo family like Roman, Edgar, Michi, Lothar, Chris,

Max, Georg, Steffen .....

Klaus Lea is a great writer, painter and since the early 60 ies a part of the Munich avant garde movement - he even recorded &

Don Cherry. His galery (http://www.galerie-klaus-lea.de) is a meetingpoint of the creative forces here! Congratulations!

Then a visit to our friends of freeflow movement "Strom" in Kassel to warm up the birthday festival of Peter Michael Hamel (next day)

in the music & theatre university of Hamburg, who were impressed by the big sounds of the alphorn players that came along to that

event. Mik, Jens and Lothar were there right in time. The Klangnacht in Hamburg presented many groups, Embryo did a long set in

between and after midnight a wild session with the founder of legendary "Between" now 60 years young on the piano, joined later

by other prominent guests like Konstantin Wecker. Big fun! Some hours later Mik, Jens, Lothar, Valentin and Christian jammed for

many hours in the Kampsheide paradise of Jörg Hensch with many other players living there. Then a long ride after an intermezzo

in Dortmund to the 2 days happening (Das Fest) in Karlsruhe where Andy Rust, Freddie Alberti, Christian Auer, Rainer Neef and

Alexander Wehner (who played the bass instead of Jens) were already waiting. Marja and

Jens came for the final days of that tour. First in the surrealistic Neuwagenmühle (a real magic place!) and then the final act on

the legendary Herzberg Festival where Embryo was able to do a real long set on the alternative "Freakstage" & Björn Eric Münz

from http://freenet-homepage.de/Ensemble-Orient-Express/index.htm, who just came back from a musical journey to Rjasatan/India.

The Herzbergsession went from accustic oriental impros to wild psychedelic jams & lots of electric guitars, distorted keys and

sprinkling mallets. When the musicians stopped the remaining audience asked for more, even the wet cold made it not easy for

everybody. But when listening to the tapes, you forget all that! The "freakstage" was organised by tripintime.de a real good

alternative to the official festivalbosses, that refused Embryo to play there in the last years.

tripintime have released a promo double cd (wis-t2502) where you can hear a 24 :37 long jam with Karmic Society from june 07 in

Heidelberg.

Now everybody looks forward for the Avantgarde Festival in Slowenia see info on: www.sajeta.org from 29.07 - 1.08 organised by

friends we met on our tour there. We will meet again the amazing Kutin brothers from Salamandra band, a real unique free flow

project that we will present in Germany from 6. - 9.09. The creme de la creme of Eastern Europe avant garde movement will be in

Tolmin and we have some days time to play with eachother! Also Karsten and Carmen from Strom will travel & us!

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Es gibt zwei neue Filmausschnitte von unserer Italientournee mit Fakhraddin Gafarov (Meistermusiker aus Baku/Aserbaidschan) zu sehen.

Diesmal saß Dieter Serfas am Schlagzeug und Marja, Valentin, Mik, Edgar Türk und Christian improvisierten um die Rhythmen und Melodien

die der mittelasiatische Tarspielers erklingen ließ. Alle waren über diese neuen Klänge überrascht und begeistert.

Dann großes Geburtstagsständchen für Klau Lea, der seit 30 Jahren seine Galerie uns als Musikbühne zum spielen läßt. Dort haben wir

meist unplucked mit vielen Musikern aus aller Welt,wie den im Februar 07 verstorbenen Tavilmeister Paramashiwam Pilai wunderbare

Erlebnisse gehabt. Muhalab, der magische Sänger aus dem Sudan, Rhabi Abou Khalil machte hier seine ersten Gehversuche auf der Oud,

Ramesh Shotham spielte hier mit seinen Brüdern Suresh und Naresh, der türkische Naivirtuose Murat Cakmaz traf auf die Amon Düül

Sängerin Renate, Muraina Oyelami und Lamidi Ayankule aus Nigeria trafen den persischen Meister Nemat Darman ... ein Buch darüber

wären mehrere Bände. Klaus Lea, ein Dichter und bildender Künstler, der schon mit Don Cherry in einem Tonstudio saß, ist seit den

frühen 60 ern ein wichtiger Mann in der Münchner Avantgarde Szene. Für Christian und Dieter waren die Ausgaben der von ihm in

den 60 ern mitherausgebrachten Zeitung Mistral erste Einstiege in eine neue vorher nie gekannte Welt. Alles gute zum 30 jährigen!

(http://www.galerie-klaus-lea.de).

Ein paar Tage später dann ein Besuch bei unseren free flow Freunden "Strom" in Kassel, wo wir uns mit dem Münchner Alphorn Kollektiv

einspielten. Jens, Mik und Lothar waren mit dazu gekommen, denn am nächsten Tag war das groß organisierte Geburtstagsfest von

Peter Michael Hamel in der Hochschule für Theater und Musik (Hamburg) nit einem riesigen Programm. Embryo spielte zwischendrin

einen langen set und nach Mitternacht, als die große Geburtstagstorte zum 60 ten des "Between" Gründers und Professors für

Komposition angeschnitten war, setzte dieser sich mit den Embryomusikern nochmal auf die Bühne und wurde später noch von

Konstantin Wecker am Klavier unterstützt und abgelöst, überall blitzten die Fotokameras.

Ein paar Stunden später standen Mik, Jens, Lothar, Valentin und Christian auf der Kampsheidener Bühne. Jörg Hensch, der das

dort managte hat die vielstündige Session dort mitgeschnitten, bei der viele Musikerinnen & Musiker aus der Gegend mitwirkten.

Nach einem kurzen Gastspiel in Dortmund ging es auf das zweitägige Happening der Holzbildhauerfreunde aus Straubenhardt nach Karlsruhe.

Diesmal hatten sie eine Drachenbühne aufgebaut, Turnerinnen und Turner visualisierten die Improvisationen der Embryomusiker

eindrucksvoll.

(Dazugekommen waren Andy Rust, Freddie Alberti, Christian Auer, Rainer Neef und Alexander Wehner, der für 3 Tage Jens am Bass ersetzte).

Marja spielte Schlagzeug, Posaune und keyboard ab Beerbach und Jens kam auf die surrealistische www.Neuwagenmühle.de, wo Embryo seit

über acht Jahren kreativ "auftanken" darf, ei wirklich magischer Platz!

Dann auf das legendäre Herzbergfestival (Embryo sorgte schon 1971 dort für Schlagzeilen) wo über 10000 Besucher dem pausenlosen

kalten Regenstürmen trotzten.

Als wir am Abend eintrafen schien etwas Sonne auf den Freakstage, die alternative Bühne vor dem abgesperrten offiziellen Festivalgelände.

Die wurde organisiert von www.tripintime.de, einer willkommenen Alternative zur offiziellen Festivalleitung, die einen Auftritt von

uns dort in den letzten Jahren immer abgelehnt hatte. www.tripintime.de haben eine promo Doppel Cd (wis-t2502) herausgebracht wo fast

eine halbe Stunde einer Session mit Karmic Society (06.07) aus Heidelberg zu hören ist.

Wir spielten auf dem Freakstage eine mehrstündige Reise von Arabien bis in die gitarrenlastigen 70 er spaces. Auf den Aufnahmen

vergißt man den kalten Nachtwind der Publikum und Musikern das Leben schwer machte.

Erstmal wieder dabei Björn Eric Münz vom http://freenet- homepage.de/Ensemble-Orient-Express/index.htm, der mit seiner Band gerade

aus Rjastan/Indien zurück kam. Jetzt freuen sich alle auf das Festival www.sajeta.org vom 29.07 - 1.08 in Slowenien.Wir hatten

die Freunde dort auf unserer letzten Ungarn/Kroatien/Slowenien Tournee kennengelernt. Mit den Kutin-Zwillingen von der dortigen

free flow Gruppe Salamandra hatten wir unvergessliche Sessions (Im September 6.9 - 9.9 wollen wir sie hier bei uns vorstellen).

Das Festival präsentiert die creme de la creme der osteuropäischen Avantgarde und wir haben die Möglichkeit drei Tage mit all den

wunderbaren Musikern zu spielen. Karsten und Carmen von Strom aus Kassel (unbedingt vormerken das von ihnen mitorganisierte

4 te free flow Festival 7.,8.September in der Salzmann Fabrik in Kassel!!! vergeßt die Dokumenta.) werden auch mit dabei sein.

 

 



1998
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English Version

"Istanbul - Casablanca / Tour 98"

Rechtzeitig zum 30jährigen Band-Jubiläum erscheint von Embryo die Doppel-CD "Istanbul - Casablanca / Tour 98". Es ist das bisher 22. Album mit 23 neuen live mitgeschnittenen und teilweise im Studio nachbearbeiteten Stücken. Daß durch den Kinofilm "23 - Nichts ist so wie es scheint" die Zahl 23 gerade in aller Munde ist, ist natürlich der blanke Zufall (remember "Illuminatus" von Robert Anton Wilson: "Never whistle while you pee!").

Die Musik auf dieser ersten Embryo-Doppel-CD dokumentiert Aufnahmen, die während zweier Reisen im Mittelmeerraum entstanden sind. Ursprünglich war nur eine CD geplant, die live während einer Griechenland/Türkei-Tournee und mit dem türkischen Schlagzeuger Okay Temiz und seiner Band im Renk-Studio in Istanbul eingespielt wurde. Doch dann waren die Embryo-Musiker so fasziniert von Aufnahmen, die wenige Wochen später während einer Tournee durch Marokko entstanden, daß sie einen Teil der Bänder ebenfalls im Studio nachbearbeiteten. Das Ergebnis ist ein Panorama der unterschiedlichsten Musikstile aus dem Mittelmeerraum: katalanische Zigeunermusik, arabische Klassik, die rituellen Songs der marrokanischen Gnawa, traditionelle und zeitgenössische Musik aus Griechenland und der Türkei.

Statt 'imaginärer Folklore', wie sie derzeit von Journalisten im Weltmusikbereich gerne beschworen wird, dokumentiert Embryo hier tatsächliche und virtuelle Begegnungen mit Musikern, die im lokalen Rahmen der Tradition ihrer Kultur noch eng verbunden sind: bewußt werden dokumentarische Aufnahmen und Studiobearbeitungen nebeneinandergestellt. Reale Folklore also - neben Studioimprovisationen, die eine reale Begegnung vor Ort als akustische Basis haben. Die Grundlage der Embryo-Musik auf dieser Doppel-CD ist immer die Begegnung mit einheimischen Musikern während ihrer Reisen.

Die Embryo-Reisecrew während der Tourneen im letzten Jahr war klein und flexibel. Sie bestand aus Christian Burchard, Jens Pollheide, Lothar Stahl, Xizhi Nie (in Istanbul) und Neuzugang Karsten Hochapfel (in Marokko). Embryo-Gäste auf den Bühnen und in den Studios rund ums Mittelmeer waren Ross Daly, Okay Temiz, Ahmed Özdem, Hüsnü Serlendivici, Roberto Licci, Murat Ertel, Mahmoud Gania und Ahmed Geurfti u.v.a.. Viele der Geschichten und Abenteuer, die Embryo während ihrer letztjährigen Tourneen erlebten, sind im Booklet der CD nachzulesen. Außerdem finden sich dort auf 28 Seiten zahlreiche Fotos von unterwegs.

Für Overdubs im Studio sorgten diesmal vor allem Musiker aus der langen Embryo-Geschichte: Oud-Pionier Roman Bunka ist dabei, ebenso Embryo-Mitgründer Edgar Hofmann an diversen Blasinstrumenten, Ur-Amon-Düül-Schlagzeuger Dieter Serfas mit einer per Fuß bedienbaren 'talking drum' und Saxophon-Legende Alan Praskin. Multiinstrumentalist Xizhi Nie aus China verblüfft als dadaistischer Scat-Sänger. Embryo-Dauergast Alexandr Alexandrov (Fagott) brachte von seiner russischen Band Tri-O den Trompeter Jurij Parfionov mit, der kurz vorher zum "besten Musiker Rußlands 1998" gewählt worden war.

"Istanbul - Casablanca / Tour 98" ist das Dokument einer lebendigen und sich ständig selbst erneuernden Musizierpraxis - die Fortsetzung von "Embryos Reise" in den 90ern!



1999
 
 
 


(Live double CD & Russian trumpet star Jurji Parfenov, rec.at Miro Foundation Barcelona)

Embryo Jan. 2000  CentroSoziale Torino Italy
Lineup from left to right: Christian Burchard, Karsten Hochapfel, Jens Pollheide, Dieter Serfas, Lothar Stahl
 
 

EMBRYO NEWS   31.12.1999new Double-CD:
(German text)
The 30th year of embryo was a year of encounter with master-
musicians from all over the world.
It began with a festival in Munich in Babylon, which has the biggest
stage in the Kunstpark Ost, where the surprising ideas of the chinese pipa-
and flute-master Sa Mu attracted the attention of the public as well as that
of his over 30 fellow-musicians. The whole event turned out to be a happy
party; different continents embraced and communicated with each other, a
four-hour journey through the sounds of the whole planet.
Africa was represented by the senegalese drummer Famadi Sako, who
impressed the other drummers with his thunderlike beats on the djembé.
With him were some of the finest american horn players: Alan Praskin,
Chuck Henderson and Marty Cook, who has been in the polls as one
of the best trombone-players. Also from China Xizhi Nie, a multi-instru-
mentalist of distinction, who plays chinese violins, a wind instrument called
sheng and has created his own style of a dadaistic cross-continental scat-
singing. From Afghanistan, vocalist and harmonium-player Jamal Mohmand
and his young accompanist on the tabla, Farid. Percussionist Suchreddin
Chonov from Usbekistan communicated almost telepathically with the
chinese singer Li Li. Bassist Rocky Knaur from Canada took turns
with the two other bass players, Chris Lachotta and Jens Pollheide.
Legendary embryo-musicians such as Roman Bunka or  Michi Weh-
meyer were on stage and joined the Amon Düül II-musicians Chris
Karrer and Dieter Serfas, who complemented the drumming of
Lothar Stahl. The unique event, organised by Christian Burchard,
was recorded on audio and video-tapes and parts of it will be
issued on the double cd German Rock 2000 (special website:
www.germanrock.de/navigationcd/index.htm)

Some weeks later, egyptian violinist and composer Abdu Dagir came
to Munich. Roman Bunka organised his stay, since he has been playing
with and learning from him since many years, as well as presented him
to the european audience. The sessions involved fewer musicians, and
were entirely acoustic, with a chamber-music sort of atmosphere and
on a high musical level. Abdu Dagir has played in the orchestra of
Egypt's most famous female singer, Oum Kalzum, and is a living
treasure-box as far as oriental music is concerned. His violin impro-
visations and his composition are highly esteemed in all arab countries.

In 1999, the famous museum Fondació Miró helped to realise two
projects with embryo. Two important musicians have been invited:
In May, trumpet-player Jurij Parfenov who has been elected musician-
of-the-year in 1998 by his Russian colleagues; he has a unique style that
blends asian musical culture with that of the west, which he is well
acquainted with because he plays in different groups such as the
postfolk-avantgarde group Tri-O from Moscow, in the band of the
american saxophone player Johnny Griffin, and is featured trumpeter
in Oleg Lundstren's big band. His playing is a success all over the
world. He has received the Duke-Ellington-Award in Washington,
and has toured in Egypt and India. On the tour in May he met
Peter Michael Hamel, formerly with the legendary group Between,
with whom he and embryo played in St-John's church in Hamburg.
A video has been produced on board the ship M. S. Stubnitz in
Rostock.
In July, the King of Gnawa-music Mahmoud Gania with his group.
He is a living legend, has played with the likes of Pharoah Sanders and
Carlos Santana, to name but two. Even guitarist Jimi Hendrix spent a
few months in his house to take some lessons. Mahmoud Gania is an
acknowledged master of the extremly popular Gnawa culture, in
which the music is used for it's healing effects. In 1998, embryo had
visited Mahmoud Gania in Essaouira and recorded some sessions that
have appeared on the double cd Istanbul/Casablanca (Schneeball-
Indigo 8536-2).
In June 1998, the tour began with a concert in the hall of the Fondació
Miró in Barcelona. In Italy, they met embryo and Roman Bunka, who
had brought with him the quanun-player Gamal Lotfi from Cairo. This
combination of musicians was highly acclaimed  in Rome's biggest ethinic
festival in the Villa Ada, in Venice, Bologna, Varese, Ferrara.
Fortunately, the concert that they played at the Feierwerk-Festival
in Munich has been recorded with three digital cameras, so that at least
some of the fantastic material can be issued. Everybody expressed their
willingness to continue the collaboration as Mahmoud Gania and his
musicians had to leave for concerts in the United States.

Some weeks later, the embryo-nucleus that features Christian Burchard,
Jens Pollheide, Dieter Serfas, Lothar Stahl and Karsten Hochapfel was
in Barcelona again for a further collaboration with Jurij Parfenov, who had
been invited once again by the Fondació Miró. The concert took place
on the roofs of Barcelona, in the garden of the Fondació to have room
enough and a nice atmosphere for the enthusiatic Spanish audience.
Spain's biggest daily paper El País characterised the concert as a "great
event with a magic effect" as well as a "passionate sound-trip". For some
songs, guests such as the catalonian percussionist Marti Perramon or
the bass player  and head of the group ContempArabic, Stephan
Athanas joined embryo spontaneously. To be sure there'll be a cd
"Live at the Miró Foundation", a kind of musical thanks for the invaluable
help the Foundation has provided.
Some days after, the were exciting sessions in the club Heliogábal, where
embryo met the japanese shakuhatchi and flute player Hiroshi Kobayashi
for the first time after four years.
Embryo's and  Jurij Parfenov's playing had interlaced and cobined so well
during the tour that the resulting arrangements of themes from the kirgisian
or tartarian musical tradition enchanted critics and audience, as well as the
musicians; the melodies haunted us even as Jurij Parfenov had already
departed, on our tour in Sicily, together with the Sicilian ethno-jazz-group
Nni Lusinghi.

The highlight of the year was a series of concerts with  Mal Waldron, who
is a true giant of Modern Jazz and has recently been on the cover of all the
important jazz magazines. He has recorded more than 600 records, his first
in 1949, and has played with most of the major jazz artists: Dizzy Gillespie,
Charles Mingus, John Coltrane, Max Roach, Lester Young, Coleman
Hawkins, Eric Dolphy.... But he erarned most of his artistic reputation when
he was accompanist to the great Billie Holiday. His musical activities are im-
possible to list here, and many of his compositions have become jazz stan-
dards. Even contemporary artists such as the saxophonist Steve Coleman
play on his records.
Christian Burchard had met Mal Waldron before embryo haad been founded.
There'll shortly be a re-issue of a recording made in '67, which features Dieter
Serfas on the drums. Christian and Dieter have been knowing each other,
as well as being friends, since forty years since. On the 3rd of december,
there was a duo-concert by Christian and Mal to announce the re-issue
of the highly acclaimed "Into the Light" (MASO CD 90116) , which was
followed by a workshop late-night session, where, only Mal Waldron's tunes
were played. On the following day Mal played withthe embryo big band that
featured some of the finest modern wind players of the Munich scene:
from the USA Alan Praskin, Monty Waters and Chuck Henderson, from
Russain Alexandr Alexandrow and Lena Bloch, from China Xizhi Nie,
Masaro Nishimoto from Japan and Norbert Stammberger and Götz
Liekfeld from Munich. There were three double-bassists: Chris Lachotta,
Nick McCarthy and, from Russia again, Vladimir Volkov. Karsten
Hochapfel played the cello, Titus Waldenfels was on guitar and the drums
of Dieter Serfas were complemented by Max Weissenfeldt. With the
exception of a drum interlude, Christian Burchard directed the music
from his vibraphone, and the dark, sinister piano chords of Mal Waldron
shaped the musical structure of that evening.
On december the 5th, fewer musicians were on stage, but the Nürnberger
Nachrichten wrote: "Whoever has missed this concert may rightfully be sorry."
The interplay of the embryo-musicians (once again with the group legendary
musicians such as Roman Bunka and Edgar Hofmann) is characterised
thus: "What is special about this group is the dense dialogue of the eight
musicians, which move at ease between the genres of World Music and
jazz-rock."
Some days after Mal Waldron's departure, embryo welcomed the Russian
postfolk-ensemble Tri-O featuring Sergej Letov and, once again, Jurij Par-
fenov and Alexandr Alexandrow. After a big session and an end-of-the-
millenium-tour to Berlin, where they met two of New York's foremost
improvisers, Marty Cook and Larry Porter, all the musicians said goodbye
to Tri-O after a last live concert, where the new arrangements of tartarian and
kirgisian music enchanted the audience once again.



2000

special guest:
Marty Cook

trombone

Born in Long Island, New York, Mr. Cook grew up in Springfield Ohio. Cook was active in the New York "Loft" Jazz scene of the 70's. during which time he worked with, among others, Joe Lee Wilson, Sam Rivers big band, Monty Waters, Jeanne Lee, Ted Daniel, and Jay Clayton. He played  in various jazz, latin and rock groups on both the East and the West Coast. In Europe, Marty Cook has worked with Jim Pepper,der Rote Bereich, Mal Waldron,  Embryo and others. Mr. Cooks' groups have toured through Europe, playing clubs, festivals, radio, and television.


 



 
 
 

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The lineup on the Istanbul tour:

Marty Cook - trombone
Jens Pollheide - flute, bass
Karsten Hochapfel - cello, oud, guitar
Michael Wehmeier - keyboards, percussio, vocal
Lothar Stahl - marimba, percussion, drums
Dieter Serfas - drums, talking - drum
Christian Burchard - vibraphone, santour, keyboards, vocals, percussion
 

This was a classical Embryo lineup, staring some members that had been involved in the project since decades.There will be
Dieter Serfas who is since 40 years working together with founder Christian Burchard, who had been a rhythm force in the Amon Düül project and who is considered one of the finest percussionist on the scene. He matured in the art of African drumming, having established on the Nigerian talking drum, which he had changed with a pedal  into a new instrument, unique in the whole world. Michael Wehmeier a legendary Embryo member of the 70s and 80s is back. He had been part of the lineup of the Embryos Reise crew that toured the East more then 20 years ago. Marty Cook who was voted recently to be one of the best trombone players in the world had been with Embryo since many years, being able to step into their micro modes and rhythms.
 You can be sure that will bring a new step in the development of contemporary worldmusic.


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Pic 1: 12.12.01 live in Galerie Lea Munich & Sascha Alexandrov, Chuck Henderson (happy birthday!), Karsten Hochapfel, Steffen Müller, Markus Wölfle, Christian Burchard
Pic 2: 3.12.01 & Stefan Daskalos, Jens Pollheide, Dieter Serfas, Chris Karrer, Mik Quantius, Lothar Stahl, Christian Burchard
 

Click for a view inside...

Concert for Peace 3.11.01 Munich in "Bachbett"
Lineup: Xizhi Nie (China), Steffen Müller (D), Babak (Iran), Kroxi (D), C. Burchard (D), Chuck Henderson (USA), Max Weissenfeldt, Karsten Hochapfel (D) Sascha Alexandrov (Russia), Georg Janker (D)Jamal Mohmand (Afghanistan), Chris Karrer (D), Vladimir Miller (Russia)

Hello everybody! It seems that this year will be full of concerts with nonstop musical highlights.
It started in january with sessions that had the Chinese masters Mu Sa  (pipa & flutes) and Xizhi Nie (erhu, scheng).
Then the Bulgarian Embryo line up with Stephan Daskalos ( gadulka) from Bulgaria and Dieter Serfas, Lothar Stahl, Jens Pollheide, Karsten Hochapfel, Freddie Alberti, Stephen Müller, Chris Karrer, Max Weissenfeldt and Christian Burchard that surprised the audiences all over Germany with that new sound.
Then 7 -9 march the great days with Mal Waldron (piano). Drummer Max Roach said recently: "Mal has always reminded me of a musician similar to Duke Ellington, the same as Thelonius Monk". On this event many musicians were happy to join the Embryo group such as Chuck Henderson, Geoff Goodman, Steve Reed, Chris Lachotta, Nick Mc Carthy, Monty Waters, Titus Waldenfels and Masaro Nashimoto. After that people could hear Embryo with Marty Cook, Dirk Engelhardt, Renee to name a few and then in april a wonderful springtour to Italy staring the mastermind of Amon Düül Chris Karrer (who actually plays with Dieter Serfas and Christian Burchard since 35 years!).
A CD demo release called "2001 live Vol 1" reflects some of those events. Also a tribute CD to honor the greatest drummaster Malang Nedjrabi from Kabul, who died in the year 2000 is out!
In may happened a meeting with German writer Wolfsmehl at the Weidner Jazz & Literaturtage when Dieter, Chris and Christian improvised to some of his written works.
Then we had great concerts with Marty Cook, at the "Internationale Musiktage" in Schlehdorf Alan Praskin and Larry Porter (all great improvisers that came as Marty out of the New York Loft scene) were joining us. Then a great tour with Efgeni Atanasov a young Bulgarian violin player who gave to us an outstanding view inside the fantastic galaxy of the scene he came from.
We have filmed some of those events on video and Volker will soon put some more soundexamples on the Embryoradio.
(Dont miss the fotodocumentation on the Klaus Unland page!)
After doing the musical work for a theatre play "Wittgen-steins ...."we did another tour to Italy, France and Spain that will lasted till  july, having a legendary lineup including Chris, Dieter, Jens, Nick, Dirk, Didak, Max and Christian. Performing mostly in and around Barcelona we had great meetings with the scene there.
Now back in Munich we toured here, played for a demonstration against the "Klimagipfel" in Bonn, had lots of small and big Festival and open air concerts, highlight with 50000 visitors was the Herzberg event on 22.7.

 All august and september we were touring , playing on small and big festivals ("Sommerhopp", "Cornberg", "Little Woodstock"...) and even after that event that shocked everybody Embryo was performing, (it had been planned long time before!) with a lineup that included musicians from Afghanistan (singer Jamal Mohmand, tablaplayer Parviz Ayan) and New York (Chuck Henderson), the music must go on!
 
 

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Herzberg-Festival 22.07.2001

Hallo ! Dieses Jahr wird wieder angefüllt sein mit jeder Menge Konzertauftritten und vielen Highlights.
Angefangen hat es im Januar mit den chinesischen Meistermusikern Mu Sa (Pipa, Flöten) und Xizhi Nie (Erhu, Scheng) bei einer wunderbaren Session in Hamburg.
Dann die bulgarische Embryobesetzung mit dem Gadulkaspieler Stephan Daskalos. Dieter Serfas, Lothar Stahl, Jens Pollheide, Karsten Hochapfel, Freddie Alberti (Cello Legende aus Darmstadt), Stephen Müller, Chris Karrer, Max Weissenfeldt und Christian Burchard, die  das Publikum hierzulande mit neuen Klängen überraschte.
7 -9 März waren die großen Tage mit Mal Waldron, dem großen Jazz Pianisten und Komponisten, über den die Schlagzeuglegende Max Roach kürzlich schrieb: "Mal hat mich immer an einen Musiker der ähnlich wie Duke Ellington und genauso wie Thelonius Monk ist, erinnert". Viele befreundete und zur Embryofamilie zählende Musiker waren froh mit dabei zu sein:Sascha Alexandrov, Chuck Henderson, Geoff Goodman, Steve Reed, Chris Lachotta, Nick Mc Carthy, Monty Waters, Titus Waldenfels und Masaro Nashimoto.
Danach Sessions mit Dirk Engelhardt, Michi Wehmeyer, Marty Cook, Renee......und im April von Palermo über Neapel und Padua die Italientour mit Amon Düüls "Mastermind" Chris Karrer, der schon vor 35 Jahren mit Dieter Serfas und Christian Burchard musiziert hat.
Von diesen Ereignissen gibt es bereits eine Demo CD, "2001 live Vol.1"
Gleichzeitig ist eine neue CD als Erinnerung an den großartigen Trommler Malang Nedjrabi aus Kabul, der im Jahr 2000 verstarb erschienen.
Anfang Mai hatten Chris, Dieter und Christian eine interessante Begegnung mit dem Schriftsteller Wolfsmehl, der seine Texte zu unseren Improvisationen las. Dann gab es mehrere Auftritte mit Marty Cook, bei den Schlehdorfer Musiktagen kamen noch die wie Marty aus der New Yorker Loftszene stammenden Improvisationskünstler Alan Praskin und Larry Porter dazu. Eine große Überraschung war die Tournee mit dem jungen bulgarischen Geiger Efgeni Atanasov. Er zeigte uns etwas von der reichhaltigen Kultur seiner Heimat und wir bewunderten seine "sensible Virtuosität", waren fasziniert von seinem schier unerschöpflichen Repertoire, das manchmal arabische, russische, türkische Melodien er-klingen ließ.
Von all diesen Begegnungen gibt es Filmaufnahmen au Video. Konzertmitschnitte wurde auch gemacht, demnächst auf dem Embryoradio. Vieles ist zumindestens fotographisch auf den Klaus Unlandseiten dokumentiert.
Dann ging es los Richtung Italien, Frankreich und Spanien (bis 17.7 & Chris, Dieter, Max, Nick, Dirk, Didak, Jens und Christian) davor gab es noch zwei Auftritte auf dem Tollwood Festival in München mit der Theatergruppe um Jo Vossenkuhl ("Wittgensteins...).
Zurück in München ging es sofort weiter mit dem touren: Auf der Demonstration gegen den Klimagipfel in Bonn, auf diversen Open Airs und Festivals, so auch am 22.7 auf dem Herzberg Festival wo über 50.000 Zuschauer gezählt wurden.

 August und September wurde fleißig getourt, wir spielten auf vielen kleinen und großen Festivals wie Sommerhopp, Cornberg, Little Woodstock...und nach dem schrecklichen Ereignis vom 11.9, spielt Embryo (es war schon lange vorher ausgemacht) mit Musikern aus Afghanistan (Sänger Jamal Hohmand, Tablaspieler Parviz Ayan) und New York (Chuck Henderson), die Musik geht hoffentlich weiter!
 
 
 

On Tour with the Bulgarian masters
 

2002

ust came back from another tour to Italy where we met and played with the Bologna based group Alhambra (former named Arjuna, www.alhambramusic.it ), who play an old Embryo song Espagna si, Franco no, now called Italia si, Berlusconi no.
We get lots of e-mails asking where our longplays, cds, videos or whatever we have produced are available, please mail that questions to: embryo2000@gmx.de we will let you know what we have and how to get it.

 What happened oct, nov, dec oh two:

What happened in august/september 02:

barcelona.jpgbusmalenfahrtnachmarokko.jpgbusstreichen.jpgcasa.jpgceuta.jpgdachrempart.jpg
darloubane.jpgecasa.jpglatraviesacalcabril.jpgmadrid.jpgmalagabarcellona.jpgmalagacastelar.jpg
maurice.jpgmogador.jpgpradeslatraviesa.jpgrempart.jpgrueckfahrt.jpgsafi.jpg
safifahrt.jpgsheherazade.jpgstrandsafi.jpgtanger.jpgtetuan.jpguwe.jpg

 

We have stopped to count our travels to Morocco, but it is a neverending good story!

We left Munich first 9 people (Chris, Felix, Masaru, Niko, Marja, Nick, Max, Mik & Christian) in our old bus and went nearly nonstop to Barcelona, where we met our 10th member the wonderful Katalonian percussionplayer Didak Ruiz.

Our band of almost four generations was in good shape, lots of improvisations and the tunes that were used varied from Mal Waldron compositions to Andalusian standards, Embryo standard riffs to far eastern mandrams. On our last gig in Spain (Marbella) the audience was pretty thrilled by the variety of sounds of Embryo, also Nr.11 had just arrived: Georg Janker now taking over the cello work from Nick.

A few days later after enjoying a Flamencofestival in Castellar de la Frontera we took the boat to Ceuta and drove night and day to Essaouira, a city that became attractive for us in the 80ies. It`s a harbour town at the Atlantic ocean, where Jimi Hendrix used to chill out, listening to the still alive folk - or trance - music or dancethat you can hear everywhere, as we did too.

There members of the Express Brassband: Ian, Christoph,Martin and Bene joined us on the live sessions we did in places like Darloubane, Sheherazade or Mogador, giving us with two more saxophones and a trumpet an orchestral touch. Local players like Mustapha had fun sitting in and we could have stayed there longer, but we had promised Maurice (who is producing and arranging for Tarik the son of the legendary Lemshahab) to do a recording-session in Casablanca, so we spent a couple of days in a studio there adding our instruments on some of their preproduced tracks.

Next we played around and in Tanger being 17 on stage. A few days later we were jamming with Johnatan from a local group in Andalusia, eight of us had to return home while we moved north. It took us to Katalonian musicplaces, the sun was beautiful and helped the music. In Bologna we recorded some of that in a small studio, including a farewell session with our friends from Arjuna (Andrea,...)

Hallo

Sind gerade von einer Italientournee zurückgekommen, wo wir mit den in Bologna lebenden Musikern von Alhambra (früher Arjuna www.alhambramusic.it ) gespielt haben, die einen alten Embryosong "Espagna si, Franco no" in ihr Programm aufgenommen und jetzt umgetauft haben in "Italia si, Berlusconi no"!

Wir bekommen immer mehr mails wo uns Leute fragen wo es Embryo Schallplatten, Cds oder Videos gibt, bitte mailt Eure Wünsche an: embryo2000@gmx.de , wir schicken Euch dann zu, was es aktuell alles gibt. Das nächste "highlight" ist das einzige Konzert 2002 mit Mal Waldron am 5.12 in München, für alle die nicht dabei sein können als kleiner Trost: wir haben alle letzten Konzerte mit ihm gefilmt und aufgenommen und werden es auch diesmal tun.

Kleiner Bericht über die August/September Tournee:

Wir haben aufgehört unsere Fahrten nach Marokko zu zählen, es ist wie eine wunderbare Geschichte die nie aufzuhören scheint.

Wir fuhren von München erst mit 9 Leuten (Chris, Felix, Masaru, Niko, Marja, Nick, Max, Mik & Christian) in unserem alten Bandbus bis vor die Tore von Barcelona, wo uns der Zehnte (der katalanische Perkussionist Didak Ruiz) erwartete mit dem wir im Szeneplatz La Traviesa ein Wiedersehen und Hören feierten.

Unsere Band vereinigte vier Generationen (16 - 56) und entwickelte sich bestens. Wie immer viel Improvisation und das Repertoire an musikalischen Themen vergrößerte sich um Mal Waldron Kompositionen, andalusische Standards, altbewährte Embryoriffs bis hin zu südindischen Mandrams. Bei unserem letzten Auftritt in Spanien (Marbella) war das Publikum überrascht von der Vielzahl der gut eingespielten Klänge und Rhythmen, gerade war Nr.11 dazugekommen, als Georg Janker den Platz am Cello von Nick übernahm.

Ein paar Tage später, nach einigen Abenden auf dem Flamencofestival in Castellar de la Frontera, nahmen wir die Fähre nach Ceuta und fuhren Nacht und Tag bis nach Essaouira,

ein Platz der für uns erst in letzter Zeit attraktiv geworden ist. Es ist eine alte Hafenstadt am Atlantischen Ozean. Jimi Hendrix soll dort schon sich längere Zeit aufgehalten haben, hat all diese immer noch lebendige Volks oder Trance Musik der verschiedenen Berberstämme oder schwarzen Bruderschaften wie den Gnawas gehört und gesehen, wie wir es auch gerne taten.

Inzwischen waren Martin Majewski, Ian Ensslin, Christoph Bock und Bene Schiefer auch dort eingetroffen und bei den Sessions im Darloubane, Scheherazade und Mogadur ergab sich durch die angewachsene Bläsersection ein fast orchestraler Sound. Alte Musikerbekannt-schaften wie der Trommler Mustapha waren ständig mit dabei. Nach über einer Woche mußten wir nach Casablanca, denn wir hatten dem Produzenten und Arrangeur von Tarik dem Sohn der legendären Lemshahab (deren Songs auf den frühen Dissidenten Alben zu finden sind) versprochen auf einigen vorpräparierten takes mit unseren Instrumenten im Studio "embryonale Hilfe" zu leisten.

Als wir dann wieder live in und um Tanger auftraten waren wir 17 Musiker auf der Bühne, aber es schien als hätten noch mehr Platz.

Ein paar Tage später, fast die Hälfte unserer Marokkobesetzung waren zurückgefahren, jammten wir mit Johnatan auf andalusischem Boden und fuhren nach dem Konzert gen Norden. Zwischen Barcelona und der französischen Grenze hatten wir dann nochmal viel Sonne die bestimmt einen Einfluß auf unsere dortigen Auftritte hatte. In Bologna nahmen wir über eine Stunde in einem kleinen Tonstudio auf und die Abschiedssession mit Leuten der dortigen Gruppe Arjuna wurden ebenfalls aufgezeichnet.

Just came back from  trip to Poland. It had been a great experience even we were travelling nonstop playing everyday in another town. First we performed in Wroclaw (Breslau) where we had been the guest of Przemek Jakiel who did most of the organisation of the concert where the Polish "ethno-core" group "Karpaty Magiczne" were performing before us. Our lineup had Max Weissenfeldt, Jens Pollheide, Lothar Stahl, Masaro Nashimoto, Lutz Wernicke and Christian Burchard. Then after a session next day in Poznan we drove night and day till the border of Russia to Czeremcha where the 7th Spotkania Folkowe took place, a big festival of folkloric music organised by the leader of the group Czeremszyna. We had the big pleasure to listen to the fantastic vocal art of the group Horyna from Ukraina, one of the many ensembles that happened to take part. It was a pity we could not stay there, but we were invited by Krzysztof Gruszczynski from Gdansk (Danzig) who runs the organisation "undescribable" to give a concert in the famous Centrum sw. Jana (St. John`s Church), a cathedrale built in the 14th century  with a great sound and a fantastic stage. This happened to be a real highlight!

Next day we had to say goodby to Poland, real nice friendly people everywhere as in Pila (Schneidermühle) where Henryk Palczewski from ars2 had called the "incrowd" of that small town to listen to Embryo - music.

 

 

Some hours later we were driving towards Berlin. There in the RAW temple Ingo Vaupel was waiting, because he had set up a big show including the group from freejazzlegend Sirone Jones, a Gnawa group from Marrakesh and a coraplayer & singer from Gambia, all jamming with Embryo nearly all night long. Also Chris Karrer had arrived from Munich, as Mik Quantius from Cologne to join the group as the many many friends like Michi Wehmeyer, Dirk Engelhardt, Nico.....who helped to create another great event of free music. The other 3 days in Berlin passed fast, playing every night in another place. On 15.7 Peter Michael Hamel (founder of the group Between) had called for a "Klangnacht" announced as Klangsynchronie in the music university of Hamburg where hundreds of great music artists had gathered. Embryo opened that event with a session that included master vocal virtuoso Ho Soo from Mongolia, later they performed after midnight an accustic set playing microtonal music.

Next day another great jam with old friend P.M.Hamel this time open air in Cafe Sternchance took place.

Now the sad news, that our friend and drummer Butze Fischer died in march 02 in India. He had been before joinig Embryo in the late 70ies the rhythm force of Missus Beastly (Dr.Aftershave album), then we had lots of fun playing with him. The album "Apocalypso" had been a real highlight! Later he moved to Berlin, opening an alternative center where Embryo many times could stay and play, of course he always jammed with us through all the years. He had stepped into the music of Bali, but also managed to learn Indian drumming like tavil. We had seen a video from february 02, where he was playing and singing with Southindian master Paramashivam Pilai and Nigerian Bataman Lamidi Ayankunle. Butze Fischer will always stay in our mind!

Springtour to Andalusia:

Great musical meetings on all the concerts: First the fairwellsession near Rosenheim & Georg Janker, Karsten Hochapfel who didnt join the crew around Max Weissenfeldt, Jens Pollheide, Wolfi Schlick, Marja & Christian Burchard that had their first date on march 23 in Loano (I) where they were supported by the beautiful people of the group Arjuna around fluteplayer Andrea Monetti. Next day they played south of Barcelona in La Traviesa. There Didak Ruiz (Katalonian percussionist) was waiting to jump on the stage. One day later Chris Karrer and Mik Quantius arrived and the Embryo oktett travelled straight to Castellar de la Frontera in Andalusia near Algeciras. After doing some sessions in that area Embryo took the chance to travel to Morocco were they met their friends of the Gnawa Express in Tanger. Beginning of april they had some great concerts in Granada (joined there by saxplayer Toto). Then they went back to Barcelona doing in that area 8 shows. Surprise meeting were Fred Dupont (tympanon) and harpplayer Mandragore from France (la.mandragora@laposte.net) that happened to melt beautiful in the Embryo improvisations. Then an interesting doubleconcert with Mataro` based group Soma whose bassplayer Marc joined with Invasio Subtil bassman Igor on a gig later. Everyday another lineup, so many beautiful musicians were sitting in like the incredible percussion college  Gregoire from Westafrica, saxist Furmi or David from the Invasio family.

One of the biggest newspaper from Spain "La Vanguardia" wrote in a report about one of the concerts in a headline:"We certify that Embryo exists!", regretting that Embryo is not yet found in dictionaries like Penguin, Virgin, Oxford or Rough Trade.Then they write:"...Embryo has swang their swoards against the commercial mafia. Just because of their unbroken attitude that has been the idea of their activity in this comercialized time we are living now they should be honoured in every serious study about the music of the last third of the 20th century. We hope that the blind people will wake up. Embryo is a live and full of creative power!"

A week later after their return to Munich the celebration of 25 years of Schneeball (our alternative organisation, formed in 76, to distribute our music against the commercial dictatorship) took place in Nürnberg, supervised by Dieter Serfas who managed beautiful that groups as Moseshow, Argile and Embryo had a great session there, showing that the spirit of Schneeball, musicians managed by musicians is still alive!

Embryo has released a new Live CD with recordings of this year!

2 weeks later Embryo stayed a week in the "Neuwagenmühle", where the fantastic "Yam Festival"

( www.gelberklick.de/yam ) took place, a great event that brings together artists of all styles.

This are some impressions of our concerts:

 

Polentourneereport:

Gerade sind wir von einer wundervollen Reise nach Polen zurückgekehrt. Obwohl wir nonstop jeden Tag woanders gespielt haben und hunderte von Kilometern dabei zurücklegten, war es eine einzigartige Erfahrung. Erst reisten wir nach Wroclaw (Breslau). Dort hatte unser Gastgeber Przemek Jakiel ein Konzert in einem stadtbekannten Club ausgemacht, wo die interessannte "ethno-core" Gruppe "Karpaty Magiczne" vor uns spielte. Unsere Polenbesetzung bestand aus Max Weissenfeldt, Jens Pollheide, Lothar Stahl, Masaro Nashimoto, Lutz Wernicke und Christian Burchard. Nach einem relativ kurzem Gastspiel in einer Open Air Bühne im Stadtzentrum von Poznan (Posen) ging die Fahrt die ganze Nacht und den halben Tag bis an die weißrussische Grenze nach Czeremcha. Dort waren wir von der Leiterin der ostpolnischen Gruppe Czeremszyna eingeladen worden auf dem Festival "Spotkania Folkowe" zu spielen. Es hatten sich Gruppen aus ganz Polen, Lettland, Weißrußland sowie der Ukraine eingefunden. Wir waren sehr beindruckt von der fantastischen Gesangskunst der ukrainischen Gruppe C.S. Hotos die vor uns ihren Auftritt hatte. Gerne wären wir noch länger dort geblieben aber Krzysztof Gruszczynski von der Organisation "Undescribable" hatte alles arrangiert für einen Auftritt in Gdansk (Danzig) am Tag darauf. Das Konzert fand in den ehrwürdigen Hallen der SW. Jana Kathedrale statt, die im 14. ten Jahrhundert gebaut worden war und jetzt meist für klassische Events genutzt wird. Die Akkustik dort war umwerfend, ebenso die an einen indischen Tempel erinnernde Lichtinstallation hinter der Bühne. Wir waren überwältigt von der herzlichen Gastfreund-schaft der Polen, das Publikum war aufmerksamer als bei uns und in Gesprächen nach dem Auftritt überraschte uns die fundierte Kenntnis über den deutschen Underground und Embryo. Es fiel uns schwer wieder weiterfahren zu müssen, am 10.7 hatten wir noch ein Abschiedskonzert in Pila (Schneidermühle), das von Henryk Palczewski vom Ars2 Musikvertrieb auf die Beine gestellt worden war.

Dann ein paar Stunden später wieder Berlin. Im RAW Tempel hatte Ingo Vaupel einen der wichtigsten Musiker der Freejazzszene Siron Jones mit seiner Gruppe sowie eine Gnawaband aus Marrakesh und einen Koraspieler und Sänger aus Gambia eingeladen um mit uns zu spielen. Es wurde eine lange Nacht mit vielen Sessions, Chris Karrer war aus München angereist sowie unser Sänger Mik Quantius aus Köln und natürlich unsere Berliner Freunde wie Michi Wehmeyer, Dirk Engelhardt, Nico.....alle halfen mit, das es ein weiteres free music happening wurde. Dann noch drei weitere durchspielten Nächte in der neuen Hauptstadt und weiter ging es nach Hamburg zu einem anderen highlight. Peter Michael Hamel Begründer der Gruppe Between hatte in der Hamburger Musikhochschule die Klangnacht ausgerufen. Hunderte von den verschiedenartigsten Klangkünstlern waren gekommen und wir hatten die Ehre das ganze mit einer Session zu eröffnen wo der mongolische Sängermeister Ho Soo noch dazukam. Später nach Mitternacht gaben wir eine kammermusikalische Kostprobe unserer mikrotonalen  Kompositionsrepertoir, um dann am nächsten Tag mit P.M.Hamel openair psychodelische Erinnerungen wach werden ließen.

Momentan bereiten wir uns auf eine Italientournee vor, danach gibt's viele Festivalauftritte, hervorzuheben am 23.7 die Oriental Night auf dem Herzbergfestival ( www.progressive.de ) wo Christian Burchard viele großartige Musiker, Sänger und Tänzer versammeln wird, sowie der 28.7 wo Embryo das Festival auf Kloster Cornberg ausklingen läßt.

Großer Schock über den plötzlichen Tod von Butze Fischer im Februar 02. Er war seit Mitte der 70er ein wirklicher Freund, als er noch bei den Missus Beastly (Platte "Dr Aftershave") trommelte, dann die "Apocalypso"-Zeit, denn er wohnte bald in unserer "Kommune" in der Öfelestraße und wir hatten immer einen Riesenspaß. Später zog er um nach Berlin, wo er in der Prinsenallee ein besetztes Haus kulturell mit seinen Aktivitäten bereicherte. Wir spielten sehr oft in dem kleinen Konzertsaal, den er dort eingerichtet hatte. Natürlich lief immer eine Session mit ihm. Er hatte sich zunächst sehr mit der südindischen Musik beschäftigt, auf seinen Reisen in dieses Land brachte er eine Tavil mit, auf der er unentwegt übte. Er erkundete auch die Musik Balis, hatte einen ganzen Gamelanset in seinem Keller aufgestellt und auf einem der Finkenbachfestivals machte er damit einmal eine kleine Performance. Bevor wir nach Spanien abreisten, sahen wir noch ein Video, wo er mit dem Tavilmeister Paramashivam und dem Bataspieler Lamidi Ayankunle in Goa trommelte und sogar sang. Butze Fischer wird immer in unserem Gedächtnis bleiben!

Frühjahrstour nach Andalusien:

Wie immer gab es jede Menge musikalischer Begegnungen: Zunächst auf der Abschiedssession in der Nähe von Rosenheim, wo noch die Tesi von der Brassband. sowie Georg und Karsten mit dabei waren, die alle nicht im Quintett mitspielten, bestehend aus Max Weissenfeldt, Jens Pollheide, Wolfi Schlick, Marja und Christian Burchard, das die Weiterreise antrat. Diese Besetzung hatte nur einen Auftritt im italienischen Loano, wo sie von der Gruppe Arjuna aus Bologna unterstützt wurden. Einen Tag drauf südlich von Barcelona kam der katalanische Perkussionist Didak Ruiz dazu und wenige Stunden danach trafen Chris Karrer und Mik Quantius ein. Zu Acht ging es weiter nach Castelar de la Frontera, einer alten Berberburg in der Nähe von Algeciras im tiefsten Andalusien. Dort liefen fast jeden Tag Sessions bis die komplette Embryobesetzung ins nahe Tanger auf dem afrikanischen Kontinent übersetzte. In Marokko angekommen gab es Begegnungen mit dem Gnawa Express Tanger. Anfang April dann Konzerte in Granada, wo der einheimische Saxophonist Toto dazustieß. Die Tage danach war Embryo schon wieder im Raume von Barcelona, wo über eine Woche lang jeden Tag Sessions und Konzerte auf dem Programm standen. Überraschungsbegegnung gleich zu Anfang: der Tympanonspieler Fred Dupont und die Harfinistin Mandragore aus Frankreich, die mit ihren fast ätherischen Klängen sich gut zu den Improvisationen dazumischten. Dann ein interessantes Doppelkonzert mit der Gruppe Soma - der Bassist dieser Band Marc war ein paar Tage später mit dem Invasio Subtil Bassisten Igor bei dem Embryo Fairwellconcert in dem Barcelona Undergroundclub Valldonzella mit auf der Bühne sowie der fantastische Trommler Gregoire (Elfenbeinküste) und der Saxophonist Furmi. Eigentlich waren jeden Tag zuvor andere Musiker mit dabei wie David aus der Invasiofamilie, daß das Publikum in Barcelona begeistert meinte, die Band klänge immer anders. Eine der größten spanischen Zeitungen La Vanguardia schrieb über eines der Konzerte groß in der Überschrift: "Wir bestätigen, daß Embryo existiert". Im weitern Verlauf des Artikels bedauert der Kritiker, daß Embryo noch in keinem der wichtigen Nachschlagewerke dieser Welt seinen Platz gefunden hat.

Am Schluß heißt es:"...der Austausch mit jeglicher Musikkultur oder der Umgang mit den musikalischen Werkzeugen, die sie auf ihren Reisen erlernt haben. So als würden sie ein imaginäres Schwert gegen das System und seine Industrie schwingen. Allein schon wegen dieser unbeugsamen Einstellung, die das A und O ihrer ganzen Aktivität bildet, müßte ihnen in dieser kommerziell ausgeschlachteten Zeit in der wir heute leben, in jeder seriösen Studie über die Musikkulturen des letzten Drittel des 20ten Jahrhunderts besondere Aufmerksamkeit gebühren. Mal sehen ob die Blinden des Gehörsinns aufwachen.

Embryo ist lebendig, strotzt vor kreativer Kraft und erfreut sich bester künstlerischer Gesundheit".

Zurück in der "Heimat" eine Woche später war es dann soweit mit der großangekündigten 25 Jahre Schneeball Feier in Nürnberg die congenial von Dieter Serfas geleitet wurde, der, obwohl einige Embryomusiker von den Tourneestrapazen etwas niedergestreckt waren und nicht kommen konnten, es wunderbar schaffte den Schneeballgeist wach zu halten und  die Gruppen Moseshow und Argile zu einer fruchtbaren Session zusammenführte.

2 Wochen später waren wir auf dem Yamfestival in der Neuwagenmühle ( www.gelberklick.de/yam ), einer der seltenen kulturellen Oasen die es hierzulande gibt, wo der Kalle und die Birgit Kreativschaffende verschiedenster couleur zusammengerufen haben (die Ausstellung geht noch bis zum 26.5). Die entstandene Magie hat uns so angezogen, daß wir eine Woche dort blieben und nach unseren Konzerten in der Umgebung immer wieder dort zurückkehrten.

Bald fahren wir auf große Polentournee, dann gibt's am 10.6 ein weiteres meeting mit einer Legende des freejazz in Berlin mit Sirone (am 22.2. hatten wir auf Vermittlung des Tenorsaxophonisten Jesus Caneloni eine live Begegnung mit dem Frank Köllges Orchester ( www.fKoellges.com ) wo Alan Sylva (www.center.of.the.world.de ) am Kontrabass spielte, davon gibts hoffentlich bald eine Cd vielleicht auch ein Video) und am 15.6 die Klangnacht in der Hamburger Musikhochschule, organisiert von unserem Freund (seit 1967!) Peter Michael Hamel, dem Gründer von Between, dem Autor wichtiger Schriften über die Musik unserer Zeit, dem Komponisten unzähliger Werke und dem Interpreten seiner musique concrete, daß er jetzt Professor auch noch ist hört er gar nicht so gerne.

Embryo hatte im Gepäck eine neue "inoffizielle" Life CD mit Aufnahmen von diesem Jahr und demnächst gibt's die Andalusian Springtour Ausführung.

As usual Embryo played nonstop. Here some pictures from sessions that happened in februar and march. Of course most of the music was recorded and the 31st Embryo album 2002 live will be ready soon!

Wie immer war Embryo nonstop auf Tournee. Hier einige Bilder von den vielen Sessions die im Februar und März abliefen. Das meiste wurde aufnahmetechnisch dokumentiert, und demnächst gibt es die 31e Platte von Embryo (2002 live) hoffentlich überall!

Hello things seem to get more heavier then we thought. Just these days we were forced to cancel a concert (20.1) in Munich just because we put on our posters and in our concertdays on our website a link to a peace movement  ( www.buendnis-gegen-rassismus.de ), even we are not a member of this movement.
Maybe things are moving faster then we even can imagine. We have to continue to make music, politics are in a way still far away from us, but we will keep you informed. Because our website www.embryo.de can not be checked by us nonstop, please click to the alternative website for further informations:
www.spacelook.de
Dont worry we are still alive (17.1.02)
 

Hallo in den letzten Tagen hat sich die Lage für uns etwas dramatisiert. Grund war das Konzert am 20.1 wo wir auf den Plakaten und auf unserer Webseite unsere Solidarität mit der Friedensbewegung ( www.buendnis-gegen-rassismus.de ) angegeben hatten, obwohl wir eigentlich gar keine Mitglieder dieser Vereinigung sind. Vielleicht entwickeln sich hierzulande die Dinge schneller als wir uns denken können. Eigentlich wollen wir nur unsere Musik machen, Politik generell erscheint uns nach wie vor weit weg, und wir denken uns oft da wird etwas gemacht, wo wir eh keinen Einfluß darauf haben.
Da unsere Webseite nicht immer schnellstens mit Info versorgt werden kann, bitten wir Euch (auch wegen aktuellen Konzertdaten) weiterzuklicken auf die alternative Embryo web:
www.spacelook.de di
e ist öfters aktueller.
Übrigens, wir sind immer noch in Freiheit und am Leben! (17.1.02)


Just came back from a great Italytour where we met new and old friends (soon more info on that), we had been in Umbria, "link" Bologna (see Italytour 0102.jpg) where the Embryo lineup (Georg Janker, Max Weissenfeldt,Wolfi Schlick, Marja & Christian Burchard) were joined by Mik Quantius, Jens Pollheide and Parvis Ayan (a great tablaplayer from Afghanistan) in "Leon Cavallo" Milano and in "La Tasca" near Bergamo. It made us optimistic that the alternative movement of Italy is still alive, especialy in those Berlusconi days. After that lines you can see some pictures from our Italytour.
 

Wir sind gerade von einer wundervollen Italientournee zurückgekehrt wo wir alte und neue Freunde getroffen haben. Wir waren zuerst in Umbrien, dann im "link" in Bologna (organisiert von Radio K centrale, einer der vielen wirklich freien Radiostationen, die es seit langem dort gibt), wo unser legendärer Asien-Reisefilm, sowie einige andere zum Thema Afghanistan (siehe Italytour 0102.jpg) gezeigt wurde. Dort kamen zur Embryobesetzung (Georg Janker, Max Weissenfeldt,Wolfi Schlick, Marja & Christian Burchard) noch Mik Quantius, Jens Pollheide und Parvis Ayan (ein großartiger Tablaspieler aus Afghanistan) dazu. Dann ging es weiter ins legendäre fast schon sagenumwobene "Leon Cavallo" von Milano und "La Tasca" ein Szeneplatz der ersten Stunde in der Nähe von Bergamo. Es war wirklich ermutigend zu erleben, daß die alternative Szene in Italien trotz der harten Berlusconi - Zeiten noch voll kreativ am Leben ist. Schwer beeindruckt hat u.a. uns ein Dokufilm über die Ereignisse zum G2 Gipfel in Genua, deshalb bitten wir darum auf unsere concertdates weiter zu klicken wo für den 20.1 ein Solikonzert etwas näher erklärt wird! Weiterhin gibts ein Interview zu den Ereignissen in Afghanistan am 15.1 im BR II im Kulturjournal (wird mehrmals am Tag gesendet). Unten seht ihr ein paar Fotos von unserer Italienreise.

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Maybe times are getting more difficult,
but the music will go on.
On our last Munich concert (21.12.01) we had a wonderful lineup including Chris Karrer, Roman Bunka, Georg Janker, Nick Mc Carthy, Max Weissenfeldt, Karsten Hochapfel, Xizhi Nie, Christian Burchard ... and the music was happening with no borders!
29.12.01 we leave for some concerts in Italy
(30.12 Centro Soziale Viterbo 0338/8311969,
31.12 Piaggia near Monte Gabione 0763837243, 5.1 Bologna Corticella, via fioravanti 14, 03357822960 a big concert with Afghan musicians joining us, hopefully more concerts in Italy will come up)
It is interesting, that the medias in Germany (recently the giggest TV station ARD showed some historical filmshots from our concerts we had done in Kabul 78) dont`seem to be interested in our point of view on the sad things happening in Afghanistan. Only Italian radiostations did interviews via telephone, asking us interesting questions, because we had spent a long time in that beautiful country.
We are no politicians, but our demand is: Stop the killing in Afghanistan, the Western world has no right to fight there! Dont bring evil weapons there, help to spread music and culture!
We will keep on doing our peaceful fight.
 

Einen guten Rutsch!
Alle reden von schwierigen Zeiten, aber die Musik wird es weiter geben!
Unser letztes Konzert in München hatte eine illustre Besetzung mit Chris Karrer, Roman Bunka, Georg Janker, Nick McCarthy, Max Weissenfeldt, Karsten Hochapfel, Xizhi Nie, Christian Burchard...und die Musik lief ohne Grenzen!
Am 29.12 fahren wir für einige Konzerte nach Italien (Daten siehe englischer Text).
Hier bei uns haben die Medien (auch wenn letztens im ARD bei Titel Thesen.. ein paar Ausschnitte von unserem legendären 78er Konzert in Kabul gezeigt wurde) nicht über unsere Meinung zu den fürchterlichen Ereignissen in Afghanistan gefragt. Einige italienische Radiostationen haben via Telefon uns interviewt, mit interessanten Fragen denn wir haben einige Zeit in diesem wunderbaren Land verbringen dürfen.
Wir sind keine Politiker, aber unsere Meinung ist: Hört auf mit dem Morden in Afghanistan, der Westen hat kein Recht dort militärisch einzugreifen. Bringt Musik statt Waffen und helft die dortige Kultur zu erhalten!
Wir werden nicht aufhören für den Frieden zu kämpfen.

 




 

EMBRYO Aktuelle Presse:
"Embryo - Live 2000 Vol.1..Höhepunkte improvisierter Musik zwischen den Kulturen. Die ersten drei Tracks erinnern an das wohl erfolgreichste EmbryoAlbum "Embryo`s Reise" und ist eine spannende musikalische Reise durch Orient, Afrika und amerikanischen Jazz...macht Spaß und bietet jede Menge Sounds und kreative Ideen!"

                   Zentralnerv 10/2001

"So gewinnt jedes Konzert seinen ganz spezifischen Charakter, wobei ein weniger eklektischer als quintessentieller Ethnogroove den gemeinsamen Nenner liefert. Die Jazzer betonen die afro-amerikanischen Roots solcher Musik, die Trommler ihre je eigene orientalische Tradition..Über allem schwebt der Geist des Brother & Sistertums, der One-World-Togetherness, des improvisierten Jams als alternativer, multikultureller Lebenspraxis von passionierten Globetrottern"

           Bad Alchemy 8/2001

"...Heute erleben die Elemente der Musik, die durch diese Formationen geprägt wurde, eine Renaissance. Gruppen wie Rinocerose oder Mouse on Mars fahren wieder auf der Schiene "Live - Sessions - mal sehen, was dabei rauskommt". Und das mit großem Erfolg. Doch von den Protagonisten dieser Musik in Deutschland hat sich nur eine Formation kontinuierlich weiter-entwickelt und feiert bis heute auf den Bühnen dieser Welt Erfolge. Embryo.."

     Feedback 9/2001

"Bei einem wie Mal Waldron .., mag es verwundern, dass aus-gerechnet Aufnahmen, die er zusammen mit einer deutschen Combo gemacht hat, zu seinen schönsten zählen sollen.. Als Pioniere eklektizistischer Weltaneignung waren sie immer an dem unmittelbaren Austausch interessiert. Sie spielen mit Musikern unterschiedlichster Kulturen in aller Welt, versuchen das fremde Material von innen zu durchdringen, im Gegensatz zu moderneren Montagetechniken mit beliebig verfügbaren Samples..."

                                                                        Jazzpodium 5/2001

"Töne irgendwo zwischen Geige und arabischer Oud, ätherisch, entrückt, traurich-melancholisch, klagend: mal volksliedhafte Melodien anschlagend..Fazit: Ein Highlight improvisierter Musik. Keine Band der Welt klingt wie Embryo"  WAZ 5.3.2001
"Seit über 30 Jahren zieht der Multiinstrumentalist Christian Burchard mit seiner bunten Truppe durch die Welt, um - wo immer möglich - mit einheimischen Musikern zu spielen, ob in Afrika, dem Maghreb, dem Nahen Osten oder Indien. Meistens bietet die Improvisation eine Platform, die das Zusammenspiel ermöglicht..So entstand eine Musik, die durch die Kühnheit der Improvisation und die Vielfalt der Klänge gelegentlich an die kosmischen Sounds des legendären Sun Ra und seines Arkestras erinnern, der ja auch bei den Pyramiden spielte." TAZ 5.8.2001
"Gerade Embryo verkörperte im Laufe seiner Existenz einen kreativen Nukleus für Einsteiger, entblößend offen nach allen Seiten, begierig, Impulse aus jeden Winkel der Erde aufzusaugen."

                                                    Jazzthetik 3/2000

"Die Musiker von Embryo um Vibraphonist Christian Burchard und Schlagzeuger Dieter Serfas, die sich vielleicht als Urväter der Weltmusik betrachten dürfen, beschäftigten sich an diesem Abend (Jazzfest München) besonders mit Musik aus China...jazzige Aspekte dieser unbekümmerten und fröhlichen musikalischen Grenzüberschreitungen.."                             Jazzpodium 12/2000
"Dichter Dialog. Wunderbar wie sich Christian Burchards (Embryogründer) Vibraphon - Melodien mit der Piano -
Perkussion zusammenfügen. Als hätte man einfach die Rollen getauscht. Der Mann mit den Schlägeln zieht seine Glitzertöne auf Melodiefäden...Überhaupt begeisterte der dichte Dialog der Band, die atemberaubend locker dahinschwebt. Wer dieses ungewöhnliche Konzertereignis verpaßt hat, darf sich zu Recht ärgern."

                                                                  Nürnb. N. 7.12.99

"Immer noch fallen ihnen neue Kombinationen ein. Wer kommt schon auf die Idee, mit einem in Athen lebenden Iren, einem Chinesen und deutschen Jazzmusikern ein arabisches Stück zu spielen?"

       Jazzthetik 5.99

"... sind Embryo in Sachen Weltmusik unterwegs - unterwegs nicht nur eingedenk ihrer schon legendären Abenteuer - Bus-reisen, sondern vor allem weil ein "Ankommen" erst gar nicht eingeplant ist. Jenseits von esoterischer Schrebergärtnerei oder Trend - Anbiederung suchen und finden Embryo.. "

After our Italian tour (19.11 -29.11) we will think of our great mastermind Mal Waldron who died 2.12.2002 and will give a performance where we play his immortal compositions & Marty Cook, Chuck Henderson, Geoff Goodman, Chris Lachotta, Monty Waters, Titus Waldenfels......it will be in the Unterfahrt in Munich on 2.12.2003. Some of these events were filmed and recorded.ask for a list via:embryo2000@gmx.de.

Right now we wait for the confirmation to play on the worldmusicfestival in Timbuktu /Mali 9-12.1.04 (Malitour 6. - 21.1 2004) which would be a great start for 35 years Embryo!

Nach unserer Italientour (19.11 - 29.11) wollen wir an unseren musikalischen Vater Mal Waldron erinnern der am 2.12.2002 von uns gegangen ist. Am 2.12.03 geben wir ein Konzert in der Münchner Unterfahrt, wo wir ausschließlich seine Kompositionen spielen. Mit dabei: Marty Cook, Chuck Henderson, Geoff Goodman, Monty Waters, Chris Lachotta, Titus Waldenfels.....

( Einiges von diesen Begegnungskonzerten ist aufgenommen (Film und Ton) worden, eine Liste darüber anfordern via:embryo2000@gmx.de )

Mit Spannung warten wir auf die Bestätigung für eine Mali - Tournee (6. -21. 1 2004) mit einem Auftritt auf dem berühmten Worldmusicfestival in Timbuktu (9-12.1.04).  

We received some e-mail with the question for more info about the scanned photos - we will try it, but click on the Klaus Unland page, sometimes he is telling more.

On our concerttour June - september we had lots of different lineups:

Laith Ameer (oud) from Baghdad & Madou Djembe (perc, voc) at the Keminadefestival or in Hamburg musicians from Afghanistan, our star from Africa and PeterMichael Hamel (p,keyboards), the founder of the legendary group Between. Those are just a few examples whom we (Chris, Christian, Lothar, Jens, Mik and Max) have met, more places more names: Alexandr Alexandrov (bassoon) from Russia, Salamat Shifta (rubab) from Afghanistan, Ulli Bartel (violinplayer), Norbert Keck, Wolfi Schlick, Niko Schabe, Masaru Nishimoto, Martin Pirchner, Steffen Müller, Karsten Hochapfel, Florin from Romania, Dieter Serfas, Babak Borbor, Jan, Georg Janker.....For all who could not see the Embryo concerts we have recorded most of them on audio cd, some even on video, it can be ordered via: embryo2000@gmx.de

embryo_2003_08_01.htmlembryo_2003_08_02.htmlembryo_2003_08_03.htmlembryo_2003_08_04.htmlembryo_2003_08_05.html
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Wir haben e-mails bekommen in denen nachgefragt wird ob es mehr Information zu den Bildern gibt. Bitte weiterklicken auf die Klaus Unland Seite, dort findet ihr hoffentlich mehr darüber.

Unsere Tourneen vom Juni - September zeigten uns in den unterschiedlichsten Besetzungen. Auf dem Keminadefestival waren Laith Ameer (Oud) aus Bagdad und Madou Djembe (Perkussion und Gesang) mit dabei, einen Tag später trafen wir in Hamburg Peter Michael Hamel (Piano & keyboards - er ist der Gründer der legendären Gruppe Between) und Musiker aus Afghanistan. Wir (Chris, Jens, Lothar, Mik, Christian und Max) waren auch noch: Alexandr Alexandrov (bassoon) aus Russland, Salamat Shifta (rubab) aus Afghanistan, Ulli Bartel (Violine), Norbert Keck, Wolfi Schlick, Niko Schabe, Masaru Nishimoto, Martin Pirchner, Steffen Müller, Karsten Hochapfel, Florin from Romania, Dieter Serfas, Babak Borbor, Jan, Marja, Baika, Georg Janker.....

Die meisten Konzerte haben wir aufgenommen (gibts auf CDR), einige auf Video und ihr könnt die bestellen über : embryo2000@gmx.de

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Our friend Madou "Djembe" Guindo from Dogonland in Mali/Africa is giving us good vibration, introducing the music of the legendary tribe of the Dogon and joining the Embryo universe. The lineup these days: Mik Quantius, Lothar Stahl, Christian Burchard, Chris Karrer and Jens Pollheide (on the first 3 concerts we had Jürgen Bräutigam from Chckpoint Charlie playing the bass). Madou will stay with us untill 6.7.03. We have a CDR with liverecordings from that out. In may we were playing with our project that had musicians from the Middle East (Syria & Irak) and an artist from Damascus who did some actionpainting (see 28.5.03), had some great concerts with Dieter Serfas (now working with a new group called "Europayers"), Georg Janker, Karsten Hochapfel, Steffen Müller, Titus Waldenfels, Niko Schabe, Wolfi Schlick, Marja Burchard, Ian Ensslen, Babak Borbor..... At Klaus Leas galery on 27.5.03, that seems to be "Embryo' s Minton" we had for the first time Renate Knaup singing with Embryo, even we know each other for more then 36 years. It was overwealming, she did some great freestyle-singing, using the voice like a saxophone, but also telling spontanous words. All those concerts weredocumented on video and audio. Dont miss to ask us for a list of the documentations we have on video and CDR: embryo2000@gmx.de.

Here is a collage with some cdcovers from the bootlegscds that you can order via embryo2000@gmx.de there are many historical releases from the early 70ies never heard before, we open our archives to give you a look in the Embryo universe. Also dont miss our upcoming concerts, we will have with us a special guest >from Mali: Madou Djembe who is not only a great drummer, dancer and singer but also a master of vodoo ceremonies, because he is from the legendary tribe of the Dogon. He has just became the winner of the 2002 cultural contest in Mali and now he is with Embryo on tour, check it out!

Hier seht ihr eine Kollage mit einigen Cdcovers von der Bootlegserie, die Ihr über embryo2000@gmx.de bestellen könnt. Viele bisher unveröffentlichte Aufnahmen aus den frühen 70ern sind dabei, aber auch Sessions von den

vielen Reisen, ob Afrika, Indien oder Japan. Wir öffnen nach und nach unsere Archive, denn es sind unwiederbringliche Kostbarkeiten dabei! In diesem Monat haben wir einen besonderen Gast aus Afrika dabei: Madou

Djembe aus Mali ist nicht nur ein fantastischer Trommler, Tänzer und Sänger , er stammt von dem legendären Volk der Dogon ab und bezeichnet sich selbst als Schamane oder Heiler. Madou hat 2002 den !. Preis bei dem kulturellen Musikwettbewerb in Mali erhalten. Jetzt ist er mit Embryo bis ca 6.7 auf Tour, nicht verpassen! Siehe Tourdates!

It seems that some of our friends in the USA were insulted by our statement (Iraq-war): "The Western countries should stop their stupid agression..", we received e-mails concerning that.Here why: In the 80ies Embryo played a lot with Kurdish musicians, also doing demonstrations against Sadam & his gang, and that was those days forbidden to do, because our government (and nearly all the Western) were making lots of business with Sadam & co.1991, the same time when the 1. Gulfwar was happening we were on concerttour in Morocco. All the tourists and Western embassypeople had left that country, because they feared anti Western reaction, even the Moroccain king had sent troups to fight against Iraq, but everybody in the streets there adored Sadam. We stayed in Morocco, doing our concerts and sessions with the musicians and discussing about the evilness of Sadam, that was generally ignored there. Then we did a happening near Tanger, were we built a big peacesign that could be seen by an aeroplane on the beach. These days we play a lot with a project called UR, that includes musicians from Baghdad and Damascus. They have their family still living there, and even they are totally against Sadam they are also against the Western agression - we are no politics, but there must have been another way to solve that problem!

Just (may) came back from a tour to Austria, Hungary and Slowakia, thanks a lot to Tamas from Trottel (a very fine group from Budapest) who helped a lot for that, here some pictures from that.

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In Linz we did a fine session with Mani Neumeier, the boss of Guru Guru, of course we recorded that!

We just prepare the release of a new album, featuring our new singer Mik Quantius, but also have a lot of CDRs, videos and LPs in stock of recent and historical recordings. We send to you a list, just write to embryo2000@gmx.de. Here some pictures from our tours beginning of the year.

In diesen Tagen (Februar, März) wird alles etwas schwieriger. Wegen dem fürchterlichen Irak Krieg mußten wir unsere Tourneepläne ändern und sind nicht in die Türkei gefahren sondern nach Österreich, Ungarn und in die Slowakei (hier ein paar Bilder davon). Viel davon hat Tamas von der Budapester Gruppe Trottel organisiert. In Linz kam es bei einem gemeinsamen Konzert mit Guru Guru zu einer Session mit Mani Neumeier (haben wir aufgezeichnet). Jetzt musizieren wir viel mit Musikern aus Bagdad und Damaskus um zu zeigen dass Frieden möglich sein muß. Der angeblich "zivilisierte" Westen soll aufhören mit dieser wahnsinnigen Agression, andernfalls droht ein Weltbrand! In den nächsten Wochen veröffentlichen wir eine live Platte wo unser Sänger Mik Quantius viel zu hören sein wird, es wird die 3te 2002 live Veröffentlichung sein, die ersten beiden gibt es nur als CDR. Wir haben mittlerweile eine große Anzahl von CDRs, Videos und Platten auf Lager von aktuellen und historischen Aufnahmen. Wir schicken Euch eine aktuelleListe schreibt an: embryo2000@gmx.de. Hier noch ein paar neue Bilder von unserer Tour Anfang 03:

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Our concert on 5.12 that was supposed to have our all time hero Mal Waldron showed that we hopefully had his spirit, not only playing his immortal compositions like "Fire Waltz", "Golden Golson", "What it is" but also have in the free improvisation his feeling. Embryo had that night Monty Waters, Geoff Goodman, Dieter Serfas, Christian Burchard, Steffen Müller, Karsten Hochapfel, Norbert Stammberger, Masaro Nishimoto and Norbert Stammberger.

The sessions throughout december were played in different lineups, all having their own "magic", a small taste of that you can read in the reports of journalists (Frankfurter Rundschau - see for that Klaus Unland, Ravensburger, Augsburger Allgemeine), hopefully some sound examples of that will find their way on the Klaus Unland site, just discovered some nice historical sounds on the Gunnisite.

The new years night and the following day we had fantastic trips with members of the express brassband, also our singer Mik performed the 1. time in Munich, that happened in the now already abandoned legendary Veedol-Keller.

Das Konzert am 5.12, das wir mit unserem Guru Mal Waldron angekündigt hatten zeigte hoffentlich, dass wir nicht nur seine unsterblichen Kompositionen wie "Fire Waltz", "Golden Golson" oder "What it is" spielen können, sondern auch in der freien Improvisation in seinem "spirit" blieben. Die Besetzung in dieser Nacht war Monty Waters, Geoff Goodman, Dieter Serfas, Christian Burchard, Steffen Müller, Karsten Hochapfel, Norbert Stammberger, Masaro Nishimoto and Norbert Stammberger.

Die Sessions den ganzen Dezember zeigten immer andere Konstellationen, die funktionierten, jedenfalls waren die paar Presseberichte (Frankfurter Rundschau - siehe Klaus Unland Seite, Ravensburg, Augsburger Allgemeine)darüber mehr als wohlwollend und hoffentlich gibt es bald ein paar Takte davon zu hören wie einige Konzertaufnahmen auf der Seite von Klaus Unland, oder wie gerade entdeckt auf der Seite von Gunni von früher.

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pictures from above left Bilder von links oben: 1.1.03, 1.1.03, 20.12.02, 26.12.02, 26.12.02 pictures from down left Bilder von links unten: 27.12.02, 27.12.02, 27.12.02, 28.12.02, 3.1.03, 27.12.02

Our musical father, inspiration through all the years: Mal Waldron has left us 2.12.02. He died 9:15 pm local time in Brussels, Belgium, quietly and without pain, after a very brief illness.

Anders Mathiesen has compiled and edited a Discography: Mal Waldron "A black Artist" that documents more then 600 recordings from 1949 - 1989.
You can get it :
Anders Mathiesen Broendsteds Alle 4 DK-1803 Frederiksberg
click here to read his text about Mal 

 

We thank the sky that he enabled us to meet and play with Mal Waldron who had been together with so many immortal masters of music like Billie Holiday, Charles Mingus, John Coltrane, Eric Dolphy, Booker Little, Joe Henderson, Woody Shaw, Ed Blackwell, Elvin Jones, Max Roach, Steve Lacy, Jeanne Lee, Abbey Lincoln, Lester Young, Coleman Hawkins.............so many many more to name! Mal Waldron has never owned a grand piano, nor had  been a rich man, but his music will stay in the hearts of all music lovers!

Unser musikalischer Vater und über all die Jahre nie aufhörende Inspiration:
Mal Waldron hat uns gestern am 2.12.02 für immer verlassen. Er starb nach einer kurzen Krankheit friedlich und ohne Schmerzen um 9:15 in einem Krankenhaus in Brüssel.

Wir danken dem Himmel, daß er es uns ermöglichte Mal Waldron zu treffen und mit ihm zu musizieren, er, der mit so vielen unsterblichen Meistern zusammen war, wie Billie Holiday, Charles Mingus, John Coltrane, Eric Dolphy, Booker Little, Joe Henderson, Woody Shaw, Ed Blackwell, Elvin Jones, Max Roach, Steve Lacy, Jeanne Lee, Abbey Lincoln, Lester Young, Coleman Hawkins.........so viele Namen die noch genannt werden müßten!

Mal Waldron hat nie einen Flügel besessen, noch war er ein reicher Mann, aber seine Kunst hat die Herzen aller Musikliebenden erobert!




CD's, LP's & Videos

 

{short description of image}      


The experienced composer and musician Gene Carl ( www.genecarl.com ) has written to us these views on our concert in Den Haag / 8.04.07

(Jens, Lothar, Mik, Marja und Christian):

We all waited a long time for you guys to show  in The Hague.  But it was one of

the greatest experiences I ever had. All the players were riveting and totally into

the music.  No faking and so concerned that everything was coming out well. 

From the singer's harmonics, the drummer's rhythmical patterns, the bass (flute) players amazing stream of runs, the vibraphonist's (cither also) great melodic patterns AND the keyboardist's wah-wah riffs--WOW.  She was really unique.  Brilliant and a wonderful experience to hear you live.  Not only did I think you guys were great musicians, but when I came outside to leave--towards the end of the concert--there was a bird singing the same upward-moving melody pattern you guys were playing.  I stood and listened for 5 minutes in disbelief that it actually was a bird.  You guys definately have a magic touch.  Definitely a "religious" experience for Easter Sunday!!!    

Der berühmte Musiker und Komponist Gene Carl (www.genecarl.com) schrieb

uns diese Zeilen nach unserem letzten Konzert auf dieser Ostertournee

in Den Haag am 8.04.07 (Jens, Lothar, Mik, Marja und Christian):
"Wir warteten schon eine lange Zeit darauf Euch in Den Haag zu erleben, und

es war eine der besten Erfahrungen die ich je hatte. Alle Mitspieler waren versiert

und total in ihrer Musik. Absolut kein so tun als ob. Alle waren so konzentriert,

dass Alles bestens lief.
Die Harmonien des Sängers, die rhythmischen Muster des Schlagzeugers, die

fantastischen Läufe und Bewegungen des Flötisten und Bassisten, die großartigen

Muster des Santur und Vibraphonspielers und die wah wah riffs der Keyboarderin - wow, sie war wirklich einzigartig.
Brilliant und was für eine wunderbare Erfahrung Euch live zu hören.
Ich denke nicht nur dass ihr großartige Musiker seid, aber als ich am Schluß des Konzerts vor die Tür trat war da ein Vogel zu hören, der genau die gleiche Melodie pfiff, die ihr gerade spielte. Ich stand gebannt für mehrere Minuten, konnte gar nicht glauben, das es ein Vogel war. Ihr müßt magische Züge haben. Wahrhaft eine

religiöse Erfahrung an einem Ostersonntag."

 
 Till march everything worked out well, no freezing on the road, good concerts - never the same! 
Another great performance with the amazing Alphorn Kollektive, again Michael Lutzeier contributed great saxwork, Lothar this time on 
the drumset and a wellrecorded tape from that event. Carneval chillout in Nürnberg & Würzburg with Locko Richter (still a strong 
voice of progressive improvisation), Mario Mc Coy and later Edgar Türk. 
Near the US base Ramstein another creative frew flow night with Embryo meets Omray, a thrilling musical meeting that goes on and on. 
A week later a microtonal quartet (& Dieter, Steffen, Rajko and Christian) 
that turned into a quintet when Marja dropped in to hit the pianokeys, next day same group performed with Christian Christou and 
didgemaster Viz and on the final gig they were supported by Harro Dehmke`s clarinet. 
People keep us asking who will be playing with Embryo so we will write some info in our concertdates. Christian, Lothar and Jens are 
the nucleus, 
but because Embryo members dont live in one area but hundreds of kilometers far from each other it can happen that there is a sudden 
change due to f.i. financial reasons. 
Next will be many concerts in Berlin & Michi Wehmeier, Mesut Ali, Dirk Engelhardt, Masaru Nishimoto, Max Weissenfeldt, Mik .....then 
a trip to the Netherlands.. then 3 days & Dieter Serfas and his Europayers and a long tour to Italy with a highlight from 26. - 28.4 
when Embryo will perform with the Kerlox Dubband ( www.kerloxdubband.it ) who are doing great fusions of oriental jazz.
 
Die ersten 3 Monate des Jahres liefen ohne Probleme. Keine eisigen Straßen, dafür wunderbare Sessions und Konzerte mit immer anderen 
Besetzungen: 
Rosenmontag mit dem Münchner Alphornkollektiv, diesmal saß lothar am Schlagzeug, Michael Lutzeier glänzte mit seinem einfallsreichen 
Saxophonspiel und Christian spielte viel keyboard und managte gleichzeitig eine gute Aufnahme. Faschingsausklang dann in Nürnberg u. 
Würzburg mit Locko Richter (immer noch eine der wichtigsten Stimmen der progressiven Improvisation), Mario Mc Coy und dann ging es 
weiter mit Edgar Türk, hier ein Auszug aus einer Konzertkritik: 
Main ? Echo 24/25.2.07 
Ruhelose Methusalems 
"....Arabisch-asiatische Klänge der Laute Oud (Mario McCoy), sanfte Drums (Edgar Türk) und sphärisches Xylophon (Lothar Stahl) 
untermalen im ersten Stück - das zwanzig Minuten dauert - das ekstatische Vibraphon, gespielt von Christian Burchard. Der Münchner 
Gründer von Embryo zuckt wie ein Derwisch im selbst geborenen Rhythmus, lässt die Klöppel wie wahllos auf und nieder fahren, schlägt 
dann energisch, zielgerichtet zu, als habe er einen Amboss unter sich und formt den Sound zu buddhistischem Trance - Jazz, dem nur 
noch gutturale Mönchsgesänge im Hintergrund zu fehlen scheinen. Seit ihren Asienreisen in den späten 70ern gelten Embryo als Pioniere 
der Weltmusik; und präsentieren sich jetzt, 30 Jahre später, als ruhelose Methusalems, die sich im zweiten Stück in exzessivem 
Progressive-Kraut-Jazz-Rock versenken: Burchard, graue Haarsträhnen vorm Gesicht improvisiert mit dem wawa Pedal, Türk und McCoy 
setzen mit perlenden Gitarren-Soli rhythmische Akzente, typisch deutsche Psychedelic -Musik zum High -Werden oder Wegdämmern, 
ganz wie es beliebt... 
Fünf Stücke von epischer Länge spielen Embryo insgesamt, lassen jazzige Wiederholungen durch den Raum schweben und beschließen ihr 
freies Spiel mit einer Perkussions ? Orgie auf drei Handtrommeln. Die Zuhörer sind begeistert, lassen Embryo nur ungern gehen...." 
Nahe der berüchtigten US base Ramstein ein weiteres free flow meeting mit einer spannenden musikalischen Begegnung von Omray und 
Embryo und dann eine Fusion mit Jürgen Bräutigam von den Check Point Charlie. 
Immer wieder fragen uns Leute wer jetzt eigentlich Embryo ist. In Zukunft werden wir die wichtigsten Musiker in die concertdates 
schreiben, da wir aber hunderte von Kilometern auseinander wohnen kann es aus z.B. finanziellen Gründen immer wieder passieren, dass 
sich das ändert. Eigentlich meist immer dabei Lothar, Christian und Jens. Bei den 8 Tagen in Berlin werden Michi Wehmeier, Mesut Ali, 
Masaru Nishimoto, Max Weissenfeldt, Dirk Engelhardt, Mik, Marja, Eleasar ... erwartet, nach den Hollandgigs geht es weiter mit Dieter 
Serfas und einigen seiner Europayers und dann mit der eingespielten Besetzung auf lange Italientour, wo wir mit unseren Freunden von 
der Kerlox Dubband (www.kerloxdubband.it) bis in den Süden reisen werden. 
 

The tribute to Mal Waldron concert on 3.12.06 in the Unterfahrt Munich with an all star group: Monty Waters, Geoff Goodman, Chris Lachotta, Marty Cook, Michael Lutzeier,

 Dieter Serfas, Titus Waldenfels, Marja Burchard and Christian Burchard was a big success. Great interpretations from the immortal compositions of Mal Waldron ( Russian Melody,

 Fire Waltz, The Git Go...), intense solos by all members and a big surprise when Sascha Alexandr Alexandrov came right in time with his bassoon from Moscow to join the exceptional session. It was filmed with two hdv cameras and will be soon available on DVD.
Then a warm Chrismastour starting in the Black Forest with Eleasar, Marja, Mario, Lothar and Christian ending in the old centre of Frankfurt near the biggest Christmas market where Omray`s friend Kauli played percussion, the night before it was Omray`s Kevin and the bass & guitar plucked by Edgar Türk.
A few days later a big farewell to 2006 with Munich`s Alphornkollektiv - two women and three men playing those three meters long horns with a wild grooving Embryo setup. Roman Bunka on guitar, Dieter Serfas on drums, Christian on vibes, Michael`s wonderful bariton & Sopranosax, Bernd on altosax, Marja playing marimba & keyboard and Harro with his tuba & clarinet, documentated on DVD & 2 cdrs.
Dieter Serfas on drums on the 1.gig of 2007 in Munich`s Kulturkeller in Christian`s Westendstreet. Georg Janker brought his big bass, Marja, Haiko (from the alphorngroup), Bernd and Christian created new free spaces.
A good start for another active year.
Many festivals already booked ( Mantova Musicfestival 4.5, Herzberg, Hamburg`Klangnacht 14.7,....), tours in Italy, Spain, France.....and another highlight & New York`s NNCK, they will tour with Embryo in may.

6.6.06 Stewart Voegtlin via Soundaton New York:
Munich’s Embryo, an ensemble with a 30-year existence, three decades of constant experimentation, ad hoc provocation birthed from musical boredoms. A rare success outside of improvised jazz, this tandem triumphs in its selflessness, musical devotion built on custom’s foundation – as much to do with the Depression-era front-porch hootenanny as Krautrock’s storied linear madness: Autobahn’d motorik rebuilt on the bedrock of ritual hand percussion, xylophone, marimba, glockenspiel. Other elements: flatulent brass, rollicking free reeds, meandering bass and winged strings sew themselves onto each other, piercing, perforating, and healing anew. For this music, there is no sequence, no series suspended in time. Beginning and end as plastic sounds pulled into shape – a circle drawn in the dirt from nail-bitten fingers. Drums nearly beat Blakey, unbound from a zither’s metal pluck; voice mumbles, screeches, whispers and slow yells; guitars sound as so many cicadas stridulating in the moist summer air; claves, bone and brass slapped, struck and shattered: the primordial murmured “ur,” pre-conception’s sticky process, pre-fetal, outside of the egg as only an impulse withheld. Sun Ra’d big band, organic and inorganic sound as ordinary event and inexplicable phenomena – all the violence and beauty of a backseat birth from an unwilling mother who can no longer keep her baby within her well: The cracking of several shells underneath an unmoving ass. Were we to break the egg, Emerson tells us, the embryo – before its eyes have even opened, will bite fiercely. Provoke a snapping turtle with a stick and his teeth quickly respond. Take his head from the body with a blade and the teeth still do not relinquish the stick: They bite in death; they bite even before they are born. The No-Neck Blues Band and Embryo – Das Erste Mal: The first time.


Das Konzert zu Ehren von Mal Waldron in einem der renomiertesten Jazzclub Europas, der Münchner Unterfahrt, war ein voller Erfolg. Großartige Interpretationen der unsterblichen Kompositionen von Mal Waldron (Russian Melody, Fire Waltz, The Git Go...), intensive Solos von der All Starband: Monty Waters, Geoff Goodman, Chris Lachotta, Marty Cook, Michael Lutzeier, Dieter Serfas, Titus Waldenfels, Marja Burchard, Christian Burchard und dann noch die Überraschung als Sascha Alexandr Alexandrov aus Moskau mit seinem Fagott diese aufregende Session unangekündigt mitmachte. Das ganze wurde mit zwei hdv cameras festgehalten und gibts demnächst auf DVD.
Dann eine kleine Weihnachtstournee, die im Schwarzwald losging mit Marja, Valentin, Eleasar, Mario, Lothar und Christian, wo Spanienfahrer Andy wieder zur arabischen Oud griff. Dann kam Edgar Türk mit seinem Bass und Gitarrespiel dazu und von der Free Flow Band Omray die Perkussionisten Kauli und Kevin.
Einige Tage später das große Abschiedsfest für 2006 mit dem Münchner Alphorn Kollektiv - zwei Frauen und drei Männer blasen diese meterlangen Hörner, waren damit schon in Marokko auf Tour und nähern sich musikalisch den vielfältigen Embryo Rhythmen, was zu einer neuen Klangsynthese führt.
Embryo in Hochform: Roman Bunka an der Gitarre, Dieter Serfas on drums, Christian on vibes, Michael`s wundervolles bariton & Sopranosax, Bernd am altosax, Marja spielte marimba & keyboard and Harro bereichernd mit seiner tuba & clarinet, dokumentiert auf DVD & 2 cdrs.
Dann ein guter Start ins neue Jahr. Das erste Konzert 07 im Kulturkeller in der gleichen Straße wo jetzt die Embryofäden gezogen werden. Georg Janker am Kontrabass, Haiko und Bernd von der Alphorngruppe, Christian mit seinem Vibraphon, Marja diesmal auch an der Posaune und ein inspirierter Dieter Serfas am Schlagzeug.
Bald beginnen die Embryo Tourneen in alle Richtungen, einige Festivaltermine wie Jazzmeile Jena am 27.3, Mantova am 4.5, Herzberg, Hamburg`Klangnacht 14.7, bei Ljubliana 29.7, Tourneen nach Italien, Spanien, Frankreich .... stehen bereits auf dem Terminplan.
Im Mai gibt es hoffentlich ein Wiedersehen und hören mit den New Yorker NNCK, die Cd & LP Embryonnck hat in der internationalen Avant Garde Szene Kultstatus erreicht,erhielt teilweise essay reife gute Kritiken aus aller Welt, tauchte sogar in diversen Hitparadenlisten einiger progressiver Radiostationen in den USA auf und jetzt rufen alle nach einem encore - vielleicht wird es schon die im Mai 06 aufgenommene gemeinsame Session.



6.6.06 Stewart Voegtlin via No Neck Soundatone New York
.....Embryo seit über 3 Jahrzehnten ständig am experimentieren. Aus musikalischen Langeweilen geboren sind sie ad hoc eine Provokation.
Ein seltener Erfolg in und um den improvisierten Jazz. Dieses musikalische Tandem triumphiert in seiner Selbstlosigkeit. Ihre musikalische Widmung ist auf die Grundlage aller Bräuche gebaut - hat genauso viel zu tun mit der Ära der Depression, im vorderen Windfang auf die Hupen gedrückt, wie die Geschichte vom Krautrock und seiner linearen Verrücktheit.
Autobahnmäßige Motorik wird auf der Bettdecke der rituellen Bandperkussion (Xylophone, Marimbas,Glockenspiel)wieder erschaffen. Andere Elemente: Aufgeblähte Blechbläser, sich freiherumdrehende reeds, meandernde Bässe und beflügelte srings weben sich ineinander, piercen, perforieren und heilen sich aufs neue.
Für diese Musik gibt es keine Reihenfolgen oder Serien, die durch die Zeit beschränkt werden. Anfang und Ende werden wie plastische Klänge in ihre Gestalt hineingedrückt - ein Kreis wurde von angebissenen Fingernägeln in den Staub gezeichnet. Die Trommeln klingen fast wie die von Blakey, losgebunden von dem Plektrum einer Zitter, eine Stimme murmelt, dann Gekreische und langsame Schreie. Gitarrentöne wie viele Zykaden in der feuchten Sommerluft. Tonhölzer, Knochen und aufeinandergeschlagenes Blech werden gestoßen und geschmettert. Der Premordiale murmelt "Ur". Der verdickte Prozess des Vorkonzipierten, prefetal und außerhalb der Eierschale wie nur ein zurückgehaltener Impuls sein kann.
Die Sun Ra Bigband (organisch und unorganisch) klingt wie ein gewöhnliches Ereignis und undeutliches Phänomen - all die Gewalt und Schönheit der Geburt auf dem Rücksitz von einer unwilligen Mutter, die ihr Baby nicht länger in sich tragen kann: Das Krachen einiger Muscheln unter einem unbeweglichen Hintern.Ist es an uns das Ei zu zerschlagen?
Emerson erzählt uns, daß der Embryo bevor er seine Augen öffnet, fürchterlich zubeißen würde. Wenn Du eine um sich schnappende Schlange mit dem Stock störst, werden ihre Zähne schnell antworten. Trenne ihren Kopf von ihrem Körper, werden ihre Zähne den Stock nicht freigeben: Sie beißen noch im Tod, sie beißen bevor sie geboren sind .................


In Mönchengladbach Werner with his beautiful trumpet and oboe playing and Mik joined the freeflow veterans and after a quartet performance in Minden they met Mario who had everything arranged for the session in Oldenburg, where members of the local group "Beelzebub Airlines" joined later in the evening. Then in Münster and Delmenhorst`s "Kerem" no Christian who had to rush back to Munich to empty his 1/4 century long domizil in Dollmannstr, but the others where joined in Kerem by saxplayer Andreas Gohlke and expressive and inventive dancer Malamatenia Kamenidu. A pity she could not come to Christiania`s stage Loopen ( www.loppen.dk ), a well equiped musichall changing every day the program.
The trip being in that still alternative anarchique place was like a dream.
Embryo had played there 20 years ago & Roman,Ramesh Shotham, Loko, Eugen and Christian who was the only member left in the new lineup & Andreas, Lothar, Jens, Mik and Valentin. Danish radio recorded the whole concert that went through many different spaces.
Kopenhagen`s most famous place Christiania, about the same age as Embryo, still exists strong for instant as an impressive example of how ~ 1000 people can live together, fighting through the decades as a so called freestate.
You can see a lot of pictures ( 6 - 25 in the 11_06 )from a morning walk through the still sleeping almost futuristic area inmidst of Denmark`capital with its conservative government that want to close
this worldwonder. We would have liked to stay longer there but the tourplan kept us going - hopefully a comeback for a festival in summer there. The journey to Germany`s capital went via Hamburg to a new alternative culturecenter in Binde near Gorleben where we had a long jam with local "freeflow" musicians almost all night long.
In Friedrichshain reunion & poets of rhythm members like Max and Masaru, Michi brought a Mali trained Thomas Kornmaier (sax) who had to leave after the 1. set but was prompt replaced by Dirk Engelhardt, who took the chance to renew his oriental experiences he made with Embryo in Morocco. Of course Lutz was there with his spaceviolin and a surprise when Mesut Ali with a couple of Turkish friends dropped in on the Berlin farewell in Kreuzberg`s "Trödler".
Christian had known him from the 80 ies when playing with the father of the East - West fusion music Okay Temiz, Mesut has recorded the last album & Yulyus Golombeck, runs a musicplace (jazzlodos@yahoo.de) and plays with his group oriental connection.
After a lecture like performance in the music ethnology institute of university of Halle we went with no breaks to the "chillout" in Franken`s Vitus. The mainpost praised the meeting of Lothar, Christian, Mik, Mario and Valentin with Eugen de Ryck and Loko Richter (who cancelled even a gig with Ära because of the Embryoinvitation):"...nothing for the listeners of odd mainstream sounds you can hear in the radio... the music seems to live from itsself... a music that is never the same, conctantly reinvented, not from a certain genre or "Klischee" (Schublade) ...."
After the Mal Waldron tribute concert we present in Munich the collaboration with Munich`s Alphornkollektiv. This group had played some spontanous improvisations with Embryo through the years and this will be a more worked out search for new things to come.

 
We happened to tour Berlin in june & july two times & Christian and Lothar as the nucleus first joined by Werner from the Mik Quantius project Microcosmos, Mario, Andy,Ansgar, Lutz .... and guests from Africa like a Senegalese singer and Tunesian singer Chiha.
A few weeks later Marja, Valentin and Jens came along, also Michi who is working on an Embryo movie. In between the Berlin days sessions with Dieter Serfas, the Express Brassband, Joachim Huebner (Bansuriplayer), the tavilplayers Christian Auer and Schmidthofer, the celloplayers Freddie Alberti and Eleasar Werbitzki,and again & Chinese master Xizhi Nie who joined us at the beginning of our august tour to Morocco.
First at the famous Klangbadfestival (initiated by members auf Faust) where we (Xizhi, Jens, Lothar, Valentin and Christian) grooved out a rainy night. In 10/06 Jazzthetik Christoph Wagner wrote in a festivalreport: "Legendary worldmusicgroup Embryo with their dreamy melodies from 1001 nights happened to be sorcerers when they created a magic ending to the first day. Their exotic sounds echoed wonderful in the cool nightbreeze."
Then in Lyon`s La Friche, a beautiful alternative centre, where French musicians joined us in an amazing jam. After another nightdrive we reached Cal Cabrit, another oasis in the secret Embryo network, where we met Lutz Wernicke and David Drudis. In Barcelona Didak Ruiz jumped on the stage at the big festival of Gracia. A popular Katalan TV station showed Embryo live at the festival two times the next day while the biggest newspaper praised Embryo as the "superbanda".
A few hours passed and we were on a beach - stage near Mataro for a farewell session because our Chinese mastermind had to leave us. It was a supernight with long funky jams amd other musicians joining like altosaxplayer Furmi from Katalan psychodelic group Soma Planet. Again some hours later in Abricias near Gracia another good -by session, this time for Didak, Lothar and Jens, while Andy Rust arrived after a long ride from Tübingen right in time for our long second set.
A brand new quintett grooved in at a beautiful open air stage in the paradise called Cortijo de La Loma somewhere in a naturepark of Andalusia. Then almost non stop a long drive to the castle of Castelar de la Frontera, founded thousands of years ago by the Berbers of Morocco, where we have still many friends who live in small houses around the castle since decades. We travel there since the late 70 ies and have met legends like the great flamenco star Manuel Molino.
A big Hello a few day later in Tanger. First jamming with the Files de Detroit a big ensemble directed by old experienced mastermusicians dedicated to the classical Andalousian music that is knowned and performed in all Maghreb (including Algeria and Tunesia).
They play beside that all Oriental music, their repertoire includes lots of Turkish Simais we know or the big music literatureof Oum Kalthoum and her many great composers like Abdul Wahab or Riad el Soumbati.
In the early 80 ies we had met Gnawamaster Black Abdullah who became known in the West working a lot with pianist & composer Randy Weston. That was the reason we never met since then, even we had visited so many time his hometown, he was on tour somewhere in Europe and USA. This time his house became a sessionpoint for our Moroccaine days. We spent great nights in his "musicrooms" full of historical pictures, posters or instruments where he prepares with his fellowmusicians for his tours all around the world - in october Black Abdullah is on the road with the star of New Jazz: Archie Shepp, giving many concerts all around Europe. All his family lives in the misterious Gnawatradition, even his small kids gave us impressive looks in their magic acrobatic dancing, that have their roots in Black West Africa. Our time in that land of 1001 nights ran out too fast, only a short meeting with Quanunplayer Ahmed his brother Osamma or our old friend Abdel Mashied. We happened to play with Abdel Harrush a former member of Mashied`s group "Gnawa Express Tanger" who lives now in Spain where Lothar and Jens were already waiting. So we had one more session in Almeria where during the gig somebody opened the windows of our tourbus, but we were lucky, nothing was missed, not like two years ago when gangsters robbed us near Valencia. Maybe this time everything went fine because "angel" Pepe Mariano Ibarra was playing with us. He is a sensitive artist of Andalusian underground culture a true legend and we became real friends.
Then almost 1000 km ride north to Barcelona and a strong Embryo lineup ( Lothar, Jens, Lutz, David, Valentin, Marja and Christian ) pleased everybody, audience and friends ( like Francesc Diaz y Melis who wrote recently: "For the moment, my best wishes to you all, and tell you that your concerts this summer had been really very enjoyed for most of my friends, including, of Rosa and Francesc Puerto, Angel, and many others. I hope to see you soon. I think you have now a fine Embryo line up, a very well assembled band. Keep on it, we need it !!!! )
On a short trip to "La Gramola" in Manrese Katalan multi-intrumentalist Joel Olive blew some spacy Didjeridu sounds
Percussionman Didak Ruiz who has just released a beautiful CD came from a tour in Galicia right in time for a hot farewell session near Ramblas and then a quintet ( Lothar, David, Valentin, Marja and Christian ) escaped the coming floods to Bar Pirata in Llanca where local drummer Xavier joined. In Italy we reduced to the unbreakable four ( Lothar,Valentin, Marja and Christian ) but in Mittersill/Austria
( where composer Anton von Webern was born! ) the parents of Valentin: Gabi ( she grew up with stepfather Bobbie Jones, who was tenorsaxplayer in the Charlie Mingus ensemble ) and drummer Gregor Altenberger added some different music to the last session on this 5 weeks long tour.
Back in Munich, Dieter Serfas came to play with Valentin, Marja and Christian and trumpetplayer Götz Liekfeld. First in Diessen where saxplayer Michael Zutzeier lives, who came to play some interesting altosax solos. In Gauting`s "jazzcorner" Cafe Fußberg another highlight of Embryo (Christian Burchard, Dieter Serfas meets Deepblue (Manfred Frei, Stefan Berchtold). The Süddeutsche Zeitung wrote on 26.09.06 about this group with the headline cultivated art of discussing instead of boring musicconsumery: ...This spontanuous meeting of musicians with total different backgrounds showed a thrilling event for everybody .... the two duos found a common platform, where they could keep their sorces to melt them in a richness of different forms .... like in those days of the packed
musicclubs. Who can do that now a days"
A few days later, Roman Bunka had insisted doing it, coming from Iraques rivers Euphrat and Tigris djoze player Bassem Hawar came to play his traditional violins. The microtonal session became a true highlight of intercultural meetings. Reknowned celloplayer Jost Hecker (modern stringquartet) bowed and grooved throughout the long set and later Argentinian guitarist Luis Borda added some music from overseas. Thanks this was filmed by Andy in hdv, now available on DVD.
Preparing for a tour from 20.10 - 12.11 up till Kopenhagen`s famous alternative center "Christiania" which will be recorded by Danish radio we want to point on our first performance:
21.10 "Free Flow Festival" in Kassel`s Kulturfabrik Salzmann www.kulturfabrik-kassel.de
It is the 3 rd festival for free improvising groups from all over, a gathering of musicgroups that can be described as "free flow"
Two days of fascinating multimedia-meetings, many outstanding artists from all genres like film, dance, sculpturers, painters ... take part. We think ist unique in its kind - everytime different! Hopefully interesting sessions will happen like in the last years, when at the end of the program sometimes more then 20 musicians from various bands created new unheard sounds.
We just had a new sound when we did a surprising jam with four Bravarian alphornplayers ( around Georg Schweisfurth called Alphorn Kollektiv) that just returned from Essaouira on the Moroccain coast dedicated to freemusic. To be continued soon!
The Free Flow concert went with legendary Loko Richter much on violin expressive vocals and bass, the Omray percussion of Kevin aund Gerd`s sopranosaxophon, Strom of corse & Karsten and Carmen. horns before and beside the stage.. in the morning.
On december 4. we will play a tribute concert for Mal Waldron in Munich`s Unterfahrt. There will be heard great compositions & arrangements from our musical father. Embryo will be a small big band with improvising stars like Monty Waters, Geoff Goodman, Chris Lachotta, Marty Cook, Roman Bunka, Dieter Sefas ....... and Christian Burchard who is organising everything. Dont miss it!





"Embryo ist das Gegenteil von Hippie"

(Die Wochenzeitung 20.5.04 Im Gespräch Nick McCarthy, Gitarrist, Sänger und Keyboarder von Franz Ferdinand)

Hello

as you can see in the small picture the lineups of Embryo kept changing every week sometimes every day: We happened to tour Berlin two times & Christian and Lothar as the nucleus first joined by Werner from the Mik Quantius project Microcosmos,Mario,Andy,Ansgar,Lutz .... and guests from Africa like Senegalese singer and Tunesian singer Chiha. A few weeks later Marja, Valentin and Jens came along, also Michi who is working on an Embryo movie. In between the Berlin days sessions with Dieter Serfas, the Express Brassband,Joachim Huebner (Bansuriplayer), the tavilplayers Christian Auer and Schmidthofer, the celloplayers Freddie Alberti and Eleasar Werbitzki,and again & Chinese master Xizhi Nie who joined us at the beginning of our august tour to Morocco. First at the famous Klangbadfestival where we grooved out a rainy night, then in Lyon s la friche, a beautiful alternative centre, where French musicians joined us in an amazing jam. In Barcelona David and Didak Ruiz jumped on the stage at the big festival of gracia, TV showed it two times the next day and the biggest newspaper praised Embryo as the "superbanda" - actually we were the only band performing, because a terrible rainstorm had made the organisers to cancell the shows, but we waited for the end of the heavy weather and played then to an exiting remained audience. The Andalusian concerts in La Loma and Castelar were played in a quintet lineup, that played long and strong (Lutz, Andy, David, Valentin, Christian) Now we get ready for the trip to Morocco, for some in the group it is the first time for some 35 th, but still adventurous. Hope everything runs well!

Beginning of april we ( Valentin, Lothar, Marja, David, Christian) went via Vienna to Hungary where Tamas with his band Trottel had set up some sessions together with another ethnogroup from his country. After Kecskemet, Budapest and Gyor we drove night and day to Tolmin in Slowenia near the Italian border, a rather small town but with a big scene.Here we met and played with musicians from the group Salamandra, a group that sounds fresh, using all kind of musical sources like avantgarde, ethno, freeformplaying... maybe you can call them "freeflow" the new word for a new thing. The jam with Matej Magajne & Sabina Magajne was incredible, all together 10 people on stage and recorded!

After a mondaynight in Lubljiana`s famous Menza pri koritu where we met Bratko Bibic a member from legendary Begnagrad, a fantastic experimental band from the late 70ies, we went to Zagreb to Mocvara where the psychedelic formation Tena Novak were happy with us that so many people showed up on a tuesday night and some were dancing to our odd rhythms. Restless we went via Graz where we enjoyed playing with Wolfgang Petritsch, to Linz and then through snow and ice to Varese. Here sunny life started with Moroccain drummer Zaccary Aouna and Fakhraddin Gafarof from Aserbaidschan whom we had the honor to play with in the past, an incredible mastermusician on the tar. The music was almost Middle Eastern, Fakhraddin Gafarovalways kept the spirit from his beautiful culture going. There is a filmdocumentation and a wonderful recording from that available.

After a short trip to Trieste we met in Torino the fine trumpetplayer Giorgio Li Calziwho has many things with us in common like being fan of Jurj Parvenow and Paradjanov. The session was interesting as was next day in Modena where another great meeting happened with Alhambra` s ( www.flyagaric) Marina (voice), Nick (guitar& bass), Ciro (drums, darbuka), Pier (guitar) and the local tenorplayer Max Marmimolli who joined the farewell jam.. Back in Munich we did a lot of promotion for the big meeting with our friends from New York. Dieter Serfas came one night before and grooved in with Christian and Deep Blue `s pianist Manfred Frei and bassplayer Stefan Berchtold that the Süddeutsche Zeitung praised as a thrilling meeting. The 7 musicians from the NNCK arrived right in time in Hansa 39 on 5.5 and enjoyed the hello from Marja, David, Eleasar, Dieter, Christian and Mik. Master.Xizhi Nie had brought all his Chinese instruments and two big basses were often bowed by Georg Janker and Steffen Müller. So another beautiful Embryonnck recordingsession was born. Lots of filmcameras saw the intense dialog of the 16 piece orchestra, and the audience did not want them to stop exploring new horizonts. Just received the news that on december 10. we will continue that combination starting in Great Britain. There is a new list of available Embryo-works, please write to: embryo2000@gmx.de (also for booking etc).

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Anfang April fuhren wir  (Valentin, Altenberger, Lothar Stahl, David Drudis, Marja & Christian Burchard) über Wien nach Ungarn, wo der Budapester Bassist und Sänger Tamas mit seiner Band Trottel einige Sessions mit einer anderen Ethnogruppe und uns organisiert hatte. Nach Stationen in Kecskemet, Budapest und Gyor fuhren wir Nacht und Tag bis nach Tolmin in Slowenien nahe der italienischen Grenze. Diese Kleinstadt  hat eine grosse Szene. Dort trafen und spielten wir mit Musikern der Gruppe Salamandra, die ungemein frisch klingen und viele aufregende musikalische Stile wie Avantgarde, Ethno oder freeform  mischen ... wir könnten sie unter freeflow führen, das neue Wort für einen neuen Stil. Das Zusammenspiel mit Matej Magajne & Sabina Magajne war überraschend aufregend, manchmal waren wir zu zehnt auf der Bühne. Montag abend in Lubljianas berühmten Menza Pri Koritu trafen wir den Akkordeonmeister Bratko Bibic, dessen Gruppe Begnagrad uns noch in bester Erinnerung war. 1985 auf dem Weg nach Ägypten hatten wir uns zuletzt getroffen. Viel Zeit hatten wir nicht denn es ging weiter nach Zagreb in das Mocvara, wo die psychedelische Formation Tena Novak mit uns überrascht war, dass an einem Dienstag Abend so viel Publikum erschienen war. Viele tanzten sogar auf unsere ungeraden Rhythmen. Fast ohne Pause ging es weiter nach Linz mit einem kleinen Zwischenstop in Graz bei dem Trommler Wolfgang Petritsch und dann durch Schnee und Eis bis in das nordwest - italienische Varese nahe der Schweizer Grenze.  Hier begann das sonnige Leben, Jens Pollheide war angereist und der marrokanische Perkussionist Zaccary Aouna hatte den berühmten Fakhraddin Gafarof aus Aserbaidschan mitgebracht, mit dem zu musizieren wir schon öfters die Ehre hatten. Die Musik war dementsprechend stark vom Mittleren Osten beeinflußt.Fakhraddin Gafarof war gut aufgelegt und ließ immer wieder Themen und Rhythmen seiner wunderbaren Kultur aufblitzen. Glücklicherweise gibt es eine Filmdoku und eine wunderbare Tonaufnahme davon. Nach einem kleinen Zwischenstop in Trieste trafen wir in Torino den Trompeter Giorgio Li Calzi der viele Vorlieben mit uns teilt, wie den russischen Trompeter Jurj Parfenov und den sagenhaften Filmemacher Paradjanov. Die Session war äußerst interessant wie auch die am Tag drauf in Modena wo wir unsere Freunde von Alhambra ( www.flyagaric ) trafen (Marina (voice), Nick (guitar& bass), Ciro (drums, darbuka), Pier (guitar)) sowie den Tenorsaxophonisten Max Marmimolli  Zurück in München rührten wir fleißig die Werbetrommel für das große Treffen mit unseren New Yorker Freunden (No Neck Bluesband oder NNCK). Dieter Serfas kam einen Tag vorher angereist um sich mit Christian Burchard und den Deep Blue Musikern Manfred Frei und Stefan Berchtold schon mal einzuspielen. Die Süddeutsche Zeitung lobte dieses mit der Überschrift: "Spannende Begegnung" als "spannender und entspannter Abend". Freitag 5.5 dann: Die sieben amerikanischen Musiker der  NNCK kamen direkt aus Genf gerade rechtzeitig ins Hansa 39 und freuten sich über den herzlichen Empfang von Marja, David, Eleasar, Dieter, Christian and Mik. Auch Meister Xizhi Nie war mit all seinen chinesischen Instrumenten gekommen, und als dann die zwei Kontrabässe von Georg Janker und Steffen Müller oft mit dem Bogen feierlich gestrichen wurden war das der Anfang einer neuen wunderschönen Embryonnck Aufnahme. Mehrere Filmkameras haben den intensiven Dialog der sechzehn köpfigen Band festhalten können. Am Schluß wollte das Publikum dieses Horizonte erweiternde Ereignis am liebsten mit nach Hause nehmen. Gerade kam die Nachricht dass am 10.12 es mit diesem Projekt in England weitergeht. Es gibt eine neue Liste von den angesammelten Embryowerken, anfordern bei: embryo2000@gmx.de, dies ist auch der Kontakt für Konzertanfragen!

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spring is here!

We played against the snow and ice our little melodies and improvisation -hopefully some were recorded

You see some pictures from our concert end of january & Georg Janker, Diete Serfas, Eleasar, Marja, Christian and Chinese master Xizhi Nie. In february first with the "Munich" line up & Max Weissenfeldt, David Drudis, Valentin Altenberger, Marja & Christian Burchard also had a nice session south of Munich & Trottel from Budapest and then changed into the "classical² band & Lothar Stahl, Jens Pollheide, Mik Quantius, David and Christian. This band met in Essen a master of the oriental bamboo flute (nai, gauala ..) Murat Cakmaz from Istanbul and a few days later saxophone man Wolle from the legendary Johannislustorchestra (Johannislust was an alternative sceneplace in Bielefeld in the 70 ies where we and groups like Checkpoint Charlie performed and were able to stay some days there to develop our music, Johannislustorchestra was a band formed there, to play sort of freestyle).

Then in Berlin Masaru Nishimoto, Marja and Max joined, next day, Lutz, Bernd and Stefan Daskalos showed up, then Bajka took the microphone, shared it with Hamadi from Senegal, Morrocco Veteran Dirk Engelhardt played his tenorsax and was surprised when Bulgarian Vladimir Karbor speeded up with his soprano sax. On the farewellgig in Occident we were 12? More then a week later we started as a quintet & Southindian drumming fan Christian Schmidhofer, Lothar, David, Valentin & Christian in Frankfurt, some miles south in Darmstadt Freddie Alberti and Ansgar added their stringsounds and next day another beautiful meeting with Omray players Kevin Carter, Gerhard Bleich and Marko Rech that made the audience shaking.

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endlich ist der Frühling da!

Wir haben versucht mit unseren kleinen Melodien und Improvisationen Eis und Schnee zu vergessen - manches  davon kann sogar wiedergehört werden! Der Februar begann mit dem "Munich" line up & Max Weissenfeldt, David Drudis, Valentin Altenberger, Marja & Christian Burchard. Dann eine interessannte Session südlich von München & Trottel aus Budapest und bei der Ruhrpotttour erfreute die "klassische" band & Lothar Stahl, Jens Pollheide, Mik Quantius, David und Christian das Publikum. In Essen trafen wir den wunderbaren Meister der orientalischen Bambusflöten (Nai, Gauala...) Murat Cakmaz aus Istanbul und ein paar Tage später Saxophonist Wolle vom Johannislustorchester. Johannislust war in den 70 ern eine jener Oasen die Bands wie wir oder Checkpoint Charlie gerne aufsuchten um ein paar Tage dort zu spielen oder sonst was. Das Johannislustorchester war die Band die dort entstanden ist um eine freie Musik zu entwickeln, wie wir das alle versuchten.

Dann ein paar dramatische Stunden später waren wir wieder in Berlin, wo uns Masaru Nishimoto, Max Und Marja erwarteten. Tag drauf kamen "spacegeiger" Lutz, Saxman Bernd und Stefan Daskalos mit dazu, Bajka ergriff das Mikrophon, teilte es mit dem Senegalesen Hamadi, wieder ein paar Stunden drauf  erschien arrokkoveteran Dirk Engelhardt, der über die Schnelligkeit des bulgarischen Sopransaxophonisten Vladimir Karbor staunte. Bei dem Abschiedskonzert an der Spree waren wir zu 12 auf der Bühne.

Etwas über eine Woche dann zu fünft in Frankfurt mit dem Fan der südindischen Trommelei Christian Schmidhofer, Lothar, David, Valentin und Christian - die Frankfurter Rundschau lobte das Konzert mit der Überschrift "Durchlauferhitzer". Ein paar Kiometer südlicher in Darmstadt waren wir zu siebt, denn Freddie Alberti und Ansgar Schnitzler hatten ihre Instrumente mitgebracht. Etwas westlicher im schönen Bad Kreuznach zu acht. Kevin Carter, Gerhard Bleich und Marko Rech von der Gruppe Omray (www.omray.de) waren viele Stunden gefahren um in einer langen aufregenden Session mit uns die Klubbesucher zu begeistern. Die Free Flow Idee lebt weiter, vielleicht gibt es bald ein schönes Open Air unter diesem Motto, wir bleiben dran!

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Gerade in diesen Tagen erscheint die CD Embryonnck auf dem Berliner Staubgoldlabel. Diese haben wir 2004 im Studio eingespielt während einer gemeinsamen Tournee.

Giesinger Bahnhof:

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End of august 05 we received the message, that our friend and sopranosax player Charles Chuck Henderson became very ill and since that time has to stay in a hospital in New Jersey USA. We wish him all the best for 2006!

Beginning of september 05 Embryo (Lothar Stahl, David Drudis, Valentin Altenberger, Harro Dehmke, Mik Quantius, Marja and Christian Burchard) travelled to Bologna where they played on a big festival with Pier and Andrea, their friends from the worldmusic group Alhambra. In Trieste Fabio Zarutti played the akkordeon with Embryo, using Bulgarian melodies to step into some cultural exchanges. Giuliano Almerigogna wrote about a session in Gorizia:"...Its an open band. This evening in Cafe vittoria there were hours of great fascination. They are masters of ceremony. A legend that is always up to date, that creates spacy sounds moving in direction future.."

Back in Germany Dieter Serfas joined when the Munich based David, Eleasar and Christian toured with Christian Ulenhut and Andreas Rust. Then a big welcome event in Munich for Marja when Titus Waldenfels, Georg Janker and St. Müller joined. A few days later the Italian lineup were sitting in the tourbus, in october they met near the house of Lothar the group Om-Ray. They did not expect in a rather low populated area such a music they did. Embryo called them "free flow" because they seemed in their free playing, using all kind of jazz, pop, comedy, freestyle, avantgarde, world or dada similiar to the group Strom.

Strom have organised in november 05 the 2. free flow festival Kassel, where seven bands (Strom,Peter Pal, Tonfront, M.T.Wizzard, Klangweber, Blotch and Embryo) showed the variety of that new style. There was a lot of interaction between music, video and film intallations and all kind of dancing, painting...a big success for alternative culture. Hopefully there will be some open air festivals in this direction to open new doors.

Definitely the fabulos NNCK from New York should be playing there. In 2004 they were on tour with Embryo. Their studiosession will be released in april 2006 by www.staubgold.de and the Embryonnck live should be heard everywhere.

In october 05 a thrilling meeting of Mik, Lothar, Jens, Valentine, David and Christian with the Persian dombakmaster Mohamad in Cologne to open a tour  weekslong in Northgerman areas. The six musicians recorded a livealbum (out for print 02/06) for the brave movement against the radiation by nuclear garbage that is stocked near Gorleben (www.bi-luechow-dannenberg.de).

In Hamburg drummer Harry Wagner and Afghane singer, percussion and harmoniumplayer Moktor Manami joined for interesting interplays as did altosaxist Andreas Gohlke and Syrian singer Fuad in Bremen.

All these sessions were recorded and documented on cdrs that you can order via embryo2000@gmx.de as the meetings in december 05 in Munich with the hornplayers of the express brassband, the Lea-jams where bassoonstar from Petersburg Sascha Alexandr Alexandrov celebrated his 48th birthday and the x-mas present for the audience in the "Bank" on 23.12 where an all star group with Roman Bunka, S.A.Alexandrov, Max Weissenfeldt, Georg Janker, St. Müller, Harro, Marja and Christian pleased the ears.

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.........................................................2007...........................................................
The novemberdays in Berlin passed so fast, much music was happening. Embryo this time Lothar, Mik, Christian and Jens, who came 
to the 2 nd gig . This nucleus was surrounded by Michael Wehmeier (since the late 70ies & the band), Lutz Wernicke 
(just came back from Cairo), Masaru Nishimoto, Max Weissenfeldt (both were on tour & the poets of rhythm and had met in Morocco 
the great Rouicha), Dirk Engelhardt, Stefan Daskalos, Mesut Ali, Uve Müllrich, Abou, Renee.....
On 8.11 a double concert in Friedrichshain`s lovelite & Gunter Hampel and his group. 1963, when Christian was playing in 
Ingfried Hofmann`s bigband in Remscheid, he had met Gunter Hampel the first time. There was always a connection between 
the 2 vibesplayers: For instance sidemen of Hampel`s groups were performing & Embryo, such as altoplayer Alan Praskin or singer Jeanne Lee. 
Some years ago Embryo did even a session with 2 vibessets in Hamburg, but this time the stage was too small. 
It was big enough for Hampel`s famous clarinetplayer Perry Robinson whom Christian knew since the early 70ies. His playing 
fitted perfect to the Bulgarian gadulka, the Türkish nai, the microtonal marimba and the almost hundred years ago 
in Chicago built vibraphone of Christian, as if Perry had been always with the group. 
Now we wait for singer Youness Kirouche Pacco from Essaouira (Morocco) whom our alphornplayers had recently met there. 
There will be a supergroup with him, the Münchner Alphorncollektiv, Dieter Srfas and bassoonmaster from Russia who just 
celebrates his 50ies burthday on 7.12 in Munich`s bank – see tourdates.
Die "Berlinsessions" waren vielseitig und spannend. Embryo war diesmal Lothar, Mik, Christian und Jens, der beim 2ten gig dazukam. 
Mit dabei: Michael Wehmeier (seit den späten 70ern bei der Band), Lutz Wernicke (gerade aus Kairo eingeflogen), Masaru Nishimoto, 
Max Weissenfeldt (beide waren monatelang mit den poets of rhythm bis nach Marokko unterwegs gewesen, wo sie den grossartigen 
Rouicha getroffen hatten), Dirk Engelhardt, Stefan Daskalos, Mesut Ali, Uve Müllrich, Abou, Renee .... Dann am 8.11 das 
Doppelkonzert im Friedrichhainer lovelite mit Gunter Hampel & seinem Ensemble. !963 hatte Christian ihn 
getroffen, als er in Remscheid mit Ingfried Hofmann & seiner Big Band spielte. Seitdem hatten die beiden Vibraphonisten immer 
wieder Kontakt. Beispielsweise haben Mitwirkende von Hampel bei Embryo mitgewirkt, wie der Altsaxophonist Alan Praskin 
oder die Sängerin Jeanne Lee. Vor etlichen Jahren hatten im Völkerkundemuseum in Hamburg beide ihre großen Instrumente aufgebaut 
und es kam zu einer historischen Session. Diesmal war die Bühne für zwei Vibraphone zu klein, aber groß genug für den berühmten 
New Yorker Klarinettisten Perry Robinson, den Christian Anfang der 70er in seiner Göttinger Zeit bei Hampel kennen gelernt hatte. 
Sein Spiel mischte sich wunderbar mit Stefans bulgarischer Klarinette, der türkischen Nai, dem Mikrotonmarimba dem 
fast 100 Jahre alten Vibraphon aus Chicago...... es war als hätte er all die Jahrzehnte bei Embryo mitgespielt.
Jetzt warten wir auf den Sänger Younesse Kirouche Pacco aus Essaouira (Marokko), mit dem unsere Alphornfreunde kürzlich dort 
Freundschaft geschlossen hatten. Am 7.12 gibt es in der Münchner Bank eine Superband mit Dieter Serfas, 
dem Alphornkollektiv, dem Caruso aus 1001 Nacht, dem russischen Fagottvirtuosen Alexandr Alexandrov, 
der seinen 50ten Geburtstag  feiert, und wer sonst alles dazukommen wird. Tags drauf dann ein „leises“ Konzert mit dem 
afghanischen Rubabspieler Habibi in Leas neuer Galerie – siehe tourdates.

            
                                                       ~
 
The meeting with our guests from Benares was really happening. Master Pandit Shivnath Mishra was watching the musical 
action of Marja & Christian Burchard, Michael Lutzeier, Roman Bunka, Steffen Müller and tablaplayer Pandit Kumar, who had been 
working with Ravi Shankar recently. Deobrath Mishra is a true virtuoso of the sitar. He started the session introducing 
Northindian ragas. He later told the audience that he was surprised how well the musicians of Embryo stepped into that 
tonal universe. There were lots of interplays. Everybody was able to say something on his instrument, while the drummer 
kept the 6 or 5 beats going. This nonstop action went into different moods. The final tune was opened by the warm baritonsax 
of Michael, who said this night was magic. Definately it opened a new door.
Lets hope this intercultural meeting will continue. You can watch some examples on the videoclip. There is a double cdr 
and a dvd from that concert available.

Das Konzert mit unseren Gästen aus Benares war ein wirkliches Highlight. Großmeister Pandit Shivnath Mishra verfolgte 
aufmerksam wie Marja & Christian Burchard, Michael Lutzeier, Roman Bunka und Steffen Müller sich mit den vertrackten Rhythmen 
des Tablaspielers Pandit Kumar (der kürzlich Ravi Shankar begleitete) auseinandersetzten. Deobrath ist ein wahrhaftiger 
Virtuose der Sitar, wie er hierzulande selten zu hören ist. Er begann den Auftritt mit nordindischen Ragas. Später erzählte 
er dem Publikum, er wäre überrascht gewesen wie schnell die Embryomusiker darauf eingestiegen seien. Es gab jede Menge Ruf 
und Antwort Zwischenspiele von allen. Ohne Pause schafften es alle Musiker etwas zu sagen. Es gab die verschiedenartigsten 
Stimmungen. Als zum Abschluß das warme Baritonsaxophon von Michael eine fast cooljazz - artige Variante anbot war dies 
kein Bruch mit der indischen Kultur. Die Sitar führte seine Improvisationslinien weiter und es klang fernöstlich. 
Neue Türen wurden geöffnet. Es ist zu hoffen, daß diese gelungene interkulturelle Begegnung bald wieder passieren wird.
Auf dem Videoclip gibt es einen kleinen Einblick. Das ganze Konzert ist auf einer Doppelcd und bald auch als DVD zu haben.
 
Our 1. session took place in Munich`s only alternative place Domagkstr.33 -
this time in Roter Salon Haus 49, a beautiful painted & decorated undergroundstage. The jam ended early in the morning, 
starting & clarinet player Harro, Raijko (alphorn, flügelhorn), Raffael from Italy, Horst  with his fretless bass, Marja marimba, 
keys , Christian on vibes ....
Everybody was happy and some of the excited audience came to the mikrotonal unplucked impro - evening at Leas galery the next day.
Now we get ready for our trip to Morocco in february:
 
Sascha Alexandrov the bassoon wizard from S. Petersburg, space violin man Lutz Wernicke, Gregor Platzer Europayer`s bassman .... 
will travel in our tourbus, more about that next!
2008 wird gedacht, gelacht und viel Free Flow Musik gemacht!!
Angefangen hat es am 4.1 in Münchens einziger alternativer "Oase" Domagkstr.33, diesmal im Roten Salon / Haus  49, einer 
wunderbar angemalten und fantasievoll dekorierten Undergroundbühne. Die Session ging bis in die frühen Morgenstunden. 
Embryo legte los mit Klarinettist Harro, Raijko und sein Alphorn, manchmal auch mit Flügelhorn, das 1. Mal dabei Gitarrist 
Raffael aus Italien, Horst am fretless Bass, Marja bediente die Marimbas und das keyboard, Christian am Vibraphon .... alle waren 
begeistert und einige des Publikums kamen zum eher ruhigen, mikrotonalen Improvisationsabend in Lea`s neuer Galerie ein paar 
Stunden später.
Jetzt sind wir mitten am organisieren unserer Marokkoreise im Februar, Sascha Alexandrov der Fagottderwisch aus S. Petersburg, 
Spacegeiger Lutz Wernicke, Europayers Bassmann Gregor Platzer haben sich dafür bereits einen Platz im Embryo Tourbus 
reserviert........ mehr demnächst.  
                ~
 
Der Besuch des Sängers, Trommlers und Gembrispielers Younesse Kirouche Pacco aus Essaouira (Marokko) war eine richtige
Überraschung.Die Sessions mit ihm begannen mit einer großen Besetzung: Vier Alphörner (Georg, Roswitha, Fredie, Rajko 
vom Münchner Alphornkollektiv, die Younesse bei ihrer Nordafrikatournee kennengelernt hatten), Steffen am Kontrabass, der 
Fagottderwisch aus Petersburg Sascha Alexander Alexandrov feierte seinen 50 ten. Bernd gerade zurück aus türkischen Landen 
am Altsax, Marja an den Marimbas und am keyboard, christian am Vibraphon.... Tagsdrauf ein leiser Musikabend in Klaus Lea`s 
neuer Galerie mit dem japanischen Sitarvirtuosen Tetsuo Nihei (wwww.sitarplayer.de), Georg Janker zupfte diesmal die Basssaiten 
und die Alphornspieler lauschten den Grooves der Session. Younesse liebt die Gesänge der Gnawa. Sein Vater, ein berühmter 
marokkanischer Musiker, ist ein guter Bekannter von Mahmoud Gania (Embryo hatte ihn 98 in Casablanca getroffen  und 99 ausged
ehnte Tourneen durch Europa mit ihm gemacht), der u.a. Jimmy Hendrix Ende der 60 er in diese schwarzafrikanische Trance und 
Heilermusik einführte. Auch das legendäre living theatre hat der Vater von Younesse bei ihrem Aufenthalt in dieser faszinierenden 
Stadt begleitet. Embryo plant eine Marokkofahrt im Februar 08 und freut sich schon auf ein Wiedersehen.
Dann nach einem mehr als unterhaltsamen Trio „Schloßabend“ & Stefan Berchtold , Sebastian Wittstock und Christian begann eine 
viertägiche Dezembertour. Mik kam aus Köln, Andy aus Tübingen, während Alexander (www.inspire-instruments.de), Konrad und Lothar 
in Karlsruhe auf den Bandbus aus München mit Christian warteten. Perkussionist Dominik verstärkte die gelungene Premiere in dieser 
neuen Besetzung. Dann am nächsten Abend ein weiteres free flow meeting mit den Omray Musikern Gerhard Bleich und Marco Rech. 
Sie sind seit Jahren Teil der Free Flow Bewegung. Mit ihrer band haben sie wie Embryo auf den gleichnamigen Festivals (in door) 
in Kassel gespielt, seit vier Jahren von der Multimedia Gruppe Strom organisiert. Strom ist auch der Namensfinder des Begriffes 
Free Flow, der Musikgruppen die heute unabhängig, grenzenlos, improvisatorisch, spontan .... sind, damit unter einen Hut zu 
bringen versucht.
Jetzt sind wir glücklich das 1. Free Flow Open Air am 12. & 13.Juli 2008 ankündigen zu können. Im Wendland wird dieses von 
unseren Freunden in der Nähe von Lüchow Dannenberg mitorganisiert. Diese sind Teil der Wiederstandsbewegung gegen das 
Atommülllager in Gorleben, die seit geraumer Zeit der „Atommafia“ die rote Karte zeigen.
Dieses Festival soll alle wichtigen Freeflowgruppen vorstellen. Gleichzeitig werden alle beteiligten Akteure in den 
verschiedenartigsten Kombinationen auftreten und so noch nie gehörte kleine und große Free Flow Orchester hervorbringen. 
Die Kutin Brüder von Salamandra aus Slowenien, Poets of Rhythm und Dieter Serfas & seinem Europayerprojekt werden dabei sein, 
wie die Heidelberger Psychodelic Rockband Karmic Society die auf dieser Tour in Worms ein Zusammenspiel mit Embryo arrangiert 
hatten. Dort kam es zur ersten Begegnung mit dem Geiger Stefan Emnde, der auch bei dem Abschlußgig in Freiburg dabei war, von 
Dominik auf die Beine gestellt. Neben seinem keyboarder verwandelte der labtop Meister Ralph Freudenberger den 2 ten set in 
ungewöhnliche Lautsprecher Klangwolken, hoffentlich kommt es auf den immer mitgeschnittenen Audiorecordings rüber.
The visit of singer, percussion and gembriplayer Youness Kirouche Pacco from Essaouira (Morocco) was a big surprise. 
The musicsessions with him first & a big ensemble: four alphorns, saxophone (Bernd Detzel), Steffen bowing his big bassfiddle, 
Marja kicking the marimba and keys, Sascha Alexandrov the wild bassoon wizard from Petersburg, Christian just on vibes ......then 
first accustic session in Lea`s new galery & sitarplayer from Japan Tetsuo Nihei
( www.sitarplayer.de), Georg Janker and same personal except the alphornplayers just were listening to the groovy interplays 
inspired by the Gnawa like chants of the African visitor. He told us, that his father also named Pacco used to be a good friend 
of Mahmoud Gania (Embryo had met him 98 in Casablanca and toured with him in 99), who is said to have been the teacher of 
Jimmy Hendrix when he stayed in their hometown to learn  his roots. Also the legendary living theatre stayed there for a while 
and Pacco was with them to take them around. Hopefully Embryo will meet Younness again in february 08 on their planned trip to 
Morocco.

Then we had after a nice session & Stefan Berchtold and Sebastian Wittstock a x-mas tour with Mik, Andy, Alexander, Konrad, 
Lothar starting with percussionplayer Dominik. Then a beautiful free flow session near Lothar`s home where also Gerhard Bleich 
and Marco Rech from Omray are living and showed up to play & Embryo. They are part of the free flow movement, created four years 
ago by the multimedia group Strom, who are calling groups that do mostly spontanous improvising by using different styles and 
sounds for an anual indoor festival in Kassel.
Now we are happy to announce the 1. Free Flow Open Air 12. & 13.07 2008 „Im Wendland“ near Lüchow Dannenberg (orginized by our 
friends there, who produced our live 05 soli cd for the Gorleben resistence who show bravely the red card to the 
atomic state: www.bi-luechow-dannenberg.de). 
It will present all the important groups of this genre, who will also create free flow orchestras by doing lots of interaction. 
Salamandra from Slowenia, Poets of Rhythm, Dieter Serfas`s Europayers are there as the Heidelberg based psychedelic rock band 
Karmic Society who we  had met again on that tour in Worms.
There violin player Stefan Emnde shared the stage and came also to the final event in Freiburg organised by Dominik, who supported 
the evening & a member of his group. Master of the labtop: Ralph Freudenberger took the 2. set into new dimensions.

In a few hours we will start another intercontinental trip.
Our new cd "freedom in music" is almost finished. Lots of thanks to Roman Bunka who spent much time in his homestudio to build a good transparent sound while Christian did some overdubbing & various instruments.
In march it will be ready for everybody. Same month we expect a new musician. Someone we met through our great Mal Waldron: Altosaxplayer Cristina Mazza from Verona. She worked & Jimmy Garrison and Mal Waldron and is doing like Embryo tribute concerts for the great Master of Jazz.
There is such an event coming up 25.03 in the Unterfahrt Munich (www.unterfahrt.de) and she will be playing 1.time with Embryo (& an All Star band including Geoff Goodman, Marty Cook, Dieter Serfas....) more gigs hopefully following.
If you want to know the truth about the progressive scene of Europe check out the just released CD Rom edition "The Crack in the Cosmic egg" (www.ultimathulerecords.com) by Steven & Alan Freeman,an amazing work!
The progressive scene will continue, now we call it free flow.
our 1. free flow open air has found a beautiful stage in the Wendland,
don`t miss it, there will be all the good players who we know - now the time! 11. & 12.07 in Alte Ziegelei Mützingen. im Wendland bei Lüchow-Dannenberg  Mützingen 10 29499 Zernien, you can bring your friends or family there, posibilities for soulful camping, with the good music of Omray, Strom,
Salamandra, Poets of Rhythm, karmic Society, Embryo it will be paradise now!! More info on tourdates.
Things to come: One week before that (5.&5.07) a planned reunion with Charlie Mariano and a true Embryo world band on the reknowned Rudolstadt festival more about that soon.
Now its time to go to Africa!!!
In ein paar Stunden starten wir durch für eine weitere "interkontinentale" Reise. Unsere freedom in music cd veröffentlichung muß deshalb bis Mitte März warten. Die letzten Wochen hat Roman Bunka mit Christian in seinem homestudio an dem sound dieser 32 igsten Embryo Platte gearbeitet.
Im März treffen wir eine Musikerin, die wir über unseren Großmeister Mal Waldron kennengelernt haben: Die Altsaxophonistin Cristina Mazza aus Verona. Sie hat mit ihm und Jimmy Garrison eine wunderbare Scheibe aufgenommen und macht ständig tribute Konzerte mit großartigen Musikern wo sie die wunderbaren Themen unseres gemeinsamen Idols wie Status Seeking, Left Alone, What it is, Snake Out... bei Embryo seit Jahrzehnten im repertoire, spielt. Jetzt wird sie mit uns vom 25.3 bis mindestens 29.3 auf Tour gehen. Los geht es mit einer All Star Besetzung (Geoff Goodman, Marty Cook, Dieter Serfas ...) auf Deutschlands wichtigster Jazzbühne der Münchner Unterfahrt (www.unterfahrt.de).
Wenn jemand genaueres über die progressive Szene Europas erfahren sollte er sich die Cd Rom Edition The crack in the cosmic egg von Alan & Steve Freeman besorgen (www.ultimathulerecords.com). Gerade erschienen zeigt diese Veröffentlichung alles was es gegeben hat und noch geben wird.
Jetzt ist für uns free flow angesagt, Endlich haben wir für unser 1. free flow open air einen super Platz gefunden also unbedingt vormerken:
11. & 12.07 in der Alten Ziegelei Mützingen. im Wendland bei Lüchow-Dannenberg  Mützingen 10 29499 Zernien. Omray, Strom, Salamandra, Poets of Rhythm, karmic Society, Embryo... werden da sein. Ihr könnt Freunde oder Familie mitbringen, Platz zum campen gibt es reichlich - überhaupt ist diese Ecke Germoneys uns ans Herz gewachsen auch weil sie mutig gegen den Wahnsinn von Gorleben kämpfen! Mit all den tollen Musikern wird es bestimmt paradiesisch.
Eine Woche vorher gibt es ein geplantes Wiedersehen mit Charlie Mariano und einer speziell dafür zusammengestellten Embryo World Band & Xizhi Nie, Murat Cakmaz, Dave King, Alexandr Alexandrov, Roman Bunka.......in Rudolstadt.
Jetzt geht es erstmal wieder nach Afrika!

Tanger 24.02.08
The journey to Barcelona with Sascha Alexandrov, Gregor Platzer, Mik Quantius, Babak Borbor and Christian Burchard through ice, storm and French law and order check opened the door for another Iberian adventure.
Lutz Wernicke was waiting there, while Marja came to the last concert in the Katalonian capital. One of the stages, La Sedeta loved the show so much, so they asked for a comeback concert. In Madrid a packed house and a great performance, even Marja and Christian had to share the drumming. In Granada a powerfull 2 hours set of the well tuned septett. Then on sunday afternoon a small festival had been on the plan, but it all of a sudden it started heavy raining (everybody still was happy, because it has not done so for 5 monthes), so the playing was cancelled. But the musicians of Embryo had the chance to meet the wonderful group of Dolores Agujeta. Her father Manuel Agujeta de Jerez was one of the greatest flamenco singer. In his mastership interpreting the martinetes and the seguiritas he became more then a legend. She is following his tradition in a creative way, including all her family in the music.
Roswita, Rajko and Michael from the Muenchner Alphorn Kollektiv had arrived with altosaxplayer Bernd Detzel right in time for that unique meeting, that happened in the house of India. Now all together 11 people they took the next ferry to Tanger, where they met all their friends with whom Lutz, Marja and Christian had played on their last trip almost two years ago: Abdul Mashied head of the Gnawa Express, Andalusian group files de detroit and magic Abdellah el Genri supported by his beautiful Dar Gnawa de Tanger who just have released a thrilling album with Archie Shepp. A session to come with Ahmed el Khelig and his group Ensemble ibn Arabia .......

Die lange Reise durch Sturm, Eis und Schnee nach Barcelona mit Sascha Alexandrov, Gregor Platzer, Mik Quantius, Babak Borbor and Christian Burchard wurde etwas verzoegert durch franzoesische Kontrollen, aber das Quintet spielte dann doch noch vor den Toren der katalanischen Hauptstadt im Kulturcenter Cal Cabrit bis in den fruehen Morgen.Lutz Wernicke kam zum gross angekuendigten Auftritt in La Sedeta die diese Formation fuer ein baldiges come back verpflichteten. Marja Burchard kam rechtzeitig zur Abschiedssession, dann ging es weiter nach Madrid. Dort war ein volles Haus begeistert von der neuen Besetzung, wo sich Marja und Christian sich das Schlagzeugspielen teilten. Non stop dann in Granada ein kraftvoller zwei Stunden Set von einem gut eingespielten Septett. Auf dem Programm stand ein Festival vor der Burg Castelar de la Frontera auf dem Terminplan, aber ein ploetzlicher Dauerregen liess dieses ins Wasser fallen. Es waren trotzdem alle froh, denn es hatte fuer viele Monate keinen einzigen Tropfen gegeben. Fuer die Musiker von Embryo gab es dann ein wunderbares Zusammentreffen mit Dolores Agujeta und ihrer Flamencogruppe. Ihr Vater Manuel Agujeta glaenzte in den reinsten Stilen der alten Schule den Martinetes und den Siguiryas. Er ist mehr als eine Legende. Sie setzt diese einzigartige Tradition  fort, zusammen mit ihrer vielkoepfigen Familie, alles Meistermusiker durch die Generationen hindurch.
Rechtzeitig zu diesen nachhaltigen Sessions kamen Roswita,  Michael und Rajko vom Muenchner Alphornkollektiv mit Altsaxophonist Bernd Detzel und weiter ging es dann zu 11t mit der naechsten Faehre nach Tanger, wo Marja, Lutz, Christian und Eva vor fast zwei Jahren all die guten Freunde dort getroffen hatte wie Abdul Mashied vom Gnawa Express, das Andalusische Orchester files de detroit und Abdellah el Genri und sein magisches Dar Gnawa de Tanger die gleich ihre neue Cd mit Archie Shepp vorspielten.
Anstehen tut vieles: Ein Treffen mit Ahmed el Khelig and his group Ensemble ibn Arabia .... es wird jeden Tag andere Begegnungen geben!

 

 


The days we had the honour to stay in beautiful Tanger were filled with creative sessions that included the Andalusisian orchestra files de detroit and mostly Maalem Abdellah El Gourd and his magic Dar Gnawa de Tanger. Gnawamaster "Black Abdullah" as he is called (since the early 80 s friend of Embryo, has worked and toured & Randy Weston, Archie Shepp...)came to the meeting with another legend, Mahmoud from Asillah (who comes from Safi) which turned out to be the invitation for an upcoming culture-festival in Tanger in september.
Back in Germany after some jams in Almeria with Andalusian alternative drummer Pepe Ibarra we did some successful playing with our friends from Pancake, Southindian schooled drummer Christian Auer, violinist Stefan Emde, bass-inventor Alexander and the percussionists Dominik Behringer and Stefan Lillig. From the Morocco crew (counted 11) only three, Marja, Mik and Christian remained, but Andy Rust joined the tour & his oud and guitar,
Now we will think of our unforgettable composer, pianist and friend for more then four decades: Mal Waldron - doing some concerts where his music will be played. This time an allstargroup will welcome Cristina Mazza from Verona who had also recorded (great LP & Reggie Workman)with Mal Waldron.
She is considered as the new voice of contemporary Italian Jazz (for further details see tourdates).

Die Tage die wir die Ehre hatten im wunderschönen Tanger zu sein waren ausgefüllt mit kreativen Sessions mit dem Andalusischen Orchester files de detroit und vor allem  Maalem Abdellah El Gourd und seiner magischen Gruppe Dar Gnawa de Tanger. Gnawameister "Black Abdullah" wie er auch genannt wird (Embryo traf ihn Anfang der 80er und er ist weltweit bekannt durch seine Arbeit und Tourneen & u.a. Randy Weston oder Archie Shepp) war auch bei dem einzigartigen Treffen mit Mahmoud von Asilla dabei, das eine Einladung für das Kulturfestival in Tanger im September zur Folge hatte.
Nach einer Wiederbegegnung mit dem andalusischen "Alternativ Schlagzeuger"
Bepe Ibarra in Almeria ging es fast nonstop zurück nach Deutschland wo einige erfolgreiche Willkommenskonzerte uns mit der Gruppe Pancake, dem Trommelexperten für Südindien Christian Auer, Violinist Stefan Emde, Bass-Erfinder Alexander und den Perkussionisten Dominik Behringer und Stefan Lillig zusammenbrachten. Von der Marokkobesetzung (zu elft!) waren noch Marja, Mik und Christian dabei, Andy Rust kam mit seiner Oud und Gitarre dazu.
Jetzt wollen wir mit einigen Konzerten an unseren unvergesslichen Komponisten, Pianisten und Freund, den wir vor über vier Jahrzehnten getroffen haben erinnern, einem "giant of Jazz": Mal Waldron. Am 25.3 im "Mekka der europäischen Jazzbühnen" wird in der Münchner Unterfahrt eine allstar Gruppe erstmals die italienische Altsaxophonistin Cristina Mazza begrüssen, die als die neue Stimme der dortigen Szene gilt. Sie hat mit Mal Waldron gespielt (LP & Reggie Workman), der ihre Improvisationen sehr schätzte(mehr darüber siehe tourdates).
You can see a little bit from our Moroccotour and the tribute to Mal Waldron concert, just click on: Videotheke
The video from the journey to Tanger shows at the beginning our meeting with Dolores Abujeta and her family. She is one of the greatest
        voices in the contemporary Flamenco scene coming out of an important dynastie of singers. 
	
        Garcia Lorca once wrote about her grandfather he had never heard a voice  like that with so much culture. We want to present her project la Dolores y 
	Familia on stage here. More info: Cante Jondo"
Our sessions with Gnawamaster from Morocco Maalem Abdellah El Gourd and his magic Dar Gnawa de Tanger in his house are little bit documentated in the video.
        We hope to be able to invite Black Abdullah as he is called and his group. 
Last week we had tromboneplayer and leader of the Southitalian group Kerlox Carlo Mascolo on stage with Embryo. We are working on a tour with them in october.
Also upcoming a meeting with Southindian masterdrummer T.A.S.Mani end of august and beginning of september.
        Drummer Christian Schmidhofer is organising a workshop more info: www.ziz.name.
Next travels will be our tour to Hungary organised by our friend Tamas from the group Trottel Stereodreams Experience from
        Budapest and a short visit to 
	
        Prag beginning of june organised by "Most" (Brücke) a new collective of creative avantgarde artists,see tourdates. 
Also check out the videos from our friend Igor who had filmed our concerts in and around Barcelona in 2006 and 2008 on Youtube,
        Embryo/Alquimia del sol or Embryo Barcelona, http://youtube.com/profile_play_list?user=AlquimiaDelSol. Here you see Chinese mastermusician Xizhi Nie 
        and bassoonvirtuoso Sacha Alexandrov from Petersburg who will be part of the Embryo worldband on the biggest worldmusic festival  of Germany in Rudolstadt july 
        5. & 6.
        More info on that coming soon.
Filmausschnitte unserer Marokkotour 02/08 und das tribute to Mal Waldron Konzert vom 25.03.08 sind hier zu sehen: Videotheke
Das Video von unserer Reise nach Tanger zeigt am Anfang kurz unsere Begegnung mit der Sängerin Dolor es Abujeta und ihrer Familie. Sie ist eine der wichtigsten Stimmen der gegenwärtigen Flamencoszene und kommt aus einer angesehenen Citanomusikerfamilie. Über ihren Großvater schrieb Garcia Lorca er hätte noch nie so viel Kultur in einem Gesang gehört wie bei ihm. Wir wollen ihr Projekt Dolores y Familia möglichst bald hier vorstellen, Info hierzu: Cante Jondo"
Dann wenige Tage später in Tanger die Sessions im Hause von Gnawa Maalem (Meister) Abdellah el Gourd und seiner Gruppe Dar Gnawa of Tanger. Dazwischen zwei kurze Blicke auf die Konzerte mit ihm und dem Gnawameister Mahmoud von Asillah und den Musikern von dem andalusischen Cafe in der Altstadt, die sich files de detroit nennen. Mit Black Abdullah wie er dort genannt wird und seiner Gruppe hoffen wir bald auf ein Wiedersehen.
Letzte Woche gab es eine unerwartete Begegnung mit dem Posaunisten Carlo Mascolo im Undergroundclub Spacestation Haus 45 in der Domagkstr 33 in München. Wir arbeiten gerade an einer gemeinsamen Tournee mit ihm und seiner süditalienischen Band Kerlox.
Gerade haben wir die Nachricht bekommen, dass der einmalige südindische Trommelmeister T.A.S. Mani Ende August bis Anfang September hier sein wird.
Unser Trommlerkollege Christian Schmidhofer organisiert Workshops mit ihm: www.ziz.name. Begegnungskonzerte mit ihm sind in Vorbereitung.
Die nächsten Reisen führen uns zunächst nach Ungarn. Dort treffen wir Tamas und seine Gruppe Trottel Stereodreams Experience aus Budapest, dann geht es Anfang Juni zum ersten Mal nach Prag wo wir die Vernissage der Most (Brücke) einem Zusammenschluß von bildenden Künstlern aus Tschechien eröffnen werden, siehe tourdates.
Seit neuestem gibt es Filme zu sehen (auf Youtube unter Embryo/alquimia del sol oder Embryo
Barcelona http://youtube.com/profile_play_list?user=AlquimiaDelSol), 
        die unser Freund Igor GUTIERREZ  aus Barcelona produziert hat. Sie zeigen Sessions in dieser Stadt 2006 mit dem chinesischen Multiinstrumentalisten Xizhi Nie 
        und 2008 mit dem Fagottvirtuosen Sascha Alexander Alexandrov. 
	Beide Musiker werden Teil der „special worldmusicband“ sein, mit der wir am 
	5. & 6. Juli auf dem größten Weltmusikfestival hierzulande in Rudolstadt 
	spielen werden. Mehr Info dazu demnächst.
 
7/08

Lots of honours these days: The album Embryonnck was rated by the Japanese multi-media mix Magazine Studiovoice to the fifth best ever made, other German exports Neu on 20 and Neubauten on 29, hopefully it will get more popularity through that.
On 5.07 we will receive the German World Music Award 2008: Ruth II 2008 on the biggest worldmusic festival of Germany TFF in Rudolstadt. There will be a short performance after that and next day on 6.07 around 16 : 00 in Heinepark a long one. Xizhi Nie from China, Murat Cakmaz from Turkey, Alexandr Alexandrov from Russia to name a few of the featured solists and legends such as Dieter Serfas and Roman Bunka will be in the Embryo worldband. Also the Munich Alphorn Kollektiv will be there and the brilliant saxophones of Michael Lutzeier and Bernd Detzel.
Bernd Noglik wrote about that:
"Being on the way is the goal - not too often this philosophy of live has been transformed into sounds with a maximum of fantasy and with such a longlasting energy as the group Embryo did in their music.
To be in movement means for the band to invent the music in a new way by improvising, also by travelling and to grow with the exchange of cultures. Since 1969 the nucleus had been always nourished by a collective power. Embryo seems like a big family without the pressure of being in a group that is constantly renewed by itsself. The jazzrock of the beginning grew more into something direction worldmusic., far away from what`s en vogue and totally uncommercial. The voyage to India end of the 70 ies has become already a contemporary mythos. Just dedicated to the equal giving and taking the caravan around Christian Burchard is moving on. Embryo is not a musical style its a way of live.
In may and june lots of birthdays: First Christian`s on the Hungarian tour. This time with drummer Suchreddin Chonow from Usbekistan whom we had met in the 80 ies with help of Charlie Mariano.
Mik Quantius, Marja Burchard, Valentin Altenberger, Konrad Reukauf and Christian Burchard were on stage in Sarvas and on a festiva in Kiskunfelegyhazan. There they jammed with Tamas from thegroup Trottel and members from A Lama Dalai in front of the impressive monument of Sandor Petöfi the poet of liberation.Jens Pollheide celebrated his birthday around the Berlinsessions of Lothar`s Stahlband supported by Michael Wehmeier and Lutz Wernicke.
Then after anniversairy of Dieter Serfas he joined the band for a trip to Prag for a vernissage of the "Most" (Brücke) a new collective of 35 creative artists. Some of them live and work in Munich`s alternative Domagkstr 33 where Embryo performes whenever they can.
Diese Tage sind voll der Ehrungen: Das Album Embryonnck wurde von dem japanischen multi-media mix Magazine Studiovoice zur Fünftbesten Platte die je gemacht worden ist, andere deutsche Exporte wie Neu landeten auf Platz 20 und die Neubauten auf 29.
Am 5. Juli wird Embryo auf dem größten Weltmusikfestival hierzulande in Rudolstadt (TFF) der Ehren-RUTH (für Personen oder Institutionen, die sich um die Förderung der Weltmusik in hohem Maß verdient gemacht haben oder das Lebenswerk) zuerkannt. Im Anschluß gibt es eine kurze musikalische Darbietung (ca 20:00 Heidecksburg) und am &.Juli dann eine Ausgiebige, wo der chinesischen Multiinstrumentalisten Xizhi Nie, der türkische Naivirtuosen Murat Cakmaz, und der russische Fagottderwisch Alexandr Alexandrov in einer Weltband zusammen mit Legenden wie Roman Bunka und Dieter Serfas musizieren werden. Das Münchner Alphornkollektiv wird dafür anreisen sowie die Saxophonstars Michael Lutzeier und Bernd Detzel.
Bernd Noglik schreibt im Festivalinfo:
Embryo für das musikalische Lebenswerk
Der Weg ist das Ziel – nur selten ist eine lebensphilosophische Maxime mit so viel Phantasie und mit einer solchen Langzeitenergie in Klänge umgesetzt worden wie im Spiel der Gruppe Embryo. In Bewegung zu sein bedeutet für die Band, die Musik im Prozess des Improvisierens ständig neu zu erfinden, zugleich aber auch im buchstäblichen Sinne auf Reisen zu gehen und im Austausch mit anderen Kulturen musikalisch zu wachsen. Die 1969 entstandene Keimzelle wurde von Anfang an von einer kollektiven Kraft genährt. Embryo gleicht einer Großfamilie ohne Gruppenzwang, die sich ständig erneuert. Aus dem Jazzrock der Anfangsjahre erwuchs eine weltmusikalische Orientierung, die den Modewellen fern steht und dem Kommerz entsagt. Embryos Ende der siebziger Jahre auf dem Landweg unternommene Reise nach Indien zählt bereits zu den musikalischen Mythen der Gegenwart. Doch die Karawane um Christian Burchard zieht weiter – keiner anderen Moral verpflichtet als der eines gleichberechtig
ten Gebens und Nehmens. Embryo ist keine Musikrichtung, sondern eine Lebensform.
Mai und Juni gab es viele Geburtstage. Erst der von Christian auf der Ungarntour. Diesmal war Schlagzeuger Suchreddin Chonow aus Usbekistan mitgekommen den wir in den 80 ern über Charlie Mariano kennengelernt hatten. Mik Quantius, Marja Burchard, Valentin Altenberger, Konrad Reukauf und Christian Burchard waren in Sarvas und auf einem Festival in Kiskunfelegyhazan. Dort gab es Sessions mit Tamas von der Budapester Gruppe Trottel und Musikern von A Lama Dalai vor dem eindrucksvollen Standbild des Nationaldichters Sandor Petöfi. Jens Pollheide feierte seinen um die Berlinsessions der neu formierten Stahlband, wo auch Michael Wehmeier und Lutz Wernicke dabei waren. Dieter Serfas feierte seinen mit einer Fahrt nach Prag wo Embryo das erste Mal spielte. Die Künstler von Most (Brücke) einem Zusammenschluß von 35 Kreativen, die sich zur Vernisage so ein Konzert gewünscht hatten, waren von der Embryomusik begeistert. Einige von ihnen leben und arbeiten auf Münchens einzigen al
ternativen Gelände, der Domagkstr 33, wo wir wann immer wir können unsere Instrumente aufbauen.
 

  

 

 die Fotos hängen wieder im Netz: www.karlheinz-schweitzer.com/embryo ...

 

                                      

Many people came to see the meeting of Embryo (Roman Bunka, Christian Burchard) with Amon Düül legends (Renate Knaup, Lothar Meid) in Munich`s Kammerspiele. More musicians on the following session with our Gnawabrother from Morocco, the alphorn collective, Marja... and on the farewellnight for Carlo Mascolo some weeks later. He had even practiced & Lydia, Simon, Christian... for the Afghan night beginning of may. There we performed only Indo Afghan ragas with singer Jamal Momand and tabla player Parviz Ayan from Kabul. Christian`s 68 th anniverary was celebrated with some help from express brassband (Wolfi Schlick, Niko Schabel) as some days later with Teresa Gruber. Always Thomas Gundermann was there, almost also the fantastic bassvirtuoso Dine Doneff from Macedonia, Greece and not so often Götz Liekfeld and Gregor Altenberger (Nietzschkeller). In june we met in Düsseldorf for a long tour in the North (Mik, Lothar, Jens, Carlo, Marja and Christian) in Münster guitarhero Art Zen (Missus Beastly) came also on stage and a day later saxplayer Andreas Gohlke, who is still a strong individualist on soprano,alto or tenorsax ( had been with us already on an intercontinental trip). Our festival appearance on Zappanale ( 25 th event o honour Frank Zappa) happened after midnite but with much variety from mikrotonal accustuc jam till free form space jazz a voyage that can be seen ( some minutes) on: https://www.youtube.com/watch?v=k4Tdl991ECU, also some nice photos on: http://zappanale.de/en/history/zappanale-25/bilder/category/708-embryo.html On the beautiful Sommerwerft festivalfinale right on the Mainbeach same big audience, that was not only pleased of our many stringplayers (Stefan Emdemm Ruben viol , Ben cello, Andy Rust oud), but also of the good drive. Many asked for a third encore as on the legendary Finkenbachfestival with only one violin (Titus Waldenfels) but the perfect lineup (Mik, Lothar, Jens, Andy, Marja and Christian) that was called the most psychedelic one.

Viele Leute kamen zum groß angekündigten Treffen von Amon Düül (& Renate Knaup, Lothar Meid...) mit Embryo  (Roman Bunka, Christian Burchard) in den Münchner Kammerspielen. Wesentlich mehr Musiker aber bei der Ostersession mit unserem marokkanischen Gnawafreund, dem Münchner alphorn collective, Marja... und wenig später der Abschiedsabend für und mit Carlo Mascolo. Er hatte sogar noch für das afghanische liverecording mit Lydia, Simon, Christian... mitgeprobt, bei dem wir mit Sänger Jamal Momand and Tablaspieler Parviz Ayan aus Kabul nur Melodien aus deren Kultur aufführten. Christian`s 68 ter wurde ausgiebig gefeiert mit Hilfe einiger express brassband Bläser (Wolfi Schlick, Niko Schabel). Einige Tage später auch mit Posaunistin Teresa Gruber. Immer dabei war Thomas Gundermann aber auch als wunderbare Bereicherung der mazedonisch - griechische Kontrabassvirtuose Dine Doneff. Götz Liekfeld and Gregor Altenberger hatten nur im Nietzschkeller Gelegenheit ihn zu bewundern.
Ganz weit entfernt dann das Treffen der bewährten Besetzung (Mik, Lothar, Jens, Carlo, Marja and Christian).Tag für Tag kam erst Gitarrenzauberer  Art Zen (Missus Beastly) dazu, dann Andreas Gohlke (Alt, Tenor, Sopransax), der schon mit uns eine interkontinentale Reise gemacht hat. Der Festivalauftritt auf der Zappanale ( zum 25 ten Mal wurde hier Frank Zappa geehrt) war zwar erst nach Mitternacht, brachte aber einen facettenreichen set vom akkustischen microtonjam bis zum free form space jazz. Ein paar Minuten davon gibt es zu sehen auf: https://www.youtube.com/watch?v=k4Tdl991ECU, oder ein paar gelungene Fotos auf:http://zappanale.de/en/history/zappanale-25/bilder/category/708-embryo.html
Anfang August auf dem wunderschönen Sommerwerft Festivalfinale am Mainufer hatten wir viele Saitenspieler (Stefan Emde, Ruben viol , Ben cello, Andy Rust oud u.a.). Die Besucher waren faszinierten, aber auch von dem drive der Zugaben, wie bei dem legendären Finkenbachfestival (da nur mit einer Geige - Titus Waldenfels), bei dem Einige behaupteten, dieses Lineup (Mik, Lothar, Jens, Andy, Marja and Christian) wäre voll psychedelisch herübergekommen.

 

                                                 

                                     

                                                 

  

                                                                                          

 

End of february our friend from Puglia and master on the trombone Carlo Mascolo joined us on a great farewell session in Munich & our Gnawabrother Mohcine & Götz, Gregor Altenberger, Simon and the band for the upcoming tour to Italy & Marja, Mik, Gregor Platzer and Christian. First step was in a famous Centro Soziale (Ispra), where Ben Castelli joined. Then we went to Bologna to have a wonderful impro & piano virtuoso Nicola Guazzaloca. After  viewing the Riviera in La Spezia we went non stop to Carlo`s home in Altamura.
There we practized & ACHIILLE MASCOLO, DOMENICO SACCENTE, DOMENICO ACQUAVIVA, MORJANE MOURAD, FELICE FURIOSO, Ilaria Strippoli all from Carlos `Kerlox Dynamic Band for the  freeflowfestivals that he had organized in the Basilicata and Puglia. In between workshops on the music of Mal Waldron and in Monopoli an outstanding recordingsession where drummer Marcello Magliocchi also showed up. Domenico S., Felice and Ilaria found space in the Embryo bus. In Rom arrived Wolfgang Petrisch from Austria just missing the big line up of Napoli, with an afternoon workshop on Oriental microtones. Guests like Daniele Sepe (sax), Ciro Liccardi (tp) or Marcello Vitale (g) turned the Embryo nonett into an orchestra. A small film can give you a short view on that & more spots from that tour.
Here are also other examples to watch & listen:

Bologna https://www.youtube.com/watch?v=cC4BWgReHCU

Leverano: http://www.youtube.com/watch?v=RYPXEvQ88YQ

 Napoli: http://www.youtube.com/watch?v=jM7OiC-o0RY&feature=youtu.be

Dino http://www.youtube.com/watch?v=qKNwnCgOjMw&feature=youtu.be

http://www.youtube.com/watch?v=OmxHfAqSdps&feature=youtu.be

Ende Februar kam unser Freund und Posaunenmister Carlo Mascolo zu unserer großen Münchner Abschiedssession &
Gnawabruder Mohcine & Götz, Gregor Altenberger, Simon und der Band, die mit auf die Italientour ging: Gregor Platzer, Mik, Marja und Christian. Erst reisten sie in das berühmte Centro Soziale von Ispra, wo Ben Castelli mitspielte. Dann eine aufregende Begegnung nit dem  Piano Virtuosen Nicola Guazzaloca in Bologna und non stop ging es nach Altamura, der Heimat von Carlo. Dort versammelten sich in seinem Studio ACHIILLE MASCOLO, DOMENICO SACCENTE, DOMENICO ACQUAVIVA, MORJANE MOURAD, FELICE FURIOSO, Ilaria Strippoli alle von seiner Kerlox Dynamic Band die auf seinen Freeflowfestivals nit Embryo auf dem Programm standen. Dazwischen und davor Workshops über die Musik von Mal Waldron. In Monopoli waren einige Teilnehmer davon auch bei einer vielseitigen Aufnahmesession dabei, wo auch Marcello Magliocchi sein eigenwilliges Schlagzeug spontan dazumischte. Domenico S., Felice und Ilaria blieben im Embryobus bis in Rom Wolfgang Petrisch dazukam. Er konnte leider nicht bei dem Workshop über orientalische Mikrotonalität tags zuvor in Neapel und dem anschliessenden Orchester mit Gästen aus der Stadt wie Daniele Sepe (sax), Ciro Liccardi (tp) oder Marcello Vitale (g) dabei sein, aber er passte bestens zu den weiteren Sessions.  Es gibt einen kleinen Film darüber zu sehen, so wie weitere kleine Beispiele von der Tour:


 

So many things happened, and to give a little look inside we want to tell you where to look at: Check out on youtube embryo2000 where you find recent session, a little look inside:
Jetzt gibt es auf embryo2000 bei youtube einen Kanal der Einblicke in unsere aktuellen Sessions gibt, aber auch Rückblicke die wichtig sind:


Gnawa Session & our Gnawa bothers that live in Munich performing some of the songs of Abderrahman Paco from the legendary Nass El Ghiwane from Casablanca, that we met there in 1971 and here we play & his son Younesse Paco.
Gnawasession zeigt unsere Münchner "Gnawafreunde"wie sie mit uns Lieder von Abderrahman Paco von der legendären Nass El Ghiwane aus Casablanca spielen,
die wir 1071 dort getroffen hatten. Jetzt ist auch sein Sohn Younesse Paco mit dabei.

http://www.youtube.com/watch?v=gAEPE2TLotw

Lori shows the cellowork of USA avantgardestar Lori Goldstone, who was again on European tour & singer Mik Quantius.
Lori zeigt die Cellokunst der amerikanischen Avantgardistin Lori Goldstone, die wieder einmal mit unserem SängerMik Quantius auf Europatournee unterwegs war.

http://www.youtube.com/watch?v=h3Hwf4C3ufw

Cox 18 is a view from a legendary tour to Italy (09) as we will do in march 014, great filmed by a crew that lived in this famous centro soziale of Milano.
Cox 18 entstand vor fünf Jahren auf einer legendären Italientour, eindrucksvoll gefilmt von einem Team, das in diesem berühmten Centro Soziale von Milano wohnt.

http://www.youtube.com/watch?v=362BgULjoKI

Ilmenau just a duo & Embryo legends Roman Bunka and Christian Burchard.
Ilmenau ist ein Duo von .Roman Bunka und Christian Burchard, die seit 1970 zusammenspielen.

http://www.youtube.com/watch?v=vxq85xmRpSc

Waduba is Marja`s composition, this time & our friends from Benares (sitarplayer Deobrat Mishra, tabla Prashant Mishra).
Wadua heißt diese Komposition von Marja und wird hier gespielt u.a. mit unseren Freunden aus Benares dem Sitarspieler Deobrat Mishra & an der Tabla Prashant Mishra.

http://www.youtube.com/watch?v=a1fLiQo1VUM

Dance with the Schamans is a feature for Oglu Adigzsi a true Schaman from far away Tuwa, who came to visit us & Hungarian vocal star Eva Kanalas in a magic night.
Dance with the Schamans zeigt Oglu Adigzsi einen echten Zeremonienmeister aus dem fernen Tuwa, der den asiatischen Schamanenkult mit der ungarischen Gesangsmeisterin Eva Kanalas in unsere Improvisationen einbringt.

http://www.youtube.com/watch?v=tC3uJqb6Vw4

Simaika was produced with the great help of  U. Phips Fischer in 1992 and is a dedication (& 3 quartertones) to Christian`s aunt Irmgard Burchard who was not only a famous painter but also helped in 1938 when the Nazis in Germany launched their exhibition    to further supress the progressive artists of the day with an event in London to help the uprooted artists to re-establish in exile.
Simaika ist eine Gemeinschaftsproduktion mit U. P. Fischer im Jahre 1992 um die cd "Ibn Battuta" zu visualisieren. Diese Komposition (& 3 Vierteltönen) von Christian ist seiner Tante Irmgard Burchard gewidmet, die nicht nur eine berühmte Malerin war sondern auch 1938, als die Nazis in München ihre berüchtigte Ausstellung "Entartete Kunst" zeigten, organisierte sie in London mit Freunden eine Gegenausstellung um den Künstlern die bereits im Exil lebten Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

http://www.youtube.com/watch?v=hKI8gwgoakA

Actually you can find more from that "Ibn Battuta sessions" on ArtEminent like Beat from Bagdad or Rast.3 years later in 1995 also on arteminent a great Session & the godfather of Embryo Mal Waldron, whom Christian met in 1967, joined his quartet and since then worked with him. We will show more never released documents of this true master of piano and composition.
Mehr von den 90 ern sind auf  ArtEminent zu sehen, ganz besonders eine gute Session mit dem Komponisten und Pianomeister Mal Waldron, der wie kein anderer die Embryomusik beeinflußt hat. 1967 spielte Christian in seinem Quartet um dann bis 2000 auch mit Embryo Unvergängliches nit diesem wunderbaren Menschen aufzunehmen, demnächst mehr noch nie Gezeigtes davon.

http://www.youtube.com/watch?v=2jB5uhbhtug

http://www.youtube.com/watch?v=1R7se8fbBRE

http://www.youtube.com/watch?v=xEAzxUKuP4M

 Another good friend has some of Embryo sessions posted just click for grafgammel. Highlights from the 10.freeflow festival in Kassel or the tributeconcert for Yulyus Golombeck in nov.2013 & u.a. Lothar, Jens, Mik & Christian.
Ein guter Freund von Embryo hat unter dem Namen grafgammel Highlights aus 2013 auf youtube veröffentlicht: Ausschnitte vom 10 ten Free Flow Festival in Kassel und von einem Gedenkkonzert für Yulyus Golombeck mit u.a. Lothar, Jens, Mik & Christian

http://www.youtube.com/watch?v=aoQ7965o3ew

http://www.youtube.com/watch?v=ZiHdTUXHEoQ

 

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September began with a meeting of Afghan musicians & Lydia, Niklas and Christian
Tablaplayer Parviz Ayan, Rubabmaster Habib Abdullah and singer Djamalladin Momand
are good friends since decades and give always a creative look into their wonderful culture.
The 10 th Free Flow Festival organised by Strom was another highlight. When we arrived
there late in the night we joined a thrilling session of our singer Mik with Thomas, Julius
(from the Gunter Hampel Band), Marja, Valentin, Christian... A pity that we could not do
the same after our performence (also & Gregor and Missus Beastly hero Artzen) on next day, but
Marja stayed there when Strom called for the final jam.
Back in Munich our Gnawabrother joined. Then hot Morocconights! We had two Gembris and
lots of singing when Younesse Paco arrived, also great help from Ibrahim and Abdella fom
Casablanca. Thomas had arranged a studiodate with the Münchner Alphornkollektiv and our
visit from Essaouira. Christian and Marja were there as on the improdays with Deobrat and Prashant
Mishra from Benares (Waranasi). Since many years those magnificent Indian musicians show freedom
in music on a high level. To be continued! Valentin Altenberger and Niko Schabel also joined the
ragajazz evenings. Lori Goldstone is an outstanding celloplayer on the free scene. Mik is working
and travelling & her. So when he had a day off on their tour we organised a  great meeting doing
accustic and electric playing - Marja, Lydia, Simon, Thomas, Valentin and Christian included.
Christoph Wagner`s book "Der Klang der Revolte" about the musicscene in the
70 ies includes lots of Embryo stories. So when the author  did a reading in Ilmenau he asked Roman
Bunka and Christian Burchard to support that with their sound "Klang". Because of great success
there will be more of that in the future. Ahmet Bektas oud, Kazim Calisgan cura/kopuz/perc/ and
Hasan Görgün perc (from Turkey)... were all on stage when Jens Pollheide called for a tribute to
Yulyus Golombeck, a great composer, oud & guitarplayer who became known in the 70 ies
and influenced the worldmusicscene not only in Dortmund after his time & Embryo. Christian, Mik, Jens
and Lothar did a set reflecting his music.
A surprise visit from Tuwa (the home of Dschingis Khan) came true back home, when Oglu Adigzsi a real
shaman did a ceremony after our microtonal intro that included smoke and fire. Hungarian singer Eva Kanalas
who had brought him to Europe says, that his Mongolian tradition  is just a part of the collective Eurasian
cultural civilization and can be found also in her country. She did sensitive vocals to our impros (Amin, Lydia,
Thomas, Marja, Christian) while her master was dancing and contributed sounds never heard before.
A week later we stayed in the Eastern traditions when we did another German/Afghan meeting with
Djamalladin Momand and Parviz Ayan also to be continued.

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=ZiHdTUXHEoQ

dortmund 27.11.013

http://www.youtube.com/watch?v=d_bHnHe1as8

free flow

 

     

 


Der September begann mit einer afghanischen Begegnung & Lydia, Niklas und Christian
Tablaspieler Parviz Ayan, Rubabmeister Habib Abdullah and Sänger Djamalladin Momand sind seit vielen
Jahren gute Freunde von uns. Sie geben immer einmalige Einblicke in ihre wunderbare Musikkultur.
Das 10 te Free Flow Festival war ein weiteres Highlight. Als wir spät in der Nacht eintrafen war gerade die Band
um unseren Sänger Mik (& Thomas, und Julius u.a.) am spielen und bald waren Marja, Valentin, Christian...
auch mit dabei. Leider konnten wir am nächsten Tag nach unserer Performance (& Gregor und Artzen dem Helden
der Missus Beastly) das nicht wiederholen als die Gastgeber, das Kassler Kollektiv Strom, die den Namen Free
Flow erfunden haben zur Finalsession aufriefen, die Reise ging weiter! (video: http://www.youtube.com/watch?v=d_bHnHe1as8&list=UUrdm2AHcuB1UuNvjb1mXwag).

Zurück in München wartete schon unser "Gnawabruder" auf die gemeinsamen Abende. Besonders war es als Younesse Paco mit dabei war. Zwei Gembris waren selten so gut zu hören, besonders auch der vielstimmige Gesang und die wilde Perkussion von Ibrahim und Abdellah aus Casablanca. Thomas hatte auch einen Studiodate mit dem Münchner Alphornkollektiv für unseren Besuch aus Essaouira organisiert wo auch Christian und Marja mitwirkten. So wie ein paar Tage vorher bei den Sessions mit fantastischen Gästen aus Benares (Waranasi). Sitarspieler Deobrat Mishra und Tablavirtuose Prashant Mishra zeigen uns seit einiger Zeit jedes Jahr, daß´Free Flow auch in Indien Tradition hat. Valentin und Niko waren bei diesem feurigen Ragajazzereignis mit dabei (video:http://youtu.be/AAgkwtadkOI). Einen Film gibt es auch vom Treffen mit der Cellistin Lori Goldstone,
die seit einiger Zeit mit Mik auf Tournee geht. Diesmal hatten sie einen Tag frei und wir nutzten die Gelegenheit.
Sie paßte wunderbar zu der Embryobesetzung um Marja, Lydia, Simon, Thomas, Mik, Valentin und Christian.
Christoph Wagner`s Buch "Der Klang der Revolte" über die Musikszene der 70 er enthält viel Geschichten und
Interviews von Embryo. Für eine Lesung in Ilmenau holte er sich Roman Bunka und Christian Burchard mit dazu,
die für den richtigen "Klang" dieser Zeit sorgten. Ahmet Bektas oud, Kazim Calisgan cura/kopuz/perc/ und Hasan
Görgün perc (aus der Turkey)...  waren alle mit auf der Bühne als Jens Pollheide beim Jazzfest Dortmund einen Tribut für Yulyus Golombeck organisiert hatte. Dieser begnadete Oud, Gitarrespieler und Komponist hatte sich nach seiner Zeit bei Embryo mit Gruppen wie Maquam und Bescai nicht nur im Ruhrgebiet einen Namen in der orientalischen Weltmusik gemacht. Das Embryoquartet (Christian, Mik, Jens und Lothar) ließ an ihn denken und die Finalsession brachte fast alle Beteiligten dafür zusammen.  (video:  http://www.youtube.co/watch?v=ZiHdTUXHEoQ&feature=c4-overview&list=UUrdm2AHcuB1UuNvjb1mXwag). Alle waren gespannt auf die Begegnung mit dem Überraschungsgast aus dem fernen Tuwa. Der Zeremonienmeister, Oberschamane, Sänger, Tänzer... Oglu Adigzsi machte nach unserer Mikrotonintro eine Vorführung mit Rauch und Feuer, unterstützt von seiner Schülerin der ungarischen Sängerin Eva Kanalas, die sich ganz der mongolischen Schamanenkultur widmet. Sie meint deren Musik wäre z.B. in den alten Liedern ihrer Heimat zu finden. Ihr Beitrag zu den Embryoklängen war sehr einfühlsam, während ihr Meister dazutanzte und nie vorher Gehörtes von sich gab - auch mit Bild und Ton dokumentiert.
Eine Woche später waren wir wieder bei den afghanischen Ragas mit Djamalladin Momand und Parviz Ayan,
diesmal mit Lydia, Simon. Niklas, Thomas und Christian.

 

                                                                                    

Good luck on our summertouring. The free flow open air near Gorleben with lots of friends enjoying the improvisations of Strom, Omray, Beelzebub Airlines, Embryo.... and after that great sessions in Berlin where Marja, Lothar, Mik, Valentin, Conrad and Christian met & played with Bulgarian gadulka maestro Stefan Daskalos, nai virtuoso Romeo Natur, Michi Wehmeier, Lutz Wernicke, Dirk Engelhardt, Andi Rust... and the great finale at the wonderful Sommerwerft festival in Frankfurt where a fantastic string quartet (Violin: Ruben, Stefan Emde, cello: Ben, bass: Gregor) was making surprising sounds. The 10 th free flow indoor festival in Kassel continued our journey into the unknown.   freeflowfestival.de

 

Unsere Sommertour verlief äußerst glücklich. Das Free Flow Open Air bei Gorleben, bestens dokumentiert, brachte viele Freunde von Strom, Omray, Beelzebub Airlines, Embryo gemeinsam auf die Bühne für Sessions, die immer anders, alle begeisterten. Die Improvisationen wurden auf dem folgenden Berliner Trip (mit Marja, Lothar, Mik, Valentin, Conrad and Christian) weitergespielt wo der Gadulkamaestro Stefan Daskalos, der Nai Virtuose Romeo Natur, Michi Wehmeier, Lutz Wernicke, Dirk Engelhardt, Andi Rust... mitmachten. Ein großes Finale dann zum Abschlußfest der Frankfurter Sommerwerft, wo ein Streichquartet (Violine: Ruben, Stefan Emde, Cello: Ben, Kontrabass: Gregor) den Embryo-sound bereicherte. Das 10 te Free Flow Festival in Kassel war einzigartig! : http: freeflowfestival.de

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